Autor: Arthur Ernest Wilder-Smith Veranstaltungsort: IVCG, Öffentliche Vortragsreihe vom 16.-19.06.1977, St. Johann Schaffhausen Sprache: Deutsch Kategorie: Vortrag Datum: 19.06.1977 ID: 11306 Webseite: https://www.sermon-online.com/de/contents/11306 Warum läßt Gott es zu? Warum ist all die Bosheit in der Welt? Das Thema von heute morgen Warum lässt Gott es zu einleiten mit zwei Stellen aus dem Wort Gottes. Erste Stelle ist Römer 8, 18 Die zweite Stelle ist im zweiten Korintherbrief Kapitel 5 - da lesen wir folgendes, Vers 17 Verneigen wir uns nun einen Moment im stillen Gebet: Wir bitten dich, Herr Jesus, gib du uns weiße Lippen. Zu reden, was dir wohlgefällig ist. Gib uns offene Herzen zu hören, auch was dir wohlgefällig ist. Und sei du bei uns in dieser Stunde. Amen. Nun meine lieben Freunde hier in Schaffhausen. Dieses Problem, warum all die Bosheit in der Welt ist, ist ein Hauptproblem in der Seelsorge. Die meisten Menschen können dieses Problem nicht lösen und sie dürfen nicht denken, dass ich meine, dass ich alles gelöst habe. Es ist noch mancherlei da, was mir schleierhaft ist. Aber, man muss einen Versuch machen, dieses Problem zu lösen und ich will es probieren, heute morgen mit ihnen. Ich hatte den ersten Anstoß zu diesem Problem in der Universität. Da war ich, als ich Student war erst atheistisch gesonnen. Dann habe ich eine persönliche Begegnung mit dem Herrn Jesus gehabt. Dann habe ich meinem Professor davon erzählt und er fing an hämisch und spöttisch zu lachen. Er sagte "Sie, Sie sind hier kaum aus dem Ei und Sie wollen mich belehren mit diesen Sachen? Sehen Sie nicht, dass es unmöglich ist, an einen guten Gott zu glauben, der das Böse machte. Denn wenn Gott allmächtig ist und Schöpfer Himmels und der Erde ist und das Gute und das Böse gemacht hat, dann ist er ein Anachronismus. Man kann nicht an ihn glauben. Seien Sie nicht so so dumm, fangen Sie an, klar zu denken." Nun, sehr viele Leute haben dieses Problem. Aber wissen Sie, was ich festgestellt habe? Sehr viele, die sich Christen nennen, glauben unredlich. Sie versuchen krampfhaft, an das zu glauben, was sie eigentlich nicht glauben, weil all diese Probleme da sind. Was ich tun will heute morgen, ich will mit Ihnen einen Versuch machen, die Gedanken der Bibel zu geben über dieses schwere Problem. Ich lese Ihnen etwas vor, was in der Zeitschrift Der Spiegel vor einiger Zeit veröffentlicht wurde zu diesem Thema. Das Zitat, das ich lese ist folgendes, kam aus der Bremer Schülerzeitung des Gerhard Wolfs Gymnasium. Es hatte die Überschrift Todesanzeige in Fettdruck. Und unter Todesanzeige stand folgendes: "Nach langer Untätigkeit verschied Gott der Herr. Wie wir hören," - das war zurzeit des Vietnamkrieges - "hält der Krieg in Vietnam mit unverminderter Härte an, fallen Napalmbomben auf die Zivilbevölkerung, wird Hitler-Anhänger Qi weiter von Amerika unterstützt, sterben täglich mehr Soldaten. Wie wir lesen, verhungern noch immer Menschen in Indien, China und Algerien, verfault in westlichen Getreidesilos der Weizen, sammeln die Kirchgemeinden für einen neuen Anstrich ihres Friedhofszaunes. Wie wir sehen werden im Reich Gottes immer mehr Menschen gefoltert, ermordet, vergewaltigt, lässt man sie verhungern, ersticken, verbrennen. Wie wir meinen," - jetzt passen Sie auf - "zwingt sich jedem, der redlich denkt eine Folgerung auf: der Gott, der einst alles so herrlich regierte, den meine Seele lobte, der mich auf grüne Aue führte, ist abwesend, krank, verreist oder tot. Ein Gott, der alles aufs Beste bestellt in Auschwitz, im Warschauer Ghetto, in Vietnam und dem New Yorker Negerviertel gibt es nicht mehr. Er hat seine Arbeit nicht erledigt. Seine Stelle ist offen, er muss vertreten werden, die Zukunft ist offen. In stiller Trauer gezeichnet: Ingbert Lindemann, Student der Theologie, Hermann Rademann, Wilfried Gülmann." Nun, liebe Freunde, was soll man dazu sagen? Es ist das Problem von sehr vielen Menschen und sie finden den Kontakt zu einem Gott nicht, der all das in seiner Schöpfung erlaubt beziehungsweise erschaffen hat. Ich hatte vor einiger Zeit einen ganz langen Brief von einem jungen Missionar in Bangladesch. Er ist ein Engländer und ganz klar Christ. Er weiß was, die Wiedergeburt ist. Er ist ein rührender Mann. Und er ist hingegangen, um diesen armen Leuten in Bangladesch nach dem Krieg zu helfen. Und er schrieb mir: "Ich bin hier zu verkündigen, dass Jesus Gott ist. Und dass er aus lauter Barmherzigkeit für uns starb. Und hier liegen sie, Tausende auf den Reisfeldern, obdachlos, kein Haus, kein Schutz vor dem Wetter, es regnet und sie sterben halb im Wasser an Cholera. Und ich hab das so lange gesehen, dass ich einfach Mühe habe, die Barmherzigkeit Gottes zu verkündigen, angesichts der Unbarmherzigkeit dieser armen Welt." Nun, ich hatte einen Professor einmal früher, er war Kettenraucher. Ich habe ihm oft gesagt, "Wissen Sie, das werden Sie nicht länger aushalten. Eines Tages werden sie eine Grippe bekommen und es wird keine Grippe sein. Da hab ich sie so oft gesehen in meinen 5 Jahren im Krebsspital in London. Sie ertrinken im eigenen Blut, sie bekommen einen Blutsturz. Was werden Sie dann dazu sagen?" Er war Atheist, und wenn man das sieht, man muss an einem Bett gestanden haben, um das zu sehen, wie ein Mensch im eigenen Blut erstickt Da fragt man sich, hat uns denn Gott dazu gemacht? Wie kann ein allmächtiger Gott der Liebe so etwas erlauben? Dann denkt man ein wenig weiter, wie mein Professor in England. Man sagt, dass die Menschen sich bemühen, die Not von einem Vietnamkrieg zu lindern. Sie bemühen sich, den armen Patienten zu helfen, wenn sie Krebs haben. Sie bemühen sich, das Böse zu beseitigen, weil sie barmherzig und lieb sind, und sie tun es in Zeiten der Not. Wenn Gott allmächtig ist und barmherzig ist, ein Gott der Liebe ist. Er könnte es tun. Warum tut er es nicht? Ziehen wir den Schluss, dass er uns vergessen hat? Oder dass er uns nicht mehr lieb hat? Warum ein allmächtiger Gott? Wenn ein Gott der Liebe ist, sieht man nicht viel mehr Liebe, als was man sieht und viel weniger von der Bosheit? Nun, diese Dinge muss man sehen. Das Schöne ist da und ich freue mich über das Schöne. Aber ich darf nicht sagen, dass das Böse nicht existiert. Die Münze hat 2 Seiten. Die eine Seite ist sehr, sehr dunkel. Ich weiß, die andere Seite ist schön, aber die Münze muss als Ganzheit gesehen werden. Was sind die Lösungen? Ich will, liebe Freunde, dass Sie anfangen mit mir zu denken. Meinen Sie nur nicht, dass der Glaube eine Sache ist vom Ausschalten des Denkens. Dass man die Augen schließt und glaubt blind. Es gibt Sachen, die ich nicht verstehe, da muss ich sagen, Herr, ich vertraue dir, ich verstehe es nicht. Aber als Prinzip ist es falsch, das Denken auszuschalten, denn Gott hat uns das größte Organ im Körper gegeben, das Gehirn, damit wir denken können. Und wenn wir denken, ohne das Gehirn, denken wir wie das liebe Gemüse auf dem Feld - könnte besser glauben, denn sie werden nicht gehindert durch das Gehirn das Gemüse. Paulus argumentierte mit den Leuten. Der Herr Jesus argumentierte mit den Leuten, um sie zum Glauben zu führen. Paulus arbeitete als Botschafter und warb um Jesus mit dem Kopf. Und das Schlimme in dem heutigen Christentum ist, dass wir ein kopfloses Christentum geworden sind, und wir appellieren an die Emotionen und nicht an die Vernunft. Nun, die Vernunft allein ist nicht genug. Ich kann nicht alles erklären mit meiner Vernunft, das wissen Sie, da stehe ich dazu. Aber ich kann beides haben, die Emotion und die Vernunft gekoppelt, beides ist nötig. So ist es auch in der Ehe: Vernunft und Emotion, beides zusammen. Nun lasst uns mit der Vernunft an dieses Problem der Bosheit in der Welt und die Liebe eines Allmächtigen Gottes an dieses Problem herangehen. Es gibt vier Lösungen, soweit ich sehen kann: Die erste Lösung ist die Lösung von meinem Professor, der physikalischen Chemie in England, er hat gesagt "Wilder-Smith, das ist dummes Zeug, was Sie glauben. Denn wenn Gott gut ist und bös ist, ist er ein Teufel. Wie können Sie einen guten Gott haben, der ein böser Teufel ist, das ist doch ein Widerspruch. Sie als Wissenschaftler sollten das sehen." Er sagt, "Ich kläre die Lage so, ich sage, dass die ganze Welt auch der Mensch, das Ergebnis ist von Zufall. Wenn Zufall meine Ursache ist gibt es weder Gutes noch Böses. Das Böse ist Zufall. Das, was sie gut nennen, ist Zufall, alles ist zufällig geschehen und nicht durch Gott. Bemühen Sie sich nicht mit der Idee eines persönlichen Gottes, der gut ist. Ist es gibt keinen persönlichen Gott. Es gibt den Zufall und der Zufall ist weder gut noch böse." Und so hat er den gordischen Knoten durchschnitten. Also das ist die atheistische Lösung. Viele Wissenschaftler, es gibt Ausnahmen, viele nehmen diese Lösung, weil sie das Problem anderweitig nicht lösen können und dass sie denkende Leute sind. Das ist Lösung Nummer 1. Lösung Nummer 2 ist diese. Gott ist gut, aber Gott hat das Böse auch gemacht. Gott ist gut, er kann auch nicht nur die Wahrheit sagen, sondern auch Irre führen. Nun, liebe Freunde, ich bin nicht böse, was ich jetzt sage, aber das im Allgemeinen ist die Meinung von der größten monotheistischen Religion neben dem Christentum, die es gibt. Die Mohammedaner glauben so. Allah ist gut und hat uns gut gemacht. Aber Allah darf irre führen. Nun, die Konsequenzen von dieser Theologie sind verirrt. Denn wenn Allah ab und zu irreführen darf, dann darf ich es auch. Da ist Tor und Tür offen für allerlei Unehrlichkeit, was eine menschliche Gesellschaft unter einem solchen Glauben unmöglich macht. Ich kritisiere nicht, ich sag ihnen, für mich ist das eine Not, aber eine menschliche Gesellschaft, die versucht, auf der Basis zu leben, löst sich auf, denn jeder betrügt seinen Nachbarn. Das ist die 2. Lösung. Die dritte Lösung ist die. Gott war einmal und Gott hat die Uhr dieser Welt aufgezogen. Jetzt ist er weggezogen und alles läuft ab. Nun, Gott ist tot, Theologie ist vertreten worden von Bischof Pike und Bischof Robinson. Pike in Amerika, Robinson in England. Ich kann selber nicht dran glauben, denn diese Lösung, dass Gott einmal war und jetzt krank ist, verreist ist oder tot, das erklärt nicht, dass ich erhalten bin. Nun, als Wissenschaftler weiß ich, dass ich die größte Unwahrscheinlichkeit bin, die es gibt. Dass ich den nächsten Atemzug nehme, ist mit das größte Wunder der chemischen Welt, wenn man weiß, wie kompliziert die Enzyme eines menschlichen Körpers sind. Wer erhält mich? Deshalb sage ich, ich kann die Gott- ist-tot Theorie nicht glauben. Schon aus der Tatsache, dass ich noch am Leben bin. Er hat mich erhalten, er ist der Schöpfer und erhält Sie, es ist nur seine haltende Hand, die mich am Leben hält. Deshalb sage ich, der Gott, der lebt, am Anfang ist ewig und lebt heute. Nun, das bringt uns zu einer vierten Lösung, das ist die, dass Gott schon allmächtig ist und dass Gott schon lieb ist, aber dass Gott sehr, sehr geduldig ist. Und auf dieses Problem will ich eingehen. Das Problem eines Gottes, der lieb ist, allmächtig ist, aber der geduldig ist und wartet, bis alle Menschen etwas finden, was ihnen hilft. Auf dieses Problem will ich eingehen, nachdem ich nur eine Sekunde zurückgehe auf die atheistische Lösung. Die atheistische Lösung sagt alles, muss Zufall sein, denn Zufall schneidet den gordischen Knoten des Guten und des Bösen durch. Es gibt eigentlich noch eine bessere Widerlegung der atheistischen Theorien und das ist dieses: Wenn ich irgendwo eine Schrift sehe, irgendwo - wie ich den Pfarrern gesagt hab, diese Woche - wenn ich die Schrift im Sand des Meeres sehe, das irgendein Bub geschrieben hat, "Johannes liebt Maria." Die Tatsache, dass eine Schrift da ist mit Sprachkonvention beweist, dass ein Geist hinter dieser Schrift ist, der so denkt wie ich. Denn ich kann diese Schrift lesen, die er geschrieben hat, und ich kann nie sagen als Wissenschaftler, der einigermaßen etwas von Informationstheorie weiß, könnte nie sagen, dass Wind und Wellen und Zufall eine Schrift geschrieben hätten. Überlegen Sie es. Wenn Sie Probleme aber auf dem Gebiet haben, lesen Sie dieses kleine Buch Die Demission des wissenschaftlichen Materialismus, dass sie dann heute Abend haben können im Schaffhauser Hof. Hören Sie mal zu, wenn eine Schrift Beweis dafür ist, dass ein Geist dahinter ist, der so denkt wie ich und die gleiche Sprachkonvention hat wie ich, wenn dieser Beweis da ist, dann ist jedes Elektronenmikroskop im Labor, heute potenziell ein Beweis dafür, dass Atheismus falsch ist und Theismus richtig ist. Warum? Wenn Sie ihre eigenen Zellen angucken unter dem Elektronenmikroskop und ein wenig von Biochemie und Biologie kennen, lesen Sie die 46 Chromosomen Ihrer Zellen, all Ihrer Zellen, der Milliarden Ihrer Zellen. Und in jeder Zelle ist eine Bibliothek aufgeschrieben von ungefähr 1000 Bänden je 500 Seiten Kleinstdruck. Und man kann es lesen unter dem Mikroskop. Wo Sie Eine Schrift finden am Sand des Meeres, da ist ein Geist, der so denkt wie ich. Und wo Sie eine Schrift finden, in jeder Zelle mit Syntaxen, Grammatik und Kommas und Interpunktion, dann sage ich also gut, das ist ein Beweis. Ich weiß, Kant dreht sich um in seinem Grab, wenn er das hört, aber es ist ein Beweis aus der neueren Erkenntnis. Aber hören Sie mal, was das Größte ist. Wenn ich die Schrift lesen kann, die von diesem Gott, Person geschrieben ist und ich seine Sprachkonvention ausarbeiten kann, dann weiß ich, dass er denkt wie ich. Ich kann seine Schrift lesen, deshalb glaube ich an das Wort der Schrift, wenn es heißt, ihr seid Götter. Ihr seid gefallene Götter, aber ich habe euch gemacht in meinem eigenen Ebenbild und die Ebenbildlichkeit des Menschen wird dadurch bewiesen, dass wir Gottes Schrift in dem genetischen Code lesen können. Ich lasse das, das sind die 4 Möglichkeiten. Lasst uns jetzt an diese Möglichkeiten herangehen. Atheismus kann ich nicht. Die Idee, dass Gott gut und böse ist, kann ich nicht. Es ist nihilistisch und zerstört menschliche Gemeinschaft. Die Idee, dass Gott tot ist, leugnet die Idee, dass sie erhalten werden muss. Deshalb habe ich nur die letzte Möglichkeit. Die Möglichkeit, dass Gott lieb ist und geduldig ist neben seiner Allmacht. Was soll ich dazu sagen? Also eins sage ich Ihnen, meine lieben Freunde, ich weiß, dass das richtig ist, denn die Tatsache, dass ich hier heute morgen stehe, mit meiner Vergangenheit, mit meiner Vermessenheit, mit meiner Sünde und Gott Hat mich nicht totgeschlagen - schon längst, muss doch beweisen, dass er geduldig ist. Ich weiß, dass er existiert. Die ganze Schöpfung spricht davon, Römer 1 spricht davon. Ich weiß das. Die Tatsache, dass er mich am Leben gelassen hat und Sie noch dazu mit Ihrer Vergangenheit, zeigt, dass Gott lieb ist und barmherzig ist und geduldig und wartet. Nun, die Frage ist die: Warum ist er so lieb? Warum ist er so geduldig? Da müssen wir uns eine Frage stellen, was ist Liebe? Was ist Geduld? Und was ist Tugend? Nun ist es sehr wichtig und sehr schwierig zu erklären, was Liebe ist. Aber Liebe ist eine Erfahrung - neben anderem. Wenn ich versuche, Ihnen meine Erfahrungen klar zu machen, in Worten ist es sehr schwer, wenn Sie meine Erfahrung nicht geteilt haben. Zum Beispiel eine Erfahrung wie Erdbeeren und Rahm, der Geschmack davon. Diese Erfahrung kann ich in Worten nicht fassen. Versuchen Sie, liebe Dame, besonders wenn sie eine Lehrerin sind, aufzustehen und den Kindern zu erklären, wie Erdbeeren und Rahm schmecken, einem Kind, das nie Erdbeeren und Rahm geschmeckt hat. Probieren Sie das zu tun, Sie können das nicht, Sie können einem Kind, das blind ist, nie erklären, was rot ist. Sie können einem Tauben nie erklären, wie eine Beethoven Symphonie ist. Aber wenn er hört und eine Sinfonie gehört hat und sie davon reden, dann sagt er ja, meine Erfahrung ist so. Und so ist es auch mit Liebe. Ein Mensch, der geduldig ist und lieb ist, hat Erfahrungen gemacht, die der andere Mensch kennt, wie lieb und geduldig ist und die man sonst nicht erklären kann. Nun, wenn man auf das Problem der Liebe eingehen will, ist das Beste immer in der Wissenschaft, dass man der Sache auf den Grund geht. Und da fängt man an mit dem Anfang. Nun nehmen wir nur als schwaches Beispiel der Liebe Gottes - weil die Schrift das tut - die Liebe zwischen einem jungen Mann und einer jungen Dame. Die Bibel spricht sehr oft von Gott als Bräutigam und von den Menschen, von der Gemeinde als Braut. Nun, das ist gar nicht geschlechtlich gemeint. Es ist nur gemeint, um Liebe schlechthin zu erklären. Nun lasst uns erfahren, wie diese Liebe anfängt. Der junge Mann sieht die junge Dame (nun Sie sind auch Veteranen auf diesem Gebiet. Ich brauche nicht viel Worte zu verlieren). Sie wissen, wie es ist, die Veteranen wenigstens. Die Jungen, die müssen glauben, was ich sage mit meinen Worten. Er sieht die junge Dame und irgendetwas, was ich mit Worten nicht beschreiben kann, dass aber jeder Veteran versteht, geschieht in ihm. Auf einmal merkt er, er kann nur an sie denken. Er arbeitet in seinem Geschäft und denkt an sie und er fühlt diese, er merkt diese Zuneigung. Einmal sagt er, "Ja, ich bin verliebt", sehr schwierig in Worten zu erklären, aber die, die verliebt sind und die, die verliebt gewesen sind, die werden mich sehr schnell verstehen. Und wenn das geschehen ist, wollen wir mal sagen, das Mädchen, die junge Dame ist sehr anständig und zurückhaltend - nicht wahr, wie eine Lady sein soll - Sie verstehen mich da gut, nicht wahr? Kommt der Augenblick, wo er anfängt, um sie zu werben. Er lädt sie ein in sein neues Auto. Oder er schenkt ihr Blumen, wenn er weise ist oder er gibt ihr Pralinen, wenn er weise ist. Und auf einmal merkt sie, er interessiert sich für mich. Da muss sie überlegen, wenn sie weise ist, wird sie ihre Überlegungen leiten lassen von ihrer Mutter, wenn sie vertrauen zu Ihrer Mutter hat, was sie hoffe, oder sie geht zu einer Freundin und fragt sie. Sie kommt dann zu dem Schluss, ich darf seine Annäherungsversuche erwidern. Die kommen zusammen, da gibt es eines Tages die Frage, gibst du mir deine Hand? Man muss sich überlegen, kann ich, will ich? Wenn sie es tut, merkt, dass sie es tun kann, dann erfolgt ein ganz großes Glück, wenn zwei, die sie wirklich lieb haben "Ja" zueinander sagen, das gibt einen Synergismus, der unbeschreiblich ist mit Worten. Die beiden strahlen, wenn sie richtig sauber zusammengelebt haben als ein verliebtes Paar. Nun, die Basis dieser Liebe ist sehr wichtig zu verstehen, sonst wird man die Basis der Natur Gottes nie verstehen. Die Basis der Liebe, der Grundpfeiler der Liebe ist die Freiwilligkeit. Als ich vor dem Altar stand vor 27 Jahren, hat der Pfarrer, der mein Schwiegervater ist, mich gefragt, "Willst du"? Und da musste ich öffentlich "Ja" sagen, wenn ich sie haben wollte, aber freiwillig, niemand hat mich dazu gezwungen, ich wollte es, ich will es. Dann fragt man meine Frau, willst du ihn als deinen Ehegatten nehmen? Sie war da auch nicht gezwungen, aber sie sagte "Ja". So ist die gegenseitige Konsumierung der Liebe immer in Freiwilligkeit. In dem Augenblick, wo die Freiwilligkeit durch Werbung unterbrochen wird, wird die Liebe vernichtet. Ich muss Ihnen zwei Fälle erzählen um das klar zu machen. Sie kennen alle, die die Bibel lesen, den Fall von Amnon und Tamar. Amnon und Tamar waren Königskinder an Davids Hof und Amnon verliebte sich in eine hübsche junge Dame. Sie hieß Tamar. Und er war so verliebt, dass er krank wurde, wurde immer dünner. Nicht wahr das geschieht, wenn man sehr verliebt ist, man vergisst das Essen. Und diese Liebe ging so weit, dass sein Freund sagt zu Amnon, "Du bist krank, was fehlt dir?" Dann hat er gesagt, "Ja, es ist die junge Dame Tamar. Ich möchte sie haben." Da gab ihm sein Freund einen sehr bösen Rat. Er sagt "Stell dich krank, als ob du wirklich krank wärest. Dann, wenn David dich besuchen kommt, sag du seist so krank, dass du nur von ihrer Hand essen kannst. Dann hast du sie allein und dann kannst du machen, was du willst." Und dann stellte er sich krank. David kam, "Was fehlt dir?" "Oh," sagte er "ich habe so Verdauungsschwierigkeiten ich kann nicht essen, ich bin dünn geworden. Aber Tamar ist eine gute Köchin. Schick sie zu mir." Und in seiner Arglosigkeit schickt David Tamar rüber. Und dann schloss er, verriegelt er die Tür hinter sich. Und er vergewaltigte das Mädchen. Er hatte nicht Zeit und Willen, um sie zu werben. Seine Liebe war eigentlich böse Lust. Oft kann man nicht sehr leicht unterscheiden, aber in diesem Fall unterschied es sich in der Geschichte. Er nahm sie mit Gewalt und es heißt, hier ist ein sehr merkwürdiges Wort in der Heiligen Schrift: In dem Augenblick, wo er sie mit Gewalt nahm, verwandelte sich seine glühende Liebe in einen ebenso glühenden Hass. Und er trat sie mit Füßen, schob sie zur Tür hinaus und sagte "Weib, komm nie wieder zu mir!" Und sie ging und weinte und blieb wie eine Witwe in ihres Vaters Haus. Und der Bruder Absalom sorgte dafür, dass Amnon dann ermordet wurde, weil er das Mädchen vergewaltigt hatte. Sie sehen, die Liebe ist eine zarte Pflanze und die Liebe basiert auf gegenseitigem, freiem Willen. Ich wähle, ich will lieben und sie will lieben. Und der Synergismus dieser Freiwilligkeit blüht in der Liebe. Aber in dem Augenblick, wo man eine Diktatur und Gewalt anwendet - das war das Lächerliche bei Hitler. Er wollte versuchen, die Leute zu Liebe zu zwingen, und was erntete er? Hass der ganzen Welt. Also das absolut Maßgebende bei der Liebe ist der Respekt des freien Willens. Und deshalb wirbt ein Liebender, um die Geliebte. Und er wirbt und wirbt, bis er sie gewinnt. In dem Augenblick, wo er das nicht tut, ist er verloren. Gott ist Liebe. Die Konsequenzen sind, dass er wirbt und kein Diktator ist. Adam im Paradies war ein voller Mensch mit freiem Willen und hatte die Fähigkeit, Gott den Rücken zu kehren oder Gott das Gesicht zu geben. Und er zog es vor, Gott den Rücken zu zu kehren. Gott hätte ihn zurück zwingen können, aber dann hätte er den Weg zu einem Reich der Liebe verbogen. Blockiert, verbarrikadiert. Sie kennen die Geschichte alle von Isaak und Rebecca. Isaak sollte eine Frau haben; die Frauen im Lande gefielen Vater Abraham nicht. Die Väter wissen sehr gut, nicht wahr, die Frauen, die ihre Söhne haben sollen. Und da schickt der Eliesa von Damaskus hin, um seinem Sohn Isaak eine Frau zu finden. Und er bat die erste Frau, die ich dort in dem Heimatland meines Meisters finde, das muss die sein, die du (Gott) gegeben hast für Isaak. Und die erste Frau, die er sah - das war sein Gelübde - war Rebecca. Und sie war hübsch, sehr hübsch sogar. Und nach einigen Tagen Feierlichkeiten sagte Elisa, lasst mich das Mädchen nehmen, was soll mein mein Meister noch warten auf sie. Lasst mich doch gehen. Und er wollte sie nehmen, ohne sie zu fragen. Nein, sagt Laban. Nein, sagt Vater Laban, das gibt's nicht bei uns. Lasst uns das Mädchen holen vor der ganzen Sippe und sie fragen. So haben sie Rebecca geholt und gesagt, Rebecca, du weißt, was die Konsequenzen sind. Du gehst in ein fremdes Land, du hast gehört wie Isaak ist. Willst du oder willst du nicht? Und das Mädchen sagt, Ah, das Bild, das du gemalt hast, das ist so recht unsere Familie. Sie war in der gleichen Familie, nicht wahr. Ich gehe gern. Und sie ging freiwillig. Dann fügt die Schrift hinzu, als sie ankam, gewannen sie sich beide, haben sie gemerkt, gewannen sie sich beide lieb. Die Freiwilligkeit war da, der Wille war da. Nun, was der Herr Jesus getan hat, er ist der Schöpfer, der Herr Jesus, das wissen Sie. Alle Dinge sind gemacht worden für ihn und durch ihn. Er wollte ein Reich der Liebe und er will ein Reich der Liebe aufbauen. Wenn er eine Diktatur aufrichtet und alle zwingt, kann er Kriecher haben, Speichellecker, Leute, die Angst haben. Aber Liebende kann man nur durch Werbung bekommen. Deshalb schickt er verächtliche Leute wie menschliche Prediger wie mich, wenn Sie wollen, um Botschafter zu sein, an Christi statt, zu bitten, lasst euch versöhnen mit Gott. Er könnte einen Engel schicken in seiner Macht und Sie würden alle auf ihr Angesicht fallen vor der Macht Gottes. Aber das erweckt nicht notwendigerweise die Liebe, die Gott haben will. Ich will nicht eine Frau haben, die mir nur gehorcht, ich will eine Frau haben, die mich freiwillig liebt, um die ich werben kann. Und ich weiß, das ist ihr Wille auch. Und diese Art, dass man sich gegenseitig umwirbt, und es wird stärker jeden Tag und voller jeden Tag. Je älter man wird. Diese Liebe ist eine Glut, die göttlich ist. Ich rede nicht nur vom Geschlecht, ich rede von der Verbindung von einer Seele zur anderen. Mann zu Mann, Frau zu Frau, Frau zu Mann, Mann zu Frau. Die Liebe zwischen den Menschen und zwischen Menschen und Gott ist das Höchste, was es gibt. Deshalb ist Gottes Methode, die Menschen zu gewinnen, ans Kreuz zu gehen. Und den Preis der Sünde des Abkehrens Adams von Gott zu bezahlen. Dass der Mensch dann, wenn er sieht, dass Gott der Sünde Sold, auf sich nimmt. Der Sünde Sold ist der Tod, wenn Gott das tut und sagt, ihr Lieben, ich will euch nicht richten mit Gewalt. Was ich tun will, ist euch gewinnen. Und indem er uns gewinnt, zeigt Gott was er will. Er ist die Liebe und er ist geduldig. Nun lasst uns das zusammenfassen, damit wir zum Ende kommen. Gott riskierte, dass Adam Gott den Rücken kehrte damit Adam freien Willen haben konnte, um zu lieben. Wenn Gott Adam so gemacht hätte, dass er lieben musste, dann hätte er nicht lieben können. Aber wenn er lieben wollte, dann kann er es. Und das lässt uns den freien Willen. Oh, Sie sagen ja gut, aber hören sie mal, dann ist Gott doch ein Sadist. Denn er wusste, dass wenn er Adam so macht, dass er wählen kann - Liebe oder Hass - er wusste, weil er allwissend ist, dass Adam das Böse wählen würde und er wusste, dass all dieses Chaos über die Erde kommen würde, wie jetzt bei uns ist. Oder hat uns doch gemacht für all dieses Chaos, dieses Leid, da muss er ein Sadist sein. Warum verzichtete er nicht auf die Schöpfung, wenn er sieht, dass die Schöpfung so schief gegangen ist? Da stelle ich Ihnen eine Frage: Sie denken genauso wie Gott, doch unbewusst. Als ich vor dem Altar stand bei meiner Trauung, da fragte mich der Pfarrer, mein Schwiegervater, Willst du ihr treu sein, bis der Tod euch scheidet? Und ich sagte, ja: Dann fragte er meine Frau, willst du ihm treu sein, bis der Tod euch scheidet? Und das war mir sehr peinlich, das tat mir weh, denn ein Mann, der liebt, und eine Frau, die liebt, die wollen nicht an Scheidung durch den Tod denken, das war das Allerletzte vor dem Altar. Und doch war der Pfarrer sehr realistisch. Er sagt, du weißt, dass es im Tod endet. Und wenn du zuerst stirbst, ist das Herz deiner Frau gebrochen. Und wenn sie zuerst stirbt, ist dein Herz gebrochen. Wenn du jetzt heiratest, gibt es Herzeleid, es gibt ein offenes Grab. Warum verzichtest du nicht auf die Trauung? Dann könntest du dieses Herzeleid, dieses Böse vermeiden, wenn du nur verzichten würdest. Warum habe ich nicht auf die Trauung verzichtet und auf die Ehe verzichtet, denn ich weiß, dass meine Ehe, wenn der Herr nicht vorher kommt, vor einem offenen Grab endet. Wenn ich die Witwen sehe, die am Grab stehen und die Witwer - das bricht einem das Herz, nicht wahr. Warum geht man dann auf eine Ehe ein? Aus genau den gleichen Gründen, warum Gott auf eine Schöpfung einging, obwohl er wusste, dass es beim Grab sozusagen landet. Weil er der Überzeugung war, dass ein Tag der Konsumierung der Liebe in der Ehe all das Elend aufwiegt. Es ist es wert. Ein Tag der Erfüllung der Liebe ändert meine ewige Seele so um, dass ich mehr erfahre von meinem ewigen Schöpfer und seiner Liebe. Deshalb habe ich getan. Ich hatte einen Professor in Oxford, der hieß CS Lewis, der Anweisungen an einen Unterteufel geschrieben hatte und andere. Der arme Mann hat sein Glück nicht gefunden in der Ehe. Er war ein Mann, der fähig war zu lieben, der war ein guter Mann. Er hat seine Liebe gefunden, als er ungefähr 60 Jahre alt war. Seine Frau etwas jünger. Dann haben sie gesagt, die Professoren dort, es ist etwas spät auf sowas einzugehen und er ging fröhlich darauf ein und eine schöne Hochzeit von diesem alten Paar. Und in 3 Monaten lag sie in der Agonie des Krebses und starb. 3 Monate Ehe, 60 Jahre hat er drauf gewartet. Und er schrieb ein Buch darüber, über dieses Herzeleid. Und es heißt A grieve observed. Also ein Leid beobachtet von innen. Und er sagt, ich bereue es nicht. Ich bin jetzt Witwer, aber ich bereue es nicht, ich bereue das Herzeleid nicht, denn ich habe noch ein Geheimnis der Liebe in meinem Verhältnis zu meiner Frau erfahren, die das Wesen der Liebe Gottes klar gemacht hat. Deshalb aber hat Gott es gemacht, weil ein Tag des Paradieses besser ist als kein Tag des Paradieses. Das ist der Grund. So schätze ich die Ehe ein, so schätze ich auch die Liebe zwischen Männern und zwischen Frauen ein und die Liebe Gottes zu mir. So schätze ich sie ein. Nun lasst uns folgendes überlegen: Gott wirbt um uns. Er wirbt um einen jeden Menschen, lasst euch versöhnen, Gott, indem man ja zu ihm sagt, wie ich ja zu meiner Frau gesagt habe und sie zu mir. Er tut das. Er spricht zweimal oder dreimal zu Ihnen. Vielleicht heute. Die Frage ist, was antworten Sie? Ich gebe Ihnen jetzt eine kleine Geschichte und dann bin ich fertig. Sie kennen alle die Geschichte von Georg dem sechsten Englands. Und als er ein junger Prinz war, verliebte er sich in eine nette, hübsche junge Dame in Schottland und sie hieß Elisabeth. Und Georg war nicht so, wie wir das nennen ein Ladies` man. Er war nicht ein Mann für die Frauen, er liebte sehr, aber er war unbeholfen und er hatte einen Sprachfehler. Und wenn er sagt, ich liebe dich, sagt stotterte er ... und das ist nicht sehr schön für eine Frau. Und eines Tages ging er hin zu dieser hübschen, jungen Frau und fragte sie und bat sie um ihre Hand. Und sie war erschrocken. Sie hatte sich was anderes vorgestellt. Nicht wahr, so einen He-Man, so einen großen, starken Mann. Er war spärlich und dünn und konnte nicht richtig gerade reden. Und sie sagte ihm nein, gab ihm einen Korb. Und er ging dann zurück zu seiner Mutter Mary und sagte Mutter, ich habe ein Problem. Welches? Es ist Elisabeth. Was ist mit Elisabeth? Ich habe sie gebeten, mich zu heiraten und sie will es nicht, sie hat mir den Korb gegeben, was soll ich tun? Da sagt die Mutter zu ihm: Georg, ich antworte, da habe ich eine Frage an dich. Gibt es einen Ersatz für Elisabeth oder nicht? Ich kenne viele hier am Hof, die dich gern hätten, viele junge Damen. Könnte ich dir so eine junge Dame vorstellen, dass du sie fragst? Georg hat das sehr genau überlegt. Nach einiger Zeit sagte er "Mutter, Nein. Ich will Elisabeth haben oder keine." Da sagte Mary, also dann ist es klar, Georg. Dann wartest du 6 Monate, dann ziehst du dich an und du gehst hinauf nach Schottland, und da fragst du sie noch einmal. Was Mutter, ich bin doch ein Fürst. Ist egal, mit Gewalt bekommst du sie nicht, weil du ein Fürst bist. Du wirbst um sie wie jeder andere junge Mann. Er ging hin, zog sich an, spielte Tennis mit ihr, machte Spaziergänge und alles, was die jungen Männer tun. Und dann fragt er sie noch einmal. Sie war erschrocken. Sie sah, dass er richtig verliebt war. Aber sie sagt ihm gleichwohl Nein. Sie sagt, das kann ich nicht, ich empfinde nicht das dir gegenüber, was du mir gegenüber empfindest. Und sie gab ihm den Korb und er ging nach Haus. Da war er ganz zerknirscht, ging nochmal zu Mary. Mary sagt Ja, wie ist es Georg, du siehst nicht gut aus? Nein, sagt er, sie hat mir den Korb gegeben. Was soll ich tun? Nun sagt Mary. Jetzt rede ich ernst mit dir Georg. Es sind ein halbes Dutzend hier in London am Hof, die dich mit offenen Armen haben würden. Darf ich hingehen und einige vorstellen? Da sagt er, Mutter, nee, sie ist die einzige, die Elisabeth, die mich ergänzt. Du siehst, dass ich nicht sehr stark bin und sie ist eine Frau, die sehr klar denkt und sie ist auch ansehnlich und sie ist auch manierlich und sie ist auch gläubig. Denn Georg war auch gläubig. Ich möchte die haben, nicht diese leeren hier am Hof, die an nichts glauben. Ich möchte die haben. So sagt die Mutter. Also, es ist ganz klar, Georg, du gehst hin und du sagst ihr, das ist das letzte Mal, das dritte Mal. Aber ich liebe dich, wenn ich dich nicht bekomme, dann nehme ich keine. Keine. Sagst du ihr das? Mal sehen, was sie denkt. Und er ging hin und Elisabeth sah, dass er absolut eine Seele war mit ihr und indem sie sah, das, was in ihm vor sich ging, dieses Feuer springt über, wissen Sie. Sie sah, dass der Mann edel war in seiner Gesinnung. Und auf einmal merkte sie, dass sie ja sagen konnte, denn innerlich entsprachen sie sich wunderbar. Sie sagte ihm ja. Das war der Beginn einer wirklichen Ehe am englischen Hof. Sie endete mit dem Tod natürlich von Georg, Elisabeth, lebt noch. Nun, was habe ich damit zu sagen? Gott spricht einmal oder zweimal zu jedem, aber er geht nicht unendlich für ihn hin und bettelt. Das tut er nicht. Denn sehen Sie, wenn Elisabeth sich verlobt hätte mit einem anderen, dann hätte Georg aufhören müssen mit seiner Werbung. Wenn ein Mensch gehört hat, zweimal oder dreimal, lasst euch versöhnen mit Gott, sagt komm` morgen. Oder wenn Georg gesagt hat, zu Elisabeth oder sie zu ihm, oh, du kannst jederzeit kommen, ich kann ja oder nein sagen zu dir. So ist das nicht, man kann nicht jederzeit kommen, auch in Glaubenssachen nicht. Gott spricht einmal oder zweimal. Wenn wir uns dann verloben mit der Karriere oder mit der Welt oder mit dem Geld oder mit der Sünde, und die Sünde uns so gefangen nimmt, dass wir sozusagen mit ihr verheiratet sind, dann hört das Werben Gottes auf. Das ist, warum viele Leute total glücklich sind, wie sie meinen, ohne irgendeinen Gedanken an Gott zu haben. Sie haben sich verlobt und verheiratet mit sonst jemanden und Gott lässt sie in Ruhe. Er spricht jemand zweimal oder dreimal im Leben und er wirbt und er wirbt Er wirbt um Sie heute. Und ich bin der Botschafter, der verächtliche Botschafter Gottes, bin kein Engel. Aber Gott tut das, damit wir entscheiden können, ja oder nein. Nun Freunde, das ist das Wesen der Liebe und die Tatsache, dass wir leben und dass Gott noch wirbt, ist Beweis dafür, dass er die Liebe ist. Er gab uns die Möglichkeit der Versöhnung am Kreuz und versöhnte die Welt mit sich selbst am Kreuz, nahm die Sünde auf sich, die Sünde der ganzen Welt. Er wartet nur auf Dein Ja. Nur. Nun, ich schließe folgendes, dann sind wir zu Ende. Es gibt Leid in dieser Welt. Viele Kommunisten und Marxisten sagen ja, die Christen, die versprechen, das Paradies im Himmel nachher, und das ist ein Betrug. Man wirbt um Gottes Liebe. Das ist nicht genug. Der Mann, der Gott liebt, wird benutzt wie Gottes Hände, um all das große Leid zu lindern. Überall, wo wir Not finden, sollen wir sie lindern. Aber die Hauptnote ist die, dass Gott nicht Kummer hat mit uns, weil er uns die Erlösung erkauft hat und wir ihn ignorieren. Wenn wir das tun und uns mit einem anderen verheiraten, dann gib's die Zeit, wo er nicht mehr ruft. Gottes Geist wird nicht alle Zeit mit allen Menschen streiten und kämpfen. Aber wenn man ja sagt zu ihm, wissen Sie das bringt das, was ich gesagt habe von dem jung vermählten Paar. Wenn sie richtig sind und sich lieb haben, macht die Liebe sie neu. Sie strahlen. Ich weiß, wie ich mich verlobt habe, habe ich einen Freund getroffen, in Wedding in England und er sagte du, was ist über dich gekommen? Du siehst doch anders aus. Und da wurde ich rot, ich wusste nicht, was war und er sagt, gell, du hast dich verlobt? Und ich sagte ja, so ist das. Da bin ich eine neue Kreatur geworden. Denn ist jemand in Christus, sagt er ja zu ihm, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen. Jetzt lebt er nicht mehr ohne die Liebe Gottes in Jesus. Er lebt mit Jesus Christus in seinem Herzen, und diese Gegenwart Gottes in seinem Herzen macht ihn neu. Und das ist die Botschaft, die ich ihnen gebe. Dieser Zeit Leiden sind eine Notwendigkeit von der Möglichkeit einer freien Wahl. Aber eine freie Wahl ist notwendig, die mit Liebe notwendig ist. Und Gottes Plan ist ein Reich der Liebe auf Erden, in unserem Herzen und im Himmel aufzurichten. Und für Liebe ist eine freie Entscheidung absolut notwendig. Wer da kommen will, der komme. Wir beten zusammen: Wir bitten dich, Herr Jesus, hilf du uns das anzunehmen. Wir danken dir, dass du ein Gott der Liebe bist und der Geduld. Hilf du uns ja zu sagen zu diesen Dingen, danke dir für die Realität deines Evangeliums. Hilf du uns deine Botschafter zu sein an Christi statt. Ich danke dir, dass du uns mit dir versöhnt hast. Hilf du uns Ja sagen, zu dieser Versöhnung und neu werden - neue Kreaturen in dir. Amen.