Autor: Roger Liebi Veranstaltungsort: Bibelstudientag, Herznach, Schweiz Sprache: Deutsch Kategorie: Vortrag Datum: 23.03.2002 ID: 23400 Webseite: https://www.sermon-online.com/de/contents/23400 Schöpfung kontra Evolution (Transkript*) Das Thema Schöpfung oder Evolution beschäftigt uns alle. Es geht letztlich um die Beantwortung der Frage, woher komme ich? In den vergangenen 2000 Jahren war das den meisten Menschen hier im Westen klar: Gott ist der Schöpfer, er hat die Welt in 6 Tagen gemacht, wie das in der Bibel steht. Aber in der Aufklärungszeit im 17. Jahrhundert wurde damit ein Bruch gemacht. Aber zunächst mal nur unter Intellektuellen. Aber im 19. Jahrhundert, Sie sehen hier Charles Darwin, den Begründer der modernen Evolutionslehre ein Jahr vor seinem Tod hier abgebildet. Er hat 1859 sein Buch herausgegeben On the Origin of Species, Über die Entstehung der Arten, wo er davon weggekommen ist, dass Gott der Schöpfer ist und behauptet, dass das Leben sich durch Zufall und Notwendigkeit selber entwickelt hat. Die Frage der Herkunft des Menschen ließ er noch ausgeklammert. Das wäre zu dem Zeitpunkt noch zu schockierend gewesen. Aber einige Jahre später gab er dann das Buch heraus Die Abstammung des Menschen. Und da behauptet er dann, der Mensch sei auch entwickelt worden aus dem Tierreich heraus. Es braucht keinen Schöpfer, um die Schöpfung zu verstehen. Auch damals, das Buch wurde mit großem Applaus aufgenommen, aber auch damals speziell unter den Intellektuellen. Erst im 20. Jahrhundert, in einer Zeit also, wo das Abendland sich entchristianisiert hat, ist dieses Denken Allgemeingut der Masse geworden. Also in einer Zeit des Abfalls vom Christentum ist diese Lehre Allgemeingut geworden und auch die Kinder unter uns, das ist für sie ganz normal, dass sie Evolution, also zufällige Abstammung und Entwicklung lernen. Die Evolutionslehre besagt also, dass das Leben sich über lange Zeiträume selber entwickelt hat. Die Version des 20. Jahrhunderts sagt vor etwa 20 Milliarden Jahren hat es im Weltall geknallt. Alle Materie war an einem Punkt konzentriert und explodierte. Also vor 20 Milliarden Jahren - ob ein paar Monate früher oder später, da streitet sich niemand. Und so seien in der Folge all die Sterne, die Sonnen, Planeten, Galaxien entstanden, vor viereinhalb Milliarden Jahren auch die Erde. Und vor 600.000.000 Jahren dann das erste Leben. Ein Einzeller, der sich dann immer höher entwickelt hat. Über die Stufe der Fische, dann die Stufe der Reptilien, die Stufe der Säugetiere und schließlich der Mensch. Gewissermaßen von der Amöbe bis zu Goethe. Das war in krassem Gegensatz zur Lehre der Bibel, die eben im Abendland fast 2000 Jahre als göttliche Autorität gesehen wurde. Auch von solchen, die nicht persönlich wirklich Christen waren, in einer inneren Beziehung zu Jesus Christus. Aber es war doch Allgemeingut, hier haben wir die göttliche Offenbarung. Gottes Wort in geschriebener Form. Hier können wir erfahren, woher wir kommen. Die Bibel lehrt auf der ersten Seite, dass Gott im Anfang die Himmel und die Erde geschaffen hat, am ersten Schöpfungstag. Er das Licht leuchten hieß in die Finsternis und wie Gott in 6 Tagen dieses Meisterwerk der Schöpfung gemacht hat. Übrigens die Erde ist das allererste gewesen am ersten Tag. Die Himmelskörper kommen erst am vierten Tag. Das zeigt übrigens auch die zentrale Bedeutung der Erde, dass sie älter ist als die Galaxien im Weltall, älter als die Sterne. Das ist die biblische Lehre. Und die wurde eben über so lange Zeiträume hier im Westen als autoritativ, als absolute Wahrheit gesehen. Aber das hat sich geändert. Die Bibel lehrt auch, dass die Erde eine ganz einschneidende Veränderung erfahren hat durch die weltweite Sintflut, durch eine weltweite Überschwemmung, die natürlich geologische, schwere Folgen haben musste. Die Bibel lehrt auch, dass in der Folge der Sintflut es eine Gebirgsauffaltung gegeben hat auf Erden. Das sind alles Dinge, die wir aus dem biblischen Bericht entnehmen können. Petrus sagt in 2. Petrus 3, dass in der Endzeit, da werden Menschen kommen, denen diese Dinge, wie wir sie Jetzt in der Bibel gesehen, haben in 1. Mose 1 und 2 und dann im Sintflutbericht, 1. Mose 6 bis 9, denen diese Dinge verborgen sind, die das also nicht mehr ernst nehmen. Aber erst in der Endzeit. Nun ist es interessant, dass die Bibel an anderen Stellen deutlich macht, die Endzeit ist die Zeit, in der das jüdische Volk aus einer weltweiten Zerstreuung ins Land der Väter zurückkehrt. Wir wissen, wir sind in dieser Zeit, seit über 50 Jahren gibt es den Staat Israel. Die Bibel sagt also voraus, gerade in dieser Zeit würden die biblischen Offenbarungen von Schöpfung und Sintflut abgelehnt, offen abgelehnt werden, belächelt werden. Interessant ist, bis 1800 haben praktisch alle Wissenschaftler in Europa geglaubt, dass der Schöpfungsbericht und der Sintflutbericht Wahrheit ist. Und erst im 19. Jahrhundert ist diese Wende gekommen, sodass man sich heute Fragen muss, besteht zwischen Bibel und Wissenschaft ein Konflikt? Ja, und ich denke am meisten betroffen von diesem Konflikt sind die Kinder unter uns. Denn in der Schule bekommen sie das dauernd zu spüren. Aber wenn jemand sagt, es gibt einen Konflikt zwischen Bibel und Wissenschaft, dann müssen wir zurückfragen, was verstehst du eigentlich unter Wissenschaft, was ist Wissenschaft? Wir können das ganz einfach erklären: Wissenschaft ist ein Haus mit einem Erdgeschoss und einem 1. Stock. Im Erdgeschoss, da haben wir den Bereich der Tatsachen. Da geht es um Beobachtungen, die man immer wieder neu machen kann. Es geht um Funde, die man ausgräbt, es geht um Erfahrungen, um Experimente und so weiter. Das ist alles sehr interessant. Aber das allein genügt noch nicht für Wissenschaft. Was nützt es uns, wenn wir so viele Informationen haben an Beobachtungen und Funden und Experimenten? Irgendwie muss man diese Dinge dann auch in einen größeren Zusammenhang bringen können. Man muss sie interpretieren. Was muss ich fragen, was bedeuten diese Dinge und da gehen wir in den 1. Stock hinauf. Das ist der Bereich der Interpretation. Da zieht man aus den Beobachtungen aus den Funden Schlussfolgerungen, da kann man auch spekulieren, sich irgendwelche Dinge da zusammenbrauen im Kopf. Man kann da auch seine Philosophie hineinbringen, also sein Denken über den Wert des Lebens über die Bedeutung des Lebens und so weiter, seine Weltanschauung, seine religiösen Überzeugungen, das kann alles hier hineinkommen. Aber wichtig ist es, dass wir diese Bereiche immer wieder deutlich auseinanderhalten. Dann stellt sich nämlich die Frage, wenn es zwischen Bibel und Wissenschaft einen Konflikt gibt, besteht dieser Konflikt zwischen dem Erdgeschoss oder dem 1. Stock? Und plötzlich stellen wir fest, ja, wenn es geht um Wissenschaft wo es dauernd nur geht um Beobachtungen, und Experimente, da haben wir überhaupt kein Problem zwischen Bibel und Wissenschaft. Niemand sagt heute Physik oder Chemie und so weiter sei ein Problem, um an die Bibel glauben zu können. Aber wir haben einen Spezialfall, wenn es um die Evolution geht. Aber da geht es nun nicht nur um Dinge, die man heute beobachten könnte, sondern es geht um Dinge, von denen man denkt, die haben einmal stattgefunden. Aber niemand kann zurückgehen. Also es geht da überhaupt nicht um ein Problem im Zusammenhang mit Beobachtungen und Experimenten. Und das ist doch interessant, der Konflikt ist ganz speziell in diesem Bereich, in dem Bereich der Schlussfolgerungen, der Spekulationen, der Philosophie, der Weltanschauungen, der religiösen Anschauungen, (Einfügung des Transkriptors) die in die Wissenschaft hineingebracht werden. Und gerade in Verbindung mit Evolution hat dieser Bereich eine ganz erstrangige Bedeutung. Nun mache ich eine Behauptung: Wenn wir die Bibel mit dem Erdgeschoss vergleichen, mit den Tatsachen, dann haben wir hier Übereinstimmung. Aber wenn wir die Bibel vergleichen mit dem Bereich der Interpretationen im 1. Stock, dann sind Konflikte möglich, nicht zwingend nötig, aber sie sind möglich. Und das ist doch schon eine sehr interessante Feststellung. Also wer ihnen sagt, die Bibel ist im Widerspruch zu Wissenschaft, dann sagen sie, ja was meinst du im Widerspruch - zum Erdgeschoss oder zum 1. Stock? Und dann versteht er das wahrscheinlich nicht. Und dann müssen sie eben erklären, was Sie damit meinen. Und so kommen wir im Gespräch schon wieder einen Schritt weiter. Jetzt wollen wir das, was wir so theoretisch angeschaut haben mit dem Haus wollen wir in die Praxis umsetzen. Wir gehen miteinander in den Zoo und schauen uns diese beiden Exemplare an. Das ist ein Homo Sapiens, das ist ein Orang Utan (Lizenz: Creative-Commons - Bild unverändert) (Lizenz: Public Domain - Bild unverändert) Wir können feststellen, da gibt es deutliche Ähnlichkeit, ja. Beide haben ganz ähnlich aussehende Arme und Hände bei den Füßen ist es ein bisschen weniger ähnlich, aber doch auch. Es gibt auch Ähnlichkeit. Und manche denken, insbesondere bei Bartträgern ist die Übereinstimmung verblüffend. Manchmal sogar bis ins Verhalten hinein. Aber nur manchmal. Nun, man könnte sagen, ja, das ist vielleicht nur so rein äußerlich, aber machen wir das Äußerliche und auch den Bart mal weg. Und Sie sehen hier ein menschliches Skelett wie ein Affen Skelett (Lizenz: Creative-Commons - Bild unverändert) (Lizenz: Creative-Commons - Bild unverändert) Und auch da sind doch die Übereinstimmungen im Aufbau, in der Anatomie schlicht verblüffend. Aber das ist nun der Bereich des Erdgeschosses. Im Bereich der Beobachtung stellen wir fest: Zwischen Menschen und Affen gibt es sehr große Ähnlichkeiten. Natürlich auch riesige Unterschiede. Denn Affen sind zum Beispiel absolut unfähig, eine Sprache zu lernen. Man hat es versucht und alle Versuche sind gescheitert. Es geht nicht, denn ihnen fehlen auch die Zentren im Gehirn, die Voraussetzung wären für Sprache zu produzieren und zu verstehen. Aber eben wie gesagt, die Übereinstimmungen, die sind einfach da. Jetzt wollen wir das interpretieren, jetzt gehen wir in den 1. Stock. Ja, man könnte das interpretieren als Verwandtschaft, gemeinsame Abstammung. Denn wir kennen das auch aus der Beobachtung. Hier sind Mama und Papa und die beiden Kinder. Der Sohn ist ganz der Papa, die Tochter ganz die Mutter. Und man kann das sogar noch ausweiten. Hier sehen Sie den Großvater. Und denkt man mal den Schnauzer und den Ziegenbart weg, dann ist hier wirklich eine durchgehende Linie über Generationen zu sehen. Abstammung ist eine Erklärung für Verwandtschaft. Aber wichtig, das ist nur eine Möglichkeit. Es gibt manche Lehrer, die sagen, seht ihr das, da sind Ähnlichkeiten zwischen Menschen und Tieren, das ist ein Beweis für gemeinsame Abstammung, und da sollten Schüler ganz anständig sagen, aber man könnte doch das nicht einen Beweis nennen. Man sollte dem sagen, das ist eine Möglichkeit. Aber wir kennen doch, und jetzt kommen die Jungs dran, wir kennen doch Ähnlichkeiten auch bei den Autos. Die Ähnlichkeit dort ist nicht entstanden durch gemeinsame Abstammung, sondern durch die gleiche Grundidee der Konstrukteure. Also Ähnlichkeit kann auch ein Hinweis sein auf einen gemeinsamen Bauplan, der dahinter steckt. Und so kann man Ähnlichkeit bei Mensch und Affen darauf zurückführen, dass ein Konstrukteur hier einen Grundbauplan ausgeführt hat. Aber besonders dann für die Affen und wieder in einer besonderen Weise für die Menschen. Ja, nun sagt man uns natürlich, dass es eine Abstammung gegeben hat des Menschen aus dem Tierreich, das kann man anhand von Fossilien beweisen Denn die ausgegrabenen Knochenüberreste, Versteinerungen, die zeigen, dass es hier eine allmähliche Veränderung aus dem Reich der Affen heraus bis hin zum Menschen gegeben hat. Hier sehen Sie den Schädel, der den schönen wissenschaftlichen Namen (Lizenz: Creative-Commons - Bild unverändert) Sinianthropus hat. Jetzt kann man diese Schädel ja rekonstruieren und das beeindruckt die Leute immer wieder in den Büchern. Aber schauen Sie, jetzt haben 2 verschiedene Wissenschaftler den gleichen Schädel rekonstruiert, der eine war der Überzeugung, der war schon recht menschenähnlich, der Sinianthropus und hat ihn so rekonstruiert. Ein anderer Wissenschaftler war der Überzeugung nein, das war ein Affe. Das hat eben mit einem Menschen gar nichts zu tun. Und er hat den gleichen Schädel anders rekonstruieren lassen. Was Sie hier sehen, ist bei der Rekonstruktion der Weichteile und der Behaarung, da kann man seine eigene Fantasie einfließen lassen. Also aufgrund vom Schädel die äußere Ausstattung wiederherzustellen, das ist sehr spekulativ, da liegt sehr viel eigene Interpretation drin, denn über die Behaarung kann man gar nichts sagen.1 Und es ist auch so, wenn sie mal bei ihrem Zahnarzt Röntgenbildern anschauen wo er vielleicht einen größeren Teil des Schädels aufgenommen hat, dann sehen Sie aufgrund Ihres Schädels könnte man nicht unbedingt die Weichteile einfach so rekonstruieren. Da kann also das Gesicht so oder so aussehen in der Rekonstruktion. Darum, wir sollten uns nicht beeindrucken lassen von diesen Zeichnungen, die Schädel und Skelette so rekonstruieren, dass es auf den ersten Blick sofort glaubwürdig aussieht, dass da eine allmähliche Veränderung vom Affen hin zum Menschen stattgefunden hätte. Wir gehen jetzt miteinander in eine Schädelausstellung. Es wird ein bisschen makaber ja. Menschliche Schädel aus aller Welt. Sie können dort Schädel aus Asien, Australien, Ozeanien und so weiter sehen. Was auffällt ist, der Mensch hat eine unglaublich große Variationsbreite. Also die Möglichkeiten, wie der menschliche Schädel in aller Welt sich zeigen kann, sind riesengroß. Übrigens, bei den Affen ist die Variationsmöglichkeit die Variationsbreite noch 10 mal höher als bei Menschen. Ja, ich will das noch ein bisschen weiter illustrieren. Das ist ein Walliser Schädel. Ja, so sehen Walliser aus. Und das, ja, das können Sie vielleicht erraten, das ist ein Bündnerschädel. Nun schauen Sie, die Schweiz ist so klein und trotzdem haben wir in unserer kleinen Schweiz eine recht große Variationsbreite an Schädeln. Aber die Welt ist noch ein bisschen größer als die Schweiz. Und so leuchtet uns nun ein, der Mensch hat also gewaltige Möglichkeiten sich zu präsentieren, äußerlich wie er aussieht. Und nun möchte ich einen Schädel aus alter Zeit vorstellen: Das ist ein Neandertaler. Sehen S ie zum Beispiel ganz typisch für diesen Schädel sind diese dicken Augenwülste. (Lizenz: Creative-Commons - Bild unverändert) Die kann man natürlich auf ganz furchtbare Weise rekonstruieren. Ja, dass die ganz wüst aussehen. Und wenn man sich dann vorstellen würde, ein solcher Neandertaler würde in einem Supermarkt auftreten, das würde alle Leute in Angst und Schrecken versetzen. Aber schauen Sie, dieser Schädel hat auch auffällige Augenwülste, aber das ist ein moderner Australier. Das ist ein richtiger Mensch wie Sie und ich, und niemand würde erschrecken, wenn der im Supermarkt auftaucht. Ein ganz normaler Mensch war das. Ja, es ist so, ich weiß, von einem Zahnarzt in New York, der hat an seinem Schädel sogar typische homo erectus Merkmale festgestellt. Das ist vollkommen normal. Er ist ein Spezialist für Kieferchirurgie. Ja, Sie sehen, der Mensch hat also eine so große Bandbreite, dass er sogar Merkmale heute aufweisen kann, von denen man sagen würde, das sind Merkmale von Zwischengliedern. Zwischen Affen und modernem Menschen. Und dabei sind die Leute ganz normal. Ja, machen wir mal einen Test. Hier sehen Sie den Australopithecus. Dieses komplizierte Wort heißt nichts anderes als Süd-Affe. Hier oben den Schädel einer Französin. Schauen Sie mal den Unterschied von Schädelinhalt an, das ist ganz gewaltig. Darum denken ja auch die Franzosen, dass sie ein besonders intelligentes Volk sind. Es ist so - es wird auch viel mehr Gewicht gelegt, dass man eine Matura gemacht haben muss und so weiter dafür haben sie ein ganz schlechtes System für für Berufslehren. (Lizenz: GNU Free Documentation License- Bild unverändert) Ja, da können sie von der Schweiz etwas lernen. Wir sind nicht so auf das Akademische abgefahren. Glücklicherweise. Aber sie haben ja gelesen, dass 9 von 10 Frauen denken größer ist besser. Einen größeren Schädelinhalt das weist hin auf größere Intelligenz. Und schauen Sie, dazwischen haben wir nun den homo erectus. Homo heißt Mensch erectus aufrecht. Der aufrecht gehende Mensch. Das sei nun ein Zwischenstufe zwischen Affen und Menschen. Und tatsächlich sieht man, der Schädel ist schon etwas größer, aber natürlich nicht so groß wie bei einer modernen Französin aus dem 20. Jahrhundert. Ja, jetzt haben wir aber hier auch nochmals den Australopithecus. und hier eine moderne Französin. Und dazwischen schauen Sie, eine Zwischenstufe. Sie sehen ja, wie der Schädel immer größer wird. Aber das ist der Australier von vorhin. Der normale Australier von vorhin, der im Supermarkt niemandem Angst macht. Was Sie sehen, wir könnten mit Schädeln von heute eine Abstammungsreihe konstruieren, von der wir mit Bestimmtheit wissen, dass es sie nie gegeben hat. Einfach dank der Variationsbreite der Schädel bei Menschen und bei Affen, wo sie sogar noch viel größer ist. Und so kommt es, dass also diese beiden Bereiche sich überschneiden können. Zum Beispiel auch, was das Gebiss anbetrifft. Das menschliche Gebiss ist ja typisch so in einem U angeordnet die Zähne und bei den Affen ist das ein viel größerer Winkel. Aber mein ehemaliger Zahnarzt hat mir gesagt, er hatte mal einen Patienten, der sah wirklich so aus, als hätte er pavian-typische Merkmale. Gut, dort hing es aber noch zusammen mit einem Unfall, den er hatte. Aber, das war also möglich, sogar pavian-typisch als Mensch herumzugehen. Übrigens, früher war man ja sehr überzeugt davon, dass je größer der Schädel ist, je größer das Gehirn, desto größer auch die Intelligenz. Aber man ist heute effektiv davon abgekommen. Und zwar erst hat man ja festgestellt, dass Frauen durchschnittlich ein kleineres Gehirn haben als Männer. Und da war man also der Überzeugung, dass der Gehirninhalt mit der Intelligenz zusammenhängt. Aber später hat man herausgefunden, dass Inder im Durchschnitt einen größeren Gehirninhalt haben als Europäer und dann ist man davon weggekommen. Also ich glaube, wir haben das verstanden. Durch die große Variationsbreite des Skeletts und des Schädels bei Menschen und Affen gibt es scheinbare Überschneidungen. Aber alles, was wir finden, können wir entweder in die Gruppe Affen oder in die Gruppe homo, Menschen zuordnen. Und wir sind überhaupt nicht gezwungen, aufgrund der gefundenen Schädel und Skelette an eine allmähliche Entwicklung zu glauben, sondern wir können es wissenschaftlich verantworten, dass es zwei Bereiche gibt mit großer Variation und da gibt es in verschiedenen Merkmalen Überschneidung. Jetzt gehen wir zu einem ganz anderen Thema. Und zwar wollen wir uns mit Molekularbiologie beschäftigen. Etwas ganz kompliziertes meint man, aber es ist ganz einfach. Wir Menschen bestehen ja alle aus Zellen. Wenn wir ein Stückchen Haut nehmen würden, unter das Mikroskop stellen, dann sehen wir, dass der Mensch aus solchen Zellen aufgebaut ist. Man kann das Vergleichen mit den Steinen eines Hauses. So wie ein Haus aus Steinen aufgebaut ist, so ist der Mensch aus Milliarden von Zellen aufgebaut. In jeder Zelle unseres Körpers haben wir auch noch einen Zellkern, und der ist ganz besonders interessant. Denn dort ist eigentlich die Schaltstelle und man könnte sagen, dort ist die Kommandozentrale einer Fabrik untergebracht. Hier wird genau festgehalten im Zellkern, wie die Zelle arbeiten muss, was sie tun muss, wie sie sich entwickeln muss. Alles ist hier aufgeschrieben. Der Rest der Zelle kann verglichen werden mit einer Fabrik - mit den Fabrikhallen, wo die Befehle, das Wissen aus der Schaltstelle umgesetzt wird. Und zwar ist es so, diese Information, diese Befehle, dieses Wissen im Zellkern ist aufgeschrieben mit einem Code. Also mit Buchstaben, könnte man sagen. Aber es sind chemische Buchstaben. Es gibt im ganzen vier verschiedene Moleküle, die immer wieder angeordnet sind nach einem bestimmten Schema, immer in Dreiergruppen. Und je nachdem, wie sie angeordnet sind, bedeutet es etwas anderes. Beim Morsen können wir ja mit 2 Zeichen alles ausdrücken, was wir wollen. Mit Punkt und Strich kann man alles sagen. Aber der Code im Zellkern, der hat nicht zwei Zeichen, sondern mit vier Zeichen kann er alles sagen. Man hat übrigens herausgefunden in der Mathematik diese Information im Zellkern, die könnte man ja auch anders aufschreiben, zum Beispiel mit fünf Zeichen oder mit nur drei oder mit nur zwei. Aber man hat herausgefunden vier ist das Idealste, um auf kleinstem Raum die höchste Menge an Information wiederzugeben. So wie die aufgebaut sind, ist es einfach das Idealste, aber es ginge theoretisch auch anders. Diese Information ist immer doppelt angelegt in den normalen Zellen. Außer in den Geschlechtszellen dort ist es nur einfach. Ist ja logisch, weil es dann eine Kombination gibt zwischen der weiblichen und der männlichen Zelle. So entsteht ein Kind. Also dort im Zellkern steht genau geschrieben, wie man mich bauen muss. Meine Augenfarben, mein mein Kopf, der ganze Aufbau ist dort festgehalten. Und bei einer Erbse, in jeder Zelle findet sich die Information, wie man eine Erbse bauen muss. Und bei einem Krokodil, wie man ein Krokodil. bauen muss. Das ist wunderbar. Und man hat ausgerechnet, diese Informationsmenge, die so verkleinert im Zeltkern vorhanden ist, entspricht tausenden von Büchern. Also wir haben in jeder Zelle eine Bibliothek von tausenden von Büchern. Aber allerdings, eine Hautzelle, die produziert ja nicht nochmals einen Roger Liebi bei mir. Sondern die produziert immer wieder nur Hautzellen. Und zwar ist das so eingerichtet: Es ist zwar in jeder Hautzelle, bei mir steht die ganze Information drin, die ganze Bibliothek, aber nur die Stelle ist frei geöffnet, wo steht wie man Hautzellen bauen muss. Und bei jeder anderen Zelle, da steht wieder speziell, wie man diesen Teil des Menschen bauen muss. Nur das ist freigeschaltet, aber der Rest ist auch enthalten. Wir sind wandelnde Bibliotheken. Stellen wir uns vor, wir bestehen aus Milliarden von Zellen und in jeder Zelle gibt es Tausende von Büchern. Es ist unglaublich. Ja, wirklich unglaublich. Und es ist eine Tatsache und es ist alles dermaßen komprimiert auf idealste Weise im Zellkern untergebracht. Und nun stellt sich die Frage, woher kommt das, diese Information? Ist das Zufall oder ist das Planung? Nun, wir wissen ja von jedem Computerprogramm, das läuft, das hat jemand hergestellt. Niemand glaubt, dass komplizierte Computerprogramme einfach so entstehen, indem man etwas hinein tippt in den Computer. Niemand glaubt so etwas. Sogar bei den Programmen, die nicht richtig laufen, glauben wir, dass eine Intelligenz dahinter war. Aber wie ist das jetzt mit dem Zellkern? Und stellen wir uns vor: Zum Beispiel ist ja in jeder Zelle auch die Information, wie unser Gehirn gebildet werden muss. Aber wir kennen nichts Komplizierteres im ganzen Universum als unser Gehirn. Und es ist ja so. in der Hirnforschung hat man gewaltige Fortschritte gemacht in den vergangenen Jahren. Aber einer der führenden Gehirnchirurgen in der Schweiz hat mir gesagt, das meiste wissen wir nicht. Also man weiß extrem viel, aber das meiste wissen wir immer noch nicht. Es ist so kompliziert und kein Mensch könnte mit seiner größten Intelligenz so etwas hinkriegen. Ja, wir kriegen nicht mal eine ganz "einfache" einzellige Lebensform hin. Auch heute ist es ja nie möglich gewesen, nur die geringste Form von Leben herzustellen - mit Intelligenz. Aber in der Schule lernen wir, aber es war doch möglich ohne Intelligenz, das dies alles entstanden ist. Schon eigenartig. Es geht mit Intelligenz nicht, aber man sagt, ohne Intelligenz war es möglich. Ja, wenn wir nach Hause kommen und sehen auf dem Tisch, das, was Sie hier sehen: Scrabble Buchstaben zusammengefügt und es gibt hier einen Sinn, "Liebe Mutter, komm heim." Ja, was denken Sie? Hat da das Kind, das alleine zu Hause war, einfach so zufällig etwas zusammengeschoben oder war da Intelligenz am Werk? Ja, also wir reagieren auf so etwas sofort, ja, da hat jemand geschrieben. Bewusst geschrieben, nicht einfach zufällig zusammengesetzt. Aber wenn wir nach Hause kommen und sehen das auf dem Tisch, " Ä wutna chuäi et retne wuhee", ja, dann nehmen wir nicht an, dass das Kind etwas schreiben wollte. Vielleicht wollte es, aber es konnte es nicht. Hat die Intelligenz zum Schreiben schon, aber hat es noch nicht gelernt, also die Fähigkeit des Schreibens war noch nicht da. Das ist zufällig zusammengesetzt. Zufall führt zu irgendetwas, zu Chaos. Aber wir wissen aus der Erfahrung, Intelligenz, wenn die auf die Materie einwirkt wie die Scrabble Steine, dann entsteht plötzlich Sinn, Inhalt. Mit anderen Worten, wir können auch sagen, Information ist immer eine geistige Größe. Das ist keine materielle Größe. Ja, wenn ich mit meinen Kindern bete am Abend, dann füllt sich doch meine Lunge mit Luft und geht wieder hinaus und mein Sprechapparat bewegt sich und so weiter. Das sind alles materielle Funktionen, aber niemand würde doch sagen, das Gebet, das ich spreche, das sei Materie. Sondern man kann sagen, die Materie trägt das Geistliche, das Geistige. Die Materie ist der Träger, die Materie kann Geistiges tragen, ist aber selbst nicht das Geistige. Übrigens, es werden ja viele Millionen von Dollar eingesetzt, um Signale aus dem Weltall abzufangen. Man baut riesige Radars und Empfangsstationen, um Signale aus dem Weltall abzufangen. Und Wissenschaftler sagen, wenn wir einmal ein Signal bekommen, dass eine ganz besondere Struktur hat in ihrem Aufbau, dann können wir daraus schließen, dass es Intelligenzen gibt im Weltall. Wenn natürlich irgendetwas Chaotisches an Signalen hereinkommt, dann denkt man ja, das kommt irgendwie von einem Stern her. Aber wenn da plötzlich eine Struktur drin ist, wie das in einer von Menschen gewirkten Botschaft über Funk geht, dann schließen wir daraus, es gibt Intelligenzen im Weltall. Und die gleichen Leute sagen, schauen sie mal den Zellkern an, da gibt es eine gewaltige, geballte Information. Aber wir wissen mit Bestimmtheit, dass diese Information ohne Intelligenz entstanden ist. Ist das logisch? Wir gehen zu einem neuen Thema über. Sie sehen, wir machen einen riesigen Streifzug durch die Wissenschaft. Jetzt gehen wir zu den Erdschichten über. Es ist ja so, dass es auf der ganzen Welt Erdschichten gibt, wie wir das jetzt hier sehen. Ein besonderes Phänomen, und das können wir beobachten. Die große Frage ist nun, woher kommen diese Erdschichten? Es ist so, dass es nicht nur einfach verschiedene Erdschichten gibt in der ganzen Welt, sondern in den Erdschichten drin gibt es auch Fossilien. Also versteinerte Überresten von Menschen, Elefanten, Sauriern, Walfischen, Trilobiten und so weiter. Es gibt Milliarden, nicht Millionen, Milliarden von versteinerten Lebewesen in den Erdschichten weltweit. Aber da sind solche, die vom Schöpfungsbericht überzeugt sind und solche, die von der Evolutionslehre überzeugt sind, beide sind da einer Meinung, denn das kann man beobachten. Wo die Unterschiede entstehen, das ist allein im 1. Stock, bei der Interpretation dieser Funde. Wir haben nie ein Problem mit den Tatsachen, dass es Erdschichten gibt, dass es Fossilien gibt, das interessiert Menschen auf beiden Seiten. Aber es sei mal die Frage erlaubt, wie entstehen eigentlich Fossilien? Im Normalfall entstehen keine Fossilien, denn wenn Tiere sterben und auch Menschen, dann zersetzen sie sich auf ganz natürliche Weise, verwesen und schließlich ist nichts mehr oder kaum mehr mehr etwas davon zu sehen. Das ist dieser wunderbare Kreislauf in der Natur, der alles wieder abbaut. Übrigens im wilden Westen, da gab es doch Prärien voll mit Millionen von Bisons. Das war die Nahrung der Indianer. Dann kamen die Weißen, und die hatten so Freude am Ballern und schossen haufenweise diese Bisons tot auf den Prärien, ließen sie liegen und haben so die Nahrung der Indianer, ihre Nahrungsgrundlage massiv zerstört. Was ist aus den Bisons geworden? Wo sind die Versteinerungen? Die sind nicht mehr da. Nichts mehr zu finden. Es wurden Millionen abgeknallt, die sind nicht mehr da. Eben, im ganz normalen Kreislauf der Natur wurden sie abgebaut. Aber wie entsteht ein Fossil? Ganz besonders ideal ist es, wenn ein Lebewesen in fließendem Wasser plötzlich von Schlamm zugedeckt wird und so vom Sauerstoff abgeschnitten wird. Dann besteht die Chance, dass ein Fossil entsteht. Also es braucht etwas katastrophisches, eine kleine Katastrophe oder eine große Katastrophe aber nicht. Aber nicht die normalen Umstände. Mit anderen Worten, die Tatsache, dass die ganze Welt erfüllt ist von Milliarden von versteinerten Lebewesen, Menschen und Tieren und Pflanzen, weist darauf hin, dass hier etwas katastrophisches geschehen ist. Nun, es gibt Orte mit richtigen Massengräbern von Lebewesen, die zusammengeschüttet sind, versteinert beieinander, über große Flächen hinweg. Das weist hin, nicht auf eine kleine Katastrophe, sondern auf eine sehr große Katastrophe. Es gibt Orte, wo Millionen von Fischen zusammen versteinert gefunden worden sind. Das weist hin, also auf ganz gewaltige Katastrophen, die übrigens alles, was wir in der heutigen Zeit beobachten können bei weitem übersteigt. Also wir haben hier Spuren von Katastrophen in der Vergangenheit, die alles, was uns so aus der bekannten Zeit, wo man schriftlich überliefert sonst übersteigt. Es ist jetzt 11:00 Uhr. Wir machen Pause. Wir sind stehen geblieben bei den Fossilien als Zeugen einer Katastrophe, wie sie sich heute seit Menschengedenken nie mehr ereignet hat. Jetzt schauen wir miteinander einige Fossilien an aus diesen Milliarden. Da ein Fisch. Ich weiß nicht, ob das ein Frühstück war oder Abendessen. Jedenfalls wurde dieser Fisch also so plötzlich überrascht, dass er mit seiner Mahlzeit gar nicht mehr fertig werden konnte. Er wurde also plötzlich in Schlamm verschüttet. Und so ideal, dass er uns als Versteinerung so wunderbar erhalten bleiben konnte. Nicht unbedingt sehr spektakulär, aber doch, sieht man diesen Krebs, wie er da verschüttet und versteinert ist. Das war aber nicht beim ersten Mal. Er ist hier gelandet, aber er wollte da noch fliehen, das ist eine Fluchtspur und das hier auch. Das sind zwei Fluchtspuren. Er wurde also mehr als einmal zugeschüttet und dann beim letzten Mal, da konnte er nicht mehr davon. Und hier ist er verendet. Aber das zeigt ein bisschen, wie schnell das hier gegangen ist. Ich sage nicht so spektakulär, aber man muss doch bedenken im Allgemeinen wird angenommen, die Erdschichten seien durch Ablagerungen entstanden, ganz allmählich Millimeter um Millimeter, in tausenden von Jahren, Zentimeter und Zentimeter, in Millionen von Jahren. Aber so ist das nicht geschehen hier, das ist plötzlich geschehen. Und die ganze Fossilienwelt gibt eben Zeugnis von katastrophischer Entstehung der Erdschichten und nicht durch diese Prozesse, wie wir das heute beobachten können durch Wind, Erosion durch Regenerosion, durch Abtragung der Flüsse so allmählich, sondern ganz schnell. Hier ein eindrücklicheres Beispiel. Das ist ein Krokodil und sieht man nicht gerade in der angenehmsten Stellung. Das könnte man interpretieren als Im Todeskampf: Überrascht, zugeschüttet und versteinert. Und so schön erhalten in allen Details. Hier das Fossil einer Biene, die soll Millionen von Jahren alt sein, nach evolutionistischer Auffassung. Aber das Problem ist, man hat keine Unterschiede zu den heutigen Bienen hier feststellen können und im Lauf von Millionen von Jahren sollte ja doch irgendetwas geschehen. Nicht wahr, nach evolutionistischer Auffassung wird im Lauf der Zeit aus einem Frosch ein Prinz. Wenn man glaubt, dass das plötzlich geschieht, dann ist es ein Märchen. Und wenn man dem Frosch ein paar 100.000.000 Jahre gibt, dann ist es Wissenschaft. Aber eben hier stellt man gar keine Veränderung fest im Laufe von Millionen von Jahren. Und schließlich, man hat gesucht und gesucht, hat man doch einen Unterschied gefunden, und zwar ist der Stachel hier etwas breiter als der, der heutigen Bienen. Glücklicherweise. Aber ich meine, ist ja auch etwas Besonderes, wenn die Biene so in die Schichten hineingepresst wurde, dass da auch der Stachel ein bisschen breiter wird. Ja, Spaß beiseite. Das ist schon tragisch. Hier haben wir einen Ichthyosaurus vor uns, also eine Dame. Ein weiblicher Ichthyosaurus. Und sie sehen, die Dame war schwanger. Hier die Plazenta mit den zwei Jungen, eins noch drin, eins ist schon draußen. Sieht man das? Dieser Fischsaurier wurde also so gewaltig übermannt durch die Katastrophe, dass sogar die Plazenta hier hinten rausgedrückt wurde. Das sind nicht einfach so gewöhnliche Situationen. Hier im Großbild nochmals die Plazenta, rausgeschleudert mit dem Jungen drin und noch ein Junges daneben. Preisfrage: Was ist das? Das ist ein Saurier, der gerade aus dem Ei ausschlüpft. Und das sind schon zwei ausgeschlüpfte daneben. Aber, die wurden durch die Katastrophe überwältigt und sogar im Schlüpfvorgang versteinert, konserviert. Das zeigt uns, es ging alles schnell, plötzlich, das ging katastrophisch vor sich - kaum das Licht der Welt erblickt und schon getötet durch eine Katastrophe. Übrigens Saurier, auch die ganz großen, die schlüpften aus Eiern aus. Also auch die ganz großen wie Diplodokus und Brontosaurus und so weiter, die waren am Anfang alle ganz klein aus einem Ei. Aber bei den Reptilien ist es so, die wachsen das ganze Leben. Und wenn die lange leben, dann werden sie auch riesengroß. Man hat auch viele Orte gefunden, wo Fossilien wie zum Beispiel aufrecht stehende Bäume bis zu 17 Meter Höhe aufrecht in den Schichten drinstecken2. Also da kann niemand der Meinung sein, diese Schichten seien Millimeter um Millimeter in Jahrtausenden abgelagert worden, denn dann wäre ja der Baum schon längst verfault und verrottet, so wie es bei unseren Bäumen geschieht, wenn sie absterben. Aber der wurde vollständig konserviert. Das ist ein Beweis dafür, dass diese Schichten ganz schnell gebildet wurden über viele Meter innerhalb von kürzester Zeit, sodass der Baum gar nicht mehr verrotten konnte, sondern versteinert erhalten blieb. Das ist eine Sandsteinablagerung und was hier besonders ist, diese Kreuzschichtung3. Eine Kreuzschichtung entsteht nie durch allmähliche Ablagerung, sondern es ist eine ganz plötzliche Bildung und man kann das im Labor simulieren und zwar unter ganz starken Wasserströmungen kann man genau dieses Bild kriegen, und zwar so, dass innerhalb von Minuten meterhohe Schichtpakete gebildet werden mit genau dieser Abbildung. Auch da, das ging nie Millimeter um Millimeter, Zentimeter um Zentimeter, sondern diese Kennzeichen weisen hin auf plötzliche, gewaltige Schichtenbildung, wie wir das normalerweise heute nirgends beobachten können. Nun kommen wir zu einem Fazit, zu einer Schlussfolgerung: Sowohl fossile als auch geologische Funde weisen auf eine gewaltige Überschwemmung hin. Also wir haben gesagt, wenn es um die Beobachtung der Erdschichten und der Fossilien geht, da unterscheiden sich diejenigen, die an die Schöpfung glauben, nicht von denen, die an Evolution glauben. Aber in der Interpretation unterscheiden wir uns sehr wohl. Aber was wir sagen können aus der Sicht der Schöpfung und des Sintflutberichtes: Man kann das, was man findet besser erklären im Rahmen von Schöpfung und Sintflut als im Rahmen von Evolution, wo alles allmählich und möglichst ohne Katastrophe abgelaufen sein soll. Übrigens bis 1830 glaubten in Europa fast alle Geologen daran, dass die Erdschichten durch die Sintflut oder sinflutähnliche Katastrophen entstanden sind. Und diese Änderung kam erst ab 1830. Jetzt wollen wir uns etwas mit Biologie beschäftigen, und zwar mit der Frage der Arten, der Entstehung der Arten. Es ist eine Tatsache, dass es zum Beispiel ganz verschiedene Hunderassen gibt. Und wir wissen da, dass die alle miteinander verwandt sind. Denn man kann alle Hunderassen untereinander kreuzen. Direkt oder indirekt. Also kleine, ganz, ganz kleine Köter, die kann man nicht mit großen kreuzen, aber indirekt. Man kann zum Beispiel A mit B kreuzen und B mit C und C mit D, dann weiß man, dass A auch mit D verwandt ist. Nicht wahr. Und so kann man sagen, ja, tatsächlich Hunde und auch Füchse, wie hier und Kojoten und der Spitz hier, das gehört alles in einen Grundtyp hinein. Man kann sie direkt oder indirekt alle miteinander verbinden. Wenn die Bibel darüber spricht, dass Gott - 1. Mose 1 - alle Lebewesen geschaffen hat nach ihren Arten, dann bedeutet das nicht, dass dort die Arten gemeint sind, die heute bestehen - er hat nicht einen Spitz geschaffen, einen Fuchs, einen Kojoten, einen Wolf und so weiter, nein, wir können davon ausgehen, dass er einen Grundtyp geschaffen hat, der im Erbgut die Möglichkeit hatte für Variation. Es ist ja so, in meinem Erbgut, da steht mehr drin, als was ihr an mir sehen könnt. Ja, auch andere Augenfarbe ist da drin und so weiter aber bei mir kam nur etwas davon raus. Das heißt, unser Erbgut ist eigentlich ein Sammelbecken, kann man sagen von Information. Und darum gibt es Variation. Das können Sie bei meinen Kindern sehen. Und in der Schöpfungsforschung hat das dazu geführt, dass man begonnen hat zu betonen, der Begriff der Arten heute in der Biologie ist nicht einfach gleichzusetzen mit dem Begriff der Arten im Schöpfungsbericht. Denn diese Aufsplitterung, die konnte durch natürliche Zuchtauswahl in der Natur und auch durch künstliche Zucht später sich so entfalten. Ja, da haben wir zum Beispiel eine Kreuzung zwischen Hund, Fuchs und Kojote. Alles zusammen gekreuzt, das funktioniert. Und das macht uns deutlich, dass wir es hier mit einem Grundtyp zu tun haben, der eben viel, viel weiter gefasst ist als das, was wir heute als Art verstehen. Aber, was zum Beispiel nicht möglich ist, man kann Hunde und Füchse und Kojoten nicht mit Nashörnern kreuzen, oder mit Pferden. Das heißt, der Begriff der Art ist weiter gefasst, als wie wir das manchmal denken. Aber es gibt dann ganz deutliche Grenzen, über die hinaus kommt man nicht. Also diese Grundtypen, die sind gegeneinander total abgegrenzt. Es wurde mal ein Versuch gemacht, ein Pudel und eine Wölfin. Was gibt es zusammen? Das gibt einen Puwolf. Jetzt interessiert uns auch noch die nächste Generation. Und da gibt es plötzlich eine ganze Reihe von völlig verschiedenen Typen. Ja, so kann man also innerhalb kürzester Zeit neue Rassen herstellen. Aber das hat nichts zu tun mit Veränderung des Erbgutes - das ist ganz wichtig, es hat nichts zu tun mit Mutation, sondern hat zu tun mit Variation. Denn da ist nicht neue Information erfunden worden, sondern die Information ist bereits da gewesen. Und je weiter wir also in der Geschichte der Lebewesen zurückgehen, desto mehr war in den Urtypen Information gespeichert. Und mit der Spezialisierung ging das dann auch immer mehr verloren. Darum, aus einem Pudel kann man keinen Wolf mehr herauszüchten. Das gibt keinen Wolf mehr, den der hat viel Information verloren gegen früher. Und trotzdem sind sie alle miteinander verwandt, gehören zusammen zu einem Grundtypen. Das ist nun ein Löti, also eine Vermischung aus Löwe, Tiger und nochmals Löwe. Ein Löti, das geht also auch zusammen. Das macht deutlich, Löwen und Tiger sind nicht im biblischen Sinn verschiedene Arten, sondern die gehen alle zurück auf einen Grundtypen. Das ist eine Mischung aus Braunbär und Eisbär. Das gibt es sowas, das sind also nicht verschiedene Arten, sondern die gehören alle zusammen zum gleichen Grundtyp. Das bedeutet auch, dass Gott viel weniger Arten geschaffen hat, in 1. Mose 1, als was wir heute sehen können. Das bedeutet übrigens auch, dass Noah viel weniger Arten in der Arche mitnehmen musste, als was wir heute vorfinden in der Natur. Denn im Lauf der Zeit, von der Sintflut bis heute ist durch natürliche Selektion in der Natur die Variation eben so groß geworden. Das ist eine Mischung aus Fasan und Huhn. Das gibt dann ein Hufa. Das zeigt wieder, diese Vögel gehören zusammen in einen Grundtypen hinein. Aber zwischen den verschiedenen Grundtypen, da kann man überhaupt keine Übergänge feststellen. Die sind getrennt durch unüberwindliche Barrieren. Aber gerade das kann die Evolutionslehre nicht akzeptieren, denn die Evolutionslehre sagt Nein, die Übergänge sind fließend bei allen Arten. Und nun, wissenschaftlich können wir das so darstellen: Die Evolutionslehre geht davon aus, es gab ein Urwesen, dass im Laufe von Millionen von Jahren sich eben verändert hat, bis alle möglichen Arten, die es heute gibt, ob das nun Menschen, Affen, Fasanen oder Enten seien, alles geht auf das Gleiche zurück. Man sagt, das ist eine monophyletische Vorstellung der Entstehung des Lebens. Monophyletisch, das heißt, alles geht auf einen Urstamm zurück. Aber in der Schöpfungsforschung sagt man Nein, das glauben wir nicht, denn das, was wir sehen, widerspricht dem. Wir sehen ganz klare Barrieren zwischen den Grundtypen. Wir glauben an eine polyphyletische Entstehung, das heißt an eine Vielzahl von Urwesen, die sich im Lauf der Zeit aufgesplittert haben dank ihrer Variationsbreite im Genpool. Aber untereinander sind die getrennt durch unüberbrückbare Gräben. Also, man kann Menschen nie zusammenbringen auf einen gleichen Ursprung wie die Enten. Glücklicherweise ja. Was wir auch noch kurz angehen müssen, das ist die Sache mit den Datierungsmethoden. In der Evolution sagt man, wir können aber physikalisch beweisen, dass es diese Zeiträume von Millionen und Milliarden Jahren gegeben hat. Das ist Physik, das ist nicht irgendwie historische Interpretation wie sonst die Evolution. So hat das mein Biologielehrer im Gymnasium mir gegenüber gesagt. Ich habe ihm gesagt, Nein, es stimmt so nicht. Und zwar habe ich mit einem Physiker darüber gesprochen, mit einem Atomphysiker und er sagt mir, Nein, das ist nicht einfach Physik, das ist sehr viel Philosophie. Denn das Ganze ist so aufgebaut: Man nimmt zum Beispiel ein Gestein und sieht, es gibt eine bestimmte Menge von einem radioaktiven Element darin. Von diesem radioaktiven Element weiß man ganz genau, wie schnell es zerfällt. Darum findet man in dem Gestein auch ein weiteres Element, das gewissermaßen sein Zerfallsprodukt ist. Ja, jetzt kann man doch herausfinden, wie lang diese Uhr im Stein schon tickt. Man kann genau messen, wieviel vom radioaktiven Element gibt es im Stein, wieviel vom Zerfallsprodukt ist da drin - wie bei der Sanduhr, was ist oben, was ist unten - und man weiß genau, wie schnell die Uhr tickt. Also kann man genau messen, wie alt ein Gestein ist. Nun das ist Physik - wenn es so ginge. Aber das Ganze ist wieder ein Gemisch aus Physik, aus Mathematik und Philosophie. Denn wenn wir die Sanduhr einfach so sehen wie vorhin, dann ist nicht klar, ob wirklich von Anfang an von der Bildung an alles da oben drin war und unten nichts. Oder ob schon die Hälfte oben drin war und die Hälfte unten oder ob überhaupt nur wenig oben drin war und das meiste schon unten. Mit anderen Worten, man kann gar nicht einfach so feststellen, ob das wirklich ein Mutterelement und das da unten ein Tochterelement ist. Denn das, was aussieht wie ein Tochterelement, könnte auch ursprünglich sein. Aber in der Evolutionslehre geht man davon aus, dass da unten das Tochterelement alles aus dem Mutterelement entstanden ist. Und das ist eine Annahme. Mathematisch, das müssen jetzt nicht alle verstehen, mathematisch hat man bei diesen Methoden Gleichungssysteme. Und wer schon Gleichungssysteme gelöst hat, der weiß, da darf es nicht so sein, dass es mehr Unbekannte in der Gleichung im System gibt als Gleichungen. Wenn das so ist kann man es nicht mathematisch lösen. Aber wir haben in der Schule gelernt, wie man sie trotzdem knacken kann. Und wie? Indem man gewisse Annahmen einsetzt und dann kann man es lösen. Aber diese Annahmen sind philosophisch. Also, da kann man seine Annahme einsetzen, wenn man an Evolution glaubt und dann kriegt man die langen Zeiträume, wenn man nicht an Evolution glaubt, dann kann man von anderen Annahmen ausgehen und kriegt genau das was man will. Also mit den gleichen Messmethoden kann man jedes beliebige Alter bekommen. Es kommt einfach drauf an, von welchen Voraussetzungen man ausgeht. Es kommt noch etwas dazu: Heute spricht man von einer Zerfallskonstante, das heißt, der Zerfall von radioaktiven Elementen geht immer im gleichen Tempo. Aber heute sind effektiv starke Gründe bekannt, dass die Geschwindigkeit des Zerfalls im Lauf der Zeit sich geändert hat. Dann kann man sowieso nicht mehr rechnen. Es gibt also gute Gründe, dass es in der Vergangenheit viel schnelleren Zerfall gab als heute. Nach der Bibel war die Sintflut ein weltweites Ereignis, das eine so schlimme Katastrophe war wie das nie mehr geschehen ist seither. Und dies ist eine gute Erklärung für die Entstehung der Erdschichten und der Fossilien weltweit: Die Sintflut und ihre Nachfolgekatastrophen. Man muss aber nicht alle Erdschichten sich im Sintflutjahr gebildet vorstellen, sondern ein Teil und weitere Schichten dann in den Nachfolgekatastrophen. Die Bibel sagt, dass die Menschheit überlebt hat mit einer Familie. Noah und seine Frau, seine 3 Söhne und ihre Frauen. Nachher hat sich diese Großfamilie wieder vermehrt und so hat sich die Urgesellschaft der Menschheit dann in Babylon im heutigen Irak im Turmbau von Babel gegen Gott verschworen. Sie hatten nur eine Sprache und in der Folge wurde durch die Sprachenverwirrung diese Urgesellschaft in viele verschiedene Splittergruppen aufgespaltet, so dass sich dann die verschiedenen Familien begonnen haben, über die ganze Erde zu zerstreuen. In Verbindung mit dem Thema Schöpfung oder Evolution hab ich eine Forschungsarbeit gemacht über die Entstehung der Sprachen. Und das war meine Lizentiatsarbeit in Amerika. Das ist ein Thema, das ich jetzt heute nicht behandle, aber vielleicht an einem späteren Bibelstudientag kann ich das mal vorstellen. Diese Arbeit wird dieses Jahr als Buch bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen erscheinen. Also das wäre auch noch ein spezielles Thema, für das wir aber mehr Zeit brauchen, mit dem man sehr schön zeigen kann, dass die Sprachen der Menschheit niemals durch eine Evolution erklärbar sind, sondern es gibt so gute linguistische Argumente, um zu zeigen, dass die Sprachen effektiv, wie es in der Bibel steht, in 1. Mose 11 durch Gott erschaffen worden sind. Aber wie gesagt, das ist jetzt nicht das Thema. Aber wir stellen das einfach mal fest, was die Bibel sagt. Und wir gehen nun von einer anderen Seite an diese Thematik heran. Durch das Studium der verschiedenen Kulturen der Welt, das ja erst im 19. Jahrhundert begonnen hat, hat man festgestellt, dass es in aller Welt bei den eingeborenen Völkern Sintflut-Überlieferungen gibt. Man hat über 300 Sintflutgeschichten gefunden weltweit in allen 5 Kontinenten. Hier ist die Hälfte davon eingetragen. Sie sehen in Asien, bis in den fernsten Osten, bis nach Australien, Neuseeland, Afrika, Südamerika, Mittelamerika, Nordamerika, bei den Indianern sehr, sehr viele. Überall findet man das. Und diese Überlieferungen enthalten erstaunliche Parallelen zum biblischen Sintflutbericht. Nun, wenn die Menschheit einen gemeinsamen Ursprung im Nahen Osten hat, nach der Sintflut, wie die Bibel das sagt, dann erklärt sich das ganz einfach. Die Ursippen sind ausgewandert und haben diese Geschichte in ihren Sprachen den Nachkommen weitergegeben und die konnten so bis in unsere Zeit erhalten bleiben. Also das leuchtet ein. Aber nun für Evolutionisten die überhaupt nicht an so etwas glauben, die müssen uns erklären woher kommen diese Sintflutgeschichten? Woher kommen die? Woher kommen die frappanten Übereinstimmungen? Nun, man musste eine Erklärung bringen und man hat das versucht zu lösen mit der Missionars-Hypothese. Ja, ist doch ganz einfach: Da sind christliche Missionare aus Europa und aus Nordamerika, zu den eingeborenen Stämmen gegangen, haben ihnen die Sintflutgeschichte erzählt, und die haben das so toll gefunden, dass sie daraus einen Mythos gemacht haben. Und das sieht dann plötzlich aus, als wäre das von ihren Urvätern her überliefert worden. Ja, das ist ganz einfach abgetan. Ja, aber so einfach ist es glücklicherweise nicht. Ich gehe gleich weiter mit dem Sintflutgeschichten-Problem. Aber zunächst noch etwas zur Entstehung der menschlichen Rassen. Durch die moderne Genetik - Vererbungslehre - wissen wir nun ein bisschen mehr, wie Rassen entstehen. Und man hat folgende Feststellung gemacht: Rassen entstehen durch ein Flaschenhals-Ereignis. Wir haben also hier die dicke Flasche unten, eine Ursprungspopulation von irgendeinem Lebewesen beieinander. Dann gibt es plötzlich eine Katastrophe: Diese Ursprungspopulation wird auf wenige Exemplare dezimiert. Da ist jetzt ein Flaschenhals entstanden. Diese wenigen Exemplare, die vermehren sich nur noch untereinander und innerhalb von ein bis zwei Generationen entstehen dann neue Rassen. Da geschieht nichts mit Mutation, also Veränderung des Erbgutes, sondern das ist eine Neukombination dessen, was schon vorhanden ist im Erbgut, das plötzlich sichtbar wird. Jetzt stellen wir aber fest, das Sintflutereignis war genau ein Flaschenhals-Ereignis. Wir hatten nämlich eine vorsintflutliche Welt, das ist diese Ursprungspopulation. Von Adam bis Noah. Man kann das aufrechnen, da müssen also schon hunderte von Millionen Menschen gelebt haben. Dann kam die Sintflut. Das war ein Flaschenhals-Ereignis, die Ursprungspopulation wurde auf 8 Exemplare dezimiert. Diese wenigen Exemplare haben sich untereinander wieder neu aufgebaut und innerhalb von ein bis zwei Generationen können wir mit neuen Rassen rechnen. Das geht so. Aber, wir wissen, dass diese Urfamilie sich dann wieder neu aufgebaut hat, eine Ursprungsgesellschaft gebildet hat in Babylon und dort geschah nochmals ein Flaschenhals-Ereignis durch die Sprachenverwirrung. Die Grundpopulation wurde nämlich aufgesplittert in kleine Sippen, die sich voneinander getrennt haben, und diese Sippen haben dann nur noch untereinander sich vermehrt. Das hat die Rassenbildung nochmals ausgelöst und beschleunigt. Also der biblische Bericht gibt eine wunderbare Erklärung für die verschiedenen Rassen der Welt. Die Menschheit kann heute in drei Hauptrassen eingeteilt werden. Wie wir sie hier dargestellt finden. Das sind die sogenannten 3 Hauptrassen, bei denen es natürlich eine Vielzahl von Unterrassen gibt. Und eben eine solche Spezialisierung, dass wir gesehen haben, selbst Bündner Schädel anders aussehen können als die im Wallis. Die biblische Geschichte erklärt, Gott hat im Anfang den Himmel und die Erde geschaffen. Und danach diese Grundtypen, die sich aber in der weiteren Zeit aufgesplittert haben. Das gilt auch für den Menschen. Nun muss ich aber noch erklären, wie wir die Missionars-Hypothese widerlegen können. Wenn das wahr wäre, dass die Menschheit die Sintflutgeschichte von den Missionaren her kennt, dann müsste man erwarten, dass es auch solche Geschichten gibt über Ereignisse später als die Sintflut nach der Bibel. Also mit dem Durchzug durchs Rote Meer oder Jona im Bauch des Fisches und so weiter und sofort. Aber was man festgestellt hat, es sind alles Ereignisse, die bis zur Sprachenverwirrung und zur Zerstreuung gehen. Man findet also Parallelen bei den eingeborenen Völkern, was die Schöpfungsgeschichte anbetrifft, den Urzustand im Paradies, die verbotene Frucht und den Sündenfall. Man findet Geschichten über die Sintflut, wie gesagt über einen Turmbau, die Sprachenverwirrung und die Zerstreuung der Völker. Das kann man finden weltweit, aber die späteren Dinge nicht mehr. Ja gut, warum dieser deutliche Schnitt? Ja eben weil die Missionars-Hpothese offensichtlich nicht stimmt, sondern diese Völker haben das Wissen von Noah mitgenommen an ihren Ort, aber von der späteren Offenbarung, wie es in der Bibel berichtet wird ab 1. Mose 12 davon haben sie nichts mehr gewusst. Und erst das konnten die Missionare dann bringen. Nun sehen wir, die Menschheit ist nicht ein Zufallsprodukt und auch die ganze Welt nicht. Wir haben gute Gründe dafür. Und glücklicherweise will dieser Gott etwas mit uns zu tun haben. Johannes 3, Vers 16 sagt Wir stellen fest, warum ist die Evolutionslehre so populär? Sie wurde populär in einer Zeit, in der sich das Abendland von Gott losmachen wollte. Wie kann man sich am besten von Gott losmachen? Indem man sagt, wir sind nicht seine Geschöpfe, wir sind nicht ihm gegenüber verantwortlich, wir können selber demokratisch entscheiden, was recht ist und was unrecht ist. Wenn mehr als 50% dafür stimmt, dass irgendetwas recht ist, dann ist es nicht mehr Sünde. Wenn in der Schweiz mehr als 50% dafür stimmt, dass Menschen im Mutterleib getötet werden dürfen, dann ist das nicht mehr Mord, sondern notwendige Tötung. So hat sich unsere Gesellschaft von Gott losgemacht und sie denkt in der Evolutionslehre eine Grundlage zu haben. Also die Evolutionslehre zeigt gerade umso deutlicher, wie fern, wie gottfern unsere Gesellschaft ist. Aber die Bibel zeigt uns nicht nur, dass wir Gottes Geschöpfe sind, sondern sie zeigt uns auch, dass dieser Gott etwas mit uns zu tun haben will. Dass er einen Heilsplan geschaffen hat wie wir durch Jesus Christus zu ihm kommen können und das ewige Leben erhalten dürfen. Damit möchte ich schließen. Wir haben also gesehen, das nicht einfach ein Konflikt zwischen Bibel und Wissenschaft besteht. Denn Wissenschaft besteht aus 2 Stockwerken oder 2 Etagen - Erdgeschoss und 1. Stock. Das Problem liegt zwischen Bibel und 1. Stock, dem Bereich der Interpretation. Und wenn wir die Dinge, die man beobachten kann betrachtet sehen wir, da besteht Übereinstimmung mit der Bibel. Und Widerspruch entsteht im Bereich der Interpretation. Aber wir haben Möglichkeiten, um das Beobachtbare sogar besser im Rahmen der biblischen Offenbarung zu erklären als im Rahmen der atheistischen, gottlosen Philosophie. Ja, jetzt haben wir noch ein paar Minuten Zeit. Das ist ja ein Novum an einem Bibelstudientag, dass wir vor der Zeit zu Ende sind. Jetzt haben wir Möglichkeiten für Fragen. Ich möchte noch darauf hinweisen für heute Morgen habe ich kein Skript vorbereitet, wie das sonst üblich ist, denn es gibt so viele gute Bücher zum Thema. Ich möchte eines ganz besonders empfehlen: Das ist das Buch Evolution, ein kritisches Lehrbuch4 von Reinhard Junker und Siegfried Scheer. Das wurde konzipiert als ein Gymnasial-Lehrbuch und es ist etwas vom Besten, was ich je gesehen habe, und ich habe mich etwa 25 Jahre eingehend mit dem Thema beschäftigt. Und es ist so viel gute Literatur entstanden, aber hier findet man alles Mögliche zusammengefasst und sehr, sehr sorgfältig dargelegt auf eine sehr faire und gute Art dargestellt. Also kein Evolutionist fühlt sich da irgendwie bösartig angegriffen, aber die Fakten sprechen einfach für sich. Der Ton ist sehr sachlich, so dass es auch ein gutes Buch ist, dass man ausleihen kann an Lehrer, die interessiert sind an der Thematik. Also ganz toll, wie das hier zusammengestellt wird. Es wird dann noch hingewiesen auf CDs, die man hier haben kann zum Thema. Und jetzt ein paar Fragen. Beginnen wir hier vorne. Frage: Also angenommen, Evolution würde stimmen, was käme dann nach dem Menschen? Antwort: Ja, das haben uns die Kommunisten schon lange beantwortet. Nämlich als der Kommunismus noch vor einigen Jahren herrschte, da gab es ein Museum, wo man eine Form nach dem homo sapiens sapiens sehen konnte, ausgestellt, das war der homo communistis5. Gut, also. Es sind ja keine Kommunisten hier. Diese Ideologie ist ja vorbei, nicht wahr. Darum kann man diesen Witz machen. Aber es ist tatsächlich so gewesen, da konnte man den anschauen. Aber in der Evolution sagt man allgemein, was nachher kommt, das kann man nicht voraussehen, denn die ganze Entwicklung ist ein zufälliges Ereignis. Aber es wird einfach das überleben, was eben im Lebenskampf sich besser bewährt. Also wenn die Menschheit durch einen Atomkrieg vernichtet würde, dann würde das weitergehen mit einem Lebewesen, das eben besonders gut geschützt ist gegen radioaktive Strahlung. Frage: konnte nicht verstanden werden. Antwort: Ja, menschliche Fossilien hat man auch gefunden. All das, was man bezeichnet als homo erectus, sinanthropus und so weiter und so fort, das sind alles Fossilien, Versteinerungen. Und homo erectus kann man ganz eindeutig entscheiden, das ist eine homo sapiens Form. Und auch zum Beispiel der Neandertaler gehört auch in die homo Form. Man hat übrigens auch Gräber gefunden wo homo neanderthalensis und homo sapiens gemischt waren. Die haben sich also auch miteinander zusammen vermehrt. Frage: Wie erklärt man die verschiedenen Hautfarben? Antwort: Wie gesagt, Adam hatte einen Genpool, der größer war als der heutige, den wir haben. Da hatte er also auch die Information drin, wie man schwarze Haut produziert. Ist übrigens keine große Information. Darum, wenn man das Erbgut von Afrikanern anschaut und vergleicht mit Europäern, die Unterschiede sind eigentlich minimal. Aber äußerlich ist es sehr auffällig. Eben die schwarze Haut. Und die Frage kommt immer wieder, sie ist immer wieder an mich herangetragen worden in Afrika: Die Afrikaner fragen sich, woher kommen wir; das interessiert sie sehr. Und da habe ich erklärt, ja, das ist eine ganz tolle Sache, dass ihr diese Haut habt. Es ist nämlich so, schwarze Farbe zieht ja die direkte Sonnenstrahlung stark an. Darum ist ein schwarzes Auto im Sommer nicht so ganz angenehm. Aber die schwarze Farbe hat die Eigenschaft, dass die Hitzestrahlung schneller abgegeben wird als von weißer Farbe. Das heißt, wenn Afrikaner im Schatten ihrer Hütte sitzen, können sie die Hitze schneller abgeben an die Umgebung als wir Weißen. Also ihre Farbe ist effektiv gemacht, nicht fürs Arbeiten auf dem Feld, sondern um im Schatten der Hütte zu sitzen. Ja, lachen Sie nicht, ich habe erst die Hälfte gesagt. Die Afrikaner, die Schwarzafrikaner, haben einen anderen Schweiß als wir. Und zwar besitzt der einen anderen Lichtbrechungskoeffizient als unser Schweiß. Der ist anders. Und das ist auch toll so. Auch jeder Mensch hat ja wieder einen etwas anders riechenden Schweiß. Und das gehört zu unserer Person. Ja, ich meine, wenn man da diese Mittel braucht, das ist alles nur noch künstlich, man kann ja nicht mehr riechen, wie der Mensch wirklich riecht. Also, das war kein Wort gegen das Waschen. Nun, die Afrikaner haben einen stärkeren Lichtbrechungskoeffizienten und wenn sie eben arbeiten auf dem Feld, tritt ihr Schweiß aus, der die direkte Lichtstrahlung stärker reflektiert als unser Schweiß. Darum sind sie wirklich so ausgerüstet für das Leben in Afrika. Und wir aus dem Norden, wo wir es eben so kalt haben im Winter das ist ideal, mit der weißen Haut können wir eben die Hitzestrahlung besser behalten als die Afrikaner. Also die schwarze Haut ist nicht so ideal für unsere Gegend. Und so sehen wir, das hat also nichts zu tun mit Mutation mit Erbveränderung, sondern wir können davon ausgehen, Adam hatte diese Möglichkeiten in seinem Erbgut und im Lauf der Zeit eben durch die Rassenbildung mit dem Flaschenhals-Ereignis sind diese Merkmale herausgekommen. Aber offensichtlich war das nicht einfach Zufall, sondern selbst die Entwicklung des Menschen war in Gottes Hand. Und Gott hat es so geführt, dass die Afrikaner eben diese idealen Voraussetzungen nun haben können in Afrika und wir unsere idealen hier in Europa. Also auch die Veränderung ist offensichtlich von Gott gesteuert und sinnvoll. Ich hab ja die Frage noch nicht ganz so ausgeführt, wie ich das in Afrika mache. In Afrika erkläre ich dann, woher sie kommen. Und zwar ist es so, es gab ja die drei Söhne Sem, Ham und Japhet. Von Sem kommen die semitischen Völker, wie zum Beispiel die Juden und die Saudi Arabier und so weiter, auch die Perser. Und dann haben wir die Japhetiten; von Japhet stammen die europäischen Völker ab und von Ham unter anderem die afrikanischen Völker. Denn Ham hatte einen Sohn, der hieß Kusch. Die Kuschiten sind darum in der Bibel die Äthiopier, die Sudanesen, und Kusch heißt auf Hebräisch schwarz. Also offensichtlich ist das Schwarze auf der Linie über Kusch eben herausgekommen. Aber eben als Nutzen für diese Familie, die nach Afrika ausgewandert ist. Das war für sie ideal. Die Indianer sind von Asien her, also Amerika ist von Asien her besiedelt worden, und darum ist es ja interessant, dass die Indianer eigentlich, was ihre Rasse anbetrifft, sehr nah verwandt sind mit den fernöstlichen Völkern. Sie haben mongolische Kennzeichen. Und man nimmt darum an, dass sie besonders besiedelt worden sind, über die Beringstraße im Fernen Osten, dass die rüber sind nach Nordamerika und dann vom Norden gegen Süden den ganzen Kontinent besiedelt haben. Frage: konnte nicht verstanden werden. Antwort: Homo erectus ist ein gutes Beispiel. Da findet man einzelne Merkmale, die wir heute eben im Allgemeinen nicht haben. Also zum Beispiel der Zahnarzt in New York (siehe weiter oben). Und dann aber grundsätzlich kann man feststellen, dass das Typische, das Allgemeine steht uns ganz nahe. Ja, dann kann man eben aufgrund von dem sagen, da sind Besonderheiten drin, aber das Grundsätzliche entspricht ganz deutlich dem modernen Menschen. Bei anderen Schädeln kann man feststellen, ja, das sind gewisse Merkmale dran, die sind recht ähnlich zu den unseren, aber das Hauptsächliche ist typisch wie die heute lebenden Affen. Das Problem ist natürlich auch, es gibt effektiv Affenarten, die sind in der Vergangenheit ausgestorben. Zum Beispiel der Australopithecus, der so deutlich ein Affe war. Der entspricht keinem der heute lebenden Affen. Das ist also eine Art, die ausgestorben ist. Aber die Übereinstimmungen zu den Affen, die sind dort so stark und alles, was irgendwie Nähe hat zum Menschen, ist dort so schwach. Aber eben da geht es wieder um die Voraussetzung, wer gerne bereits schon an eine Entwicklung glaubt, der freut sich über diese besonderen Merkmale, die da quasi eine Brücke bauen könnten. ________________________________________________________________________________ *Diese Datei wurde mit Hilfe von Word Transkript erstellt und Schreibfehler ausgebessert. 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