Prof. Dr. Werner Gitt
Kandidaten des Lebens
14.10.1987
Vielen Dank
für das froh machende Lied. Wir begrüßen uns auch an diesem Abend wieder sehr
herzlich. Ich freue mich, dass immer wieder ein voll gefüllter Saal hier ist,
dass wir gemeinsam nachdenken können über wichtige Grundfragen unseres Lebens.
Das Thema des
heutigen Abends heißt: Kandidaten des Lebens
Was ist ein
Kandidat? Nun ein Kandidat ist ein Anwärter seiner Sache. Ein ‚cand. mach.’ ist
ein Kandidat des Maschinenbaus, oder ein ‚cand. med.’ ist ein Kandidat der
Medizin. Also ein Anwärter dieses speziellen Faches. Auch aus dem Bereich der
Wahlen sind uns Kandidaten bekannt, jetzt sieht man ja auch hier in Wien wieder
einige Plakate hängen in der Stadt. Da werden einige Kandidaten angeboten, einige
werden die Wahl gewinnen, andere werden nicht durchkommen.
Und das Wort
Leben steckt auch in unserer Überschrift drinnen. Von der deutschen Sprache her
kennen wir ein Wort ‚Leben’ im griechischen Neuen Testament gibt es zwei Wörter
für Leben. Das wird also etwas feiner unterschieden in der griechischen
Sprache, da gibt es das Wort ‚bios’. Bios kennen wir
von Biologie, oder auch von den Reformläden, das ist das biologische Leben und
dann gibt es ein zweites Wort im Neuen Testament das auch für Leben steht: das
ist ‚Zoe’ und ‚Zoe’ ist das
Leben aus Gott. Das unvergängliche Leben, das kein Ende mehr haben wird. Ein
Leben in Herrlichkeit bei dem lebendigen Gott, und dafür gibt es in der Bibel
ein eigenes Wort, nämlich das Wort ‚Zoe’. Wir alle
sind Kandidaten des Todes und zwar des leiblichen Todes, aber wir sind alle
entweder Kandidaten des ewigen Lebens, also Kandidaten dieses Lebens namens ‚Zoe’, oder aber wir sind Kandidaten des ewigen Todes.
Und darüber wollen wir nachdenken, wozu wir gehören.
Es hängt von
unserer Wahlentscheidung ab, wozu wir gehören. Ich will das einmal an zwei
Beispielgeschichten deutlich machen, woran wir das einmal erkennen.
Hier waren Menschen Kandidaten gewesen des einen oder des
anderen.
Der bekannte Pfarrer Wilhelm Busch hat diese Geschichte
einmal erlebt. Der Pfarrer Wilhelm Busch ist sicher bekannt. Es hat mal jemand
gesagt: „es ist besser ein einziger Busch als tausend Pastoren, als ein Wald
voll Pastoren.“ Und dieser Pfarrer hat folgendes erlebt: er wurde zu einem
Sterbenden gerufen, ins Krankenhaus, es war ein junger Mann. Die Frau hatte ihn
angerufen, er sollte doch unbedingt kommen, es sind die letzten Stunden die
dieser Mann dort verlebt, er sollte ihm das Abendmahl reichen. Wilhelm Busch
eilt ins Krankenhaus und er reicht ihm das Abendmahl und er sagt diesem jungen
Mann das Entscheidende. Er sagt: „Junger Mann wenn es jetzt in die Ewigkeit
geht, kommt es auf eine Sache ganz entschieden, besonders an. Nämlich, dass Sie
Jesus Christus kennen. Dass Sie mit diesem Jesus Christus da drüber gehen.“ Der
Mann hat sich das angehört, und er nickte wohl auch. Und dann ging Wilhelm
Busch aus dem Krankenzimmer und nach einiger Zeit denkt er, du musst da wieder
mal rüber schauen zu diesem jungen Mann und sehen wie es ihm inzwischen geht.
Da hatte sich der aufgerichtet im Bett, war wie ein Mann voller Leben, sprühte
vor Leben und sagt, als der Pfarrer sagte: „ Wie geht es Ihnen denn jetzt? Ich
sehe es, ganz gut.“ „Ja“, sagt er „mir geht es gut, ich kann mich schon wieder
aufrichten“ und in dem Moment sagt dann Wilhelm Busch: „ Nun behalten Sie das
fest, was ich Ihnen vorhin gesagt habe, halten Sie an diesem Jesus fest!“ Da
sagte der junge Mann: „Wissen Sie, Herr Pfarrer, den brauch ich jetzt nicht
mehr, mir geht’s schon wieder gut“. In dem Moment, so macht Gott auch manchmal
ein Gericht, fällt dieser Mann um, ins Kissen zurück und ist tot.
Hier war einer zum Kandidaten des ewigen Lebens geworden,
und schaltet in letzter Minute anders um. Er wird zum Kandidaten des Todes. Wie
schlimm wenn jemand eine falsche Entscheidung trifft.
Oder ein
anderes Beispiel, das ich auch gerne hier weitergebe. Hat mich sehr gefreut als
ich das gelesen habe, da stand bei uns in der Hannoverschen Zeitung unter den
vielen Todesanzeigen. Ich habe da eine Fotokopie mit von dieser Seite, lauter
Todesanzeigen mit einem schwarzen Rahmen herum, wie wir das alle kennen aus den
Zeitungen, und da steht hier mittendrin eine Anzeige mit der Überschrift:
Lebensanzeige. Oben drüber steht das Wort: „Ich bin die Auferstehung und das
Leben, wer an mich glaubt der wird leben ob er gleich stürbe“. (Johannes 11,
25). Dann heißt es weiter: „Lebensanzeige“ und dann kommt der Text: „unser Herr
und Heiland Jesus Christus holte in den Mittagsstunden des 1. Dezembers meinen
Freund und Bruder Willi Tupart, genannt der fröhliche Willi, Flohmarkmissionar und
‚von-Mann-zu-Mann-Evangelist’ im Alter von 56 Jahren
durch einen plötzlichen Tod zu sich in seine Herrlichkeit. Sein in letzter Zeit
wiederholt, und wenige Stunden zuvor, geäußerter Wunsch: ‚ich habe Sehnsucht
abzuscheiden und vereint zu sein mit Christus’ (Philipper 1, 23) ist damit
Wirklichkeit geworden.“
Hier wusste
einer, er ist ein Kandidat des Lebens. Er geht durch den leiblichen Tod
hindurch und das ewige Leben erfüllt sich für ihn. Er darf diese Ewigkeit in
der Herrlichkeit Gottes erleben. Es hängt von der Wahlentscheidung ab, die wir
persönlich treffen, wohin wir gehen, wo wir unsere Ewigkeit zubringen.
Von zwei
solchen Kandidaten berichtet uns auch das neue Testament. Und ich lese den Text
aus Lukas 23, 32-43. (die Kreuzigung Jesu- die Schächer links und rechts am
Kreuz)
Dieser Text
aus Lukas 23 führt uns nach Golgatha, Golgatha ist die Stelle wo das Kreuz
stand. Die Menschen zeigen uns in Jerusalem zwei Golgatha. Wir waren vor einiger
Zeit in Israel gewesen und haben manche Stätten dort besucht, und haben auch
die Stelle gesehen wo die Menschen sagen wo Golgatha sei. Da gibt es Leute die
sagen, an einer ganz bestimmten Stelle, dort wo heute eine Kirche steht, da
kann man mit der Hand reinlangen, und dort unten in dem Felsen, da stand das
Kreuz. Das ist Golgatha. Und andere Leute sagen: „Nein, das stimmt nicht, das
ist nicht die Stelle, sondern draußen vor den Toren Jerusalems, dort an der
Stelle, da stand das Kreuz! Das ist Golgatha!“ Wir sehen die Menschen können
uns nicht genau sagen wo Golgatha ist.
Aber Gott
zeigt uns den rechten Platz, wo Golgatha ist. Golgatha ist dort wo Gott eine
Platzanweisung gemacht hat. Golgatha hat einen Rahmen, und diesen Rahmen bilden
zwei Schächer. Zwei Verbrecher bilden den Rahmen. Der eine lehnt den Herrn
Jesus ab bis zur letzten Minute und er ist und bleibt ein Kandidat des Todes.
Der andere wendet sich in letzter Minute zu Jesus Christus, und er bekommt die
Verheißung des ewigen Lebens. Er ist gerettet!
Diese beiden
Menschen, diese beiden Schächer, stehen sinnbildlich für uns alle. Für mich und
für dich. In einem der beiden finden wir uns wieder. Einer steht symbolisch für
uns. Es hängt von unserer Entscheidung ab, wen wir dort darstellen.
Aber schauen
wir uns zuerst den Mann in der Mitte an:
Es ist Jesus
der Gekreuzigte. Im Kreuz Jesu hat sich Gott am allertiefsten zu uns
herabgeneigt. Es hat jemand ein Buch geschrieben mit dem Titel: „die
Herablassung Gottes“. Das ist ein trefflicher Titel für das was Gott getan hat.
Gott hat sich im Kreuz Jesu am allertiefsten zu uns herabgelassen. So tief wie
uns unsere eigene Sünde gebracht hat. Diese Tiefe hat Gott selbst erlebt.
Das Kreuz ist
die größte Rettungsaktion der Weltgeschichte, die je existiert hat. Es gibt
keine größere Rettungsaktion als die hier auf Golgatha stattgefunden hat.
Es gibt viele
Geschichten wo berichtet wird wie Menschen aus Seenot gerettet worden sind, in
dramatischer Weise sind manchmal Menschen vor dem Ertrinken bewahrt worden,
indem sich andere eingesetzt haben dafür. Es gibt viele Rettungsaktionen die
gut sind, dass sie durchgeführt worden sind, aber die größte Rettungsaktion,
die es gibt, ist die Rettung auf Golgatha. Dort wurden Menschen gerettet vor
dem ewigen Tod. Das war der Sinn, das war die Aufgabe von Golgatha. Dieser
Jesus der dort am Kreuz hängt, der dort für uns stirbt, ist – so hat es einmal
jemand genannt- der ‚Dennoch König!’ Das will einmal so in diesem Zitat
weitergeben.
Er kommt statt im
Königsschloss, im Stall zur Welt, dennoch ist er König
Er liegt als kleines Kind in der Krippe, dennoch ist er der Schöpfer aller
Dinge, (darüber haben wir uns in den vergangenen Tagen ja schon unterhalten)
er hat kein Zepter, keine Krone, dennoch müssen die Geister ihm gehorchen und Wind
und Wellen sind ihm untertan.
er hat weder Hab noch Gut, dennoch fehlt es ihm nicht an Speise für 5000 Mann.
er hatte keine Soldaten, dennoch hatte noch nie ein König solch eine
Gefolgschaft wie er, die bis an die Enden der Erde wandern und in seinem Namen
siegen
er hatte keinen Thron, dennoch ist ihm übergeben alle Gewalt im Himmel und auf
Erden.
er hatte keine Gestalt noch Schönheit, er war der aller verachtetste
und unwerteste, dennoch berichtet der Augenzeuge Johannes: „Wir sahen seine
Herrlichkeit, eine Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes vom Vater voller Gnade
und Wahrheit.
Christus ist der „Dennoch König“
Im Alten
Testament beim Propheten Jesaja wird uns davon schon berichtet, von dieser
Situation auf Golgatha, wo dieser König Jesus Christus, der Schöpfer der Welt,
so stark verachtet wird, wie niemand sonst. In Jesaja 53, 3-6 lesen wir: „er
war der aller verachtetste und unwerteste, voller
Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm
verbarg. Darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr er trug unsere
Krankheit und lud auf sich unsere Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den der
geplagt ist von Gott, geschlagen und gemartert wäre, aber er ist um unserer
Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen geschlagen, unsere Strafe
liegt auf ihm , auf dass wir Frieden hätten mit Gott. Durch seine Wunden sind
wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf
seinen Weg, aber der Herr warf unser aller Sünde auf ihn.“ Diese Aussage
beim Propheten Jesaja finden wir 700 Jahre vor dem Ereignis.
Halten wir fest hier an dieser Stelle,
die Bibel ist das einzige Buch der Weltgeschichte in dem wir wirklich echte
prophetische Aussagen finden. Die Bibel gibt zahlreiche prophetische Aussagen
und sie erfüllen sich genau buchstäblich wie es da gesagt wird. Viele haben
sich erfüllt, und einige stehen noch aus. Aber alle werden mit letzter
Präzision stattfinden. So wie auch das was wir hier gehört haben.
In der Bibel
gibt es 3268 Verse mit erfüllter Prophetie, 3268, insgesamt gibt es 6408
prophetische Angaben. Davon hat sich diese große Zahl erfüllt.
Als
Informatiker reizt mich das natürlich, einmal auszurechnen auf Grund
mathematischer Wahrscheinlichkeit ob sich wohl so etwas auch zufällig erfüllen
kann. Und ich bin zu atemberaubenden Zahlen gekommen, wenn man das einmal tut.
Im dem Buch „das Fundament“ ist diese Rechnung einmal ausführlich dargestellt.
Für alle diejenigen die das einmal schwarz auf weiß sehen wollen (es wurde
deshalb hier an dieser Stelle nicht genauer vom Vortrag abgeschrieben).
Das mal hier
so als Einschub, damit wir eine Gewissheit bekommen zu den Aussagen der Bibel.
Es gibt in dieser Welt nichts treffsichereres, nichts exakteres, nichts was so
absolute Wahrheit ist, wie dieses Buch. Dieses Wort ist wirklich vom lebendigen
Gott und darum, weil Gott selbst dahinter steht, darum erfüllt sich alles so
exakt. So auch die Vorhersage dessen was wir bei Jesaja 53 gelesen haben, wie
es sich wortwörtlich erfüllt auf Golgatha durch Jesus Christus. Und hier sehen
wir, dass Gott großen Wert darauf legt um uns das genau mitzuteilen, schon
vorher prophetisch anzukündigen, wenn es dann in Zeit und Raum stattfindet.
Es ist also
ein ganz wichtiges Ereignis der Weltgeschichte, es ist die bedeutendste Marke
der Weltgeschichte überhaupt, nämlich die Tat, die Erlösungstat auf Golgatha.
Es gibt kein größeres Ereignis das je stattgefunden hat auf dieser Erde, als
die Tatsache, dass auf Golgatha die Rettungsaktion der Menschheit gestartet
worden ist und auch vollbracht worden ist. Und weil es geschehen ist darum
können wir Rettung verkündigen. Jetzt ist der Weg frei, jetzt kann jeder
kommen. Jetzt gibt es ewiges Leben umsonst für jeden der kommt. Wir brauchen es
nur noch zu erfassen, im Gebet anzunehmen, indem wir den Herrn Jesus Christus
in unser Leben ganz persönlich einladen.
Ein bekannter
Gottesmann sagte einmal: „Am Ja zu Jesus Christus entscheidet sich die Frage
nach der Ewigkeit für uns. Im Nein zu Jesus Christus verscherzen wir die
Ewigkeit.“ So viel steht auf dem Spiel. Es ist das Größte was hier auf dem
Spiel überhaupt steht. Von Jesus Christus, von unserer Stellung zu ihm hängt
damit alles ab. Unsere ganze Situation ist daran gebunden. Und die Bibel sagt: „Wie
wollen wir entrinnen, wenn wir ein solches Heil nicht achten“, wenn wir
daran vorübergehen ist kein Heil mehr für uns da. Dann trifft uns der
Bannstrahl Gottes in voller Schärfe, in voller Härte. Das ist deswegen so, weil
Gott ein heiliger Gott ist der nicht eine einzige Sünde duldet. Darum ist er
heilig, das heißt die Sünde muss bezahlt werden, vor dem heiligen Gott. „Der
Sünde Sold ist der Tod“, sagt die Bibel. Darum gibt es nirgendwo die
Seligkeit, nirgendwo das Heil als nur bei Jesus Christus.
Alle
menschlichen Versuche, die wir selbst anstellen sind darum Irrwege. Auch alle
menschlichen religiösen Wege sind Irrwege, führen nicht zu Gott. Auch wenn eine
Kirche behaupten würde, sie würde zum Heil führen, ist das falsch. Keine Kirche
führt zum Heil, es führt nur der Herr Jesus Christus zum Heil. Etwas anderes
gibt es nicht. wer etwas anderes sagt, lehrt falsch, führt uns in die Irre und
wir werden das Ziel nicht erreichen. Darum wollen wir das immer wieder, jeden
Abend, so deutlich sagen und so deutlich betonen, dass nur der Weg, das Heils,
durch Jesus Christus gegeben ist. Durch die Rettungsaktion auf Golgatha.
Meine Frau
und ich gingen heute durch die Stadt und haben an der größten Kirche in Wien
ein Plakat gelesen das offiziell von der Kirche abgestempelt ist und damit das
Siegel dieser Kirche trägt. Ich war erschüttert was dort draufstand, da stand
in großen Buchstaben: „Ablasskirche“. Ich lese mal einige Sätze von diesem
Plakat vor: „du kannst einen vollkommenen Ablass gewinnen, wenn du die heiligen
Sakramente der Buße und Kommunion empfängst, sowie ein Vater unser und das
Glaubensbekenntnis auf die Meinung des Heiligen Vaters betest.“ Dann heißt es
weiter: „Maria die Mutter Gottes hat ein volles Ja gesprochen zu Gott und zu
seinem Willen, möge dir das Marianische Jahr die Pforte werden zu einem neuen
Glauben.“ Ich muss das so frei, so offen in dieser Evangelisation sagen, ich
war erschüttert über diese Worte. Nirgends habe ich davon das gelesen, was die
Bibel sagt. Die Bibel sagt: „niemand kommt zum Vater, denn durch mich“
niemand kommt zum Vater ohne Jesus Christus, das habe ich vermisst. Was soll
man denn da für einen Glauben haben, wenn man das glaubt? Was ist das für ein Glaube? Das kann ich zwar
Glaube bezeichnen, aber das ist doch kein Glaube der rettet! Es rettet doch nur
der Glaube an Jesus Christus! Ihr Lieben, wenn wir das begreifen, dass uns nur
der Glaube an Jesus rettet, nichts anderes.
Wir haben
hier auch einige Kunstschätze in dieser Stadt besichtigt, es ist auch das
einmal interessant zu sehen welche Reichtümer hier in dieser Stadt sind. Und da
war ich ein weiteres mal erschüttert, ich möchte das
so offen hier aussprechen, weil ich die Aufgabe habe die Botschaft des
lebendigen Gottes zu sagen von der Bibel her. Da habe ich viel Gold gesehen,
viel Gold und in einem war eingerahmt ein Nagel. Und da hieß es eine Reliquie,
das soll ein Nagel vom Kreuz sein. Ihr Lieben uns rettet doch kein Nagel der in
Gold eingefasst ist! Und sei er vom Kreuz! Ist egal wo er herkommt, das wissen
wir gar nicht, wo er herkommt, das kann niemand behaupten, dass das wirklich
ein authentischer Nagel wäre. Und selbst wenn wir hier die authentischen Nägel
des Kreuzes hätten und wir würden sie in Gold fassen und würden davor
niederknien, wir gingen damit in die Irre, und verloren! Uns rettet doch nur
das Wort vom Kreuz! Die Tat Jesu! Dass Jesus Christus am Kreuz gestorben ist
für unsere Sünden und dass wir zu diesem Herrn kommen und ihm unser Leben ganz
persönlich abgeben. Das rettet uns!
Oh wenn wir
zu diesem Jesus kommen und sagen: „Herr Jesus, hier bin ich Sünder wie dieser
Schächer, hier hast du mein Leben, hier hast du meine Schuld, dann wirst du
frei, dann darfst du gerettet nach Hause gehen. Das ist die Botschaft des
Evangeliums. Sie ist sehr einfach. Sie ist ohne Gold und ohne Werke, und ohne
Ablass. Sie geschieht durch die Botschaft des lebendigen Gottes. Wer diesem
Wort vertraut, wird gerettet! Ist das nicht eine wunderbare Botschaft. So
einfach ist das und es darf jeder gewiss sein, wer das annimmt, der darf gewiss
sein, er wird das Reich Gottes sehen. Er wird die Herrlichkeit Gottes sehen. Es
ist ihm geschenkt. Wie wunderbar, dass Jesus Christus ein vollständiges Heil
für uns erwirkt hat. Wir haben dem nichts mehr hinzuzufügen absolut nichts.
Alles was wir hinzufügen, unsere jämmerlichen Werke sind nichts wert. Wir
können nichts zum Heil beitragen, absolut nichts
Wir geben
ihm, dem Herrn Jesus die Ehre, wenn wir sagen: „Herr du hast auf Golgatha alles
für uns vollbracht, alles! Das glaube ich, darauf gründe ich jetzt mein Leben
und darauf hin folge ich dir nach. Und
diese Botschaft ist so wichtig, so zentral für jeden, so von Bedeutung, das
muss ich jedem weitersagen.
Wenn du ein
Christ geworden bist, wenn du Jesus gehörst, bist du augenblicklich auch ein
Missionar Gottes, du bist ein Mitarbeiter Gottes Gott braucht viele
Mitarbeiter, damit noch viele gerettet werden. Es sind noch viele Menschen in
dieser Welt die die Botschaft noch nie echt gehört haben, sie müssen die
Botschaft hören. Und darum müssen wir selbst erst mal richtig, hundertprozentig
richtig, festmachen.
Wir können
überhaupt kein Zeugnis sein in dieser Welt, wenn wir nicht selber mit ganzer
Festigkeit die Botschaft angenommen haben. Darum den ersten Schritt tun, dass
man festmacht bei Jesus Christus. Das wollen wir in diesen Tagen tun, dass wir
uns erretten lassen. Ohne die Rettungsaktion von Jesus Christus sind und
bleiben wir verloren, das ist die Situation vom Sündenfall! Alle, das sind wir
alle, in gleicher Verdammnis! Wir, die wir das auch in dem Text gehört haben.
Ich will es
einmal deutlich machen an einem Bild, an dem mir das auch so klar geworden ist.
In den großen Prärien Afrikas und Amerikas gibt es hier und da große Brände.
Ein heißer Tag, es entzündet sich irgendwo die Steppe und es entsteht ein
gewaltiger Brand, und wenn das ausgetrocknet ist, dieses Steppengras, dann
bildet sich eine Feuerwalze die über die ganze Steppe hinwegfegt. Die Tiere
fliehen mit einem ungeheuren Gebrüll und Getöse und versuchen dieser Feuerwalze
zu entkommen. Aber wenn das so richtig trocken ist und die Feuerwalze eine hohe
Geschwindigkeit hat, ist keine Rettung möglich, alles verbrennt in dieser Glut
und dieser Flamme, in dieser Feuerwalze. Was muss man tun, wenn wir uns
vorstellen wir wären dort in dieser steppe? Was müssten wir tun um gerettet zu
werden? Es gibt nur eine Möglichkeit: dass wir selbst ein Feuer anzünden! Wir
zünden an der Stelle wo wir stehen ein Feuer an, das breitet sich nach allen
Seiten aus. Das geht weg von uns und so entsteht eine abgebrannte Stelle. Da
ist kein Steppengras mehr, wenn nun die große Feuerwalze herannaht, dann geht
sie vorbei! Wo wir stehen ist ein freier Platz! Da findet das Feuer keine
Nahrung und gut ist, wenn wir dort dann stehen, da passiert uns nichts! Absolut
nichts.
Seht, und das
ist e ein Bild für Golgatha, wenn wir bei Jesus Christus sind, dann stehen wir
auf der abgebrannten Stelle! Da hat Gott an dieser Stelle die Sünde der Welt
gerichtet. Da ist der Bannstrahl Gotte hingekommen! Dort ist die Sünde ein für
allemal gerichtet worden! Unsere, meine, deine ganz persönliche Sünde, Wenn
dann das Gericht Gottes kommen wird, das auf jeden Fall kommt, wie die Bibel
sagt, dann gehen wir frei aus wenn wir das angenommen haben weil wir an der
freien Stelle waren. Weil wir bei Jesus Christus waren.
Um bei diesem
Bild zu bleiben, es hilft uns nicht, wenn wir uns neben einen dicken Elefanten
stellen oder neben eine Giraffe wo wir sagen, das ist ein großes Tier, größer
als wir da passiert uns nichts. Das hilft uns nichts und genau so hilft es
nichts wenn, wir uns neben irgendwelche Heilige stellen oder irgendwelche
Menschen oder sonst etwas! Nichts wird uns helfen vor dem Bannstrahl Gottes,
sondern nur der lebendige Jesus Christus! Wenn wir dort in unserm Leben absolut
festgemacht haben und in zwar in Verbindlichkeit, nicht in so einer lockeren
Form irgendwie: ich glaube auch so an den Herrn Jesus. Das hilft uns auch
nicht! Sondern wir müssen ganz zu ihm gehören mit ganzem Herzen. Dann sind wir
gerettet. Wer von Herzen glaubt, der ist gerettet sagt die Bibel. Und wer mit
dem Munde bekennt, der ist gerettet! So wollen wir es handhaben! Dann haben wir
wirklich Rettung. Das meint die Bibel, dann wird uns das verzehrende Feuer
nicht treffen.
Ich hielt
irgendwo in Deutschland an einer Schule eine Vortrag,
das war so ein naturwissenschaftliches Thema „Naturwissenschaft und Glaube“,
ein Bereich der mich immer wieder fasziniert, wo ich immer wieder gern rede.
Und dann kam ein Mädchen auf mich zu und sie fragte: „Sagen Sie mal, können sie
mir beweisen, naturwissenschaftlich beweisen, dass es eine Hölle gibt?“ „Hoch“,
ich sage „ naturwissenschaftlich kann ich das nicht beweisen. Die
Naturwissenschaft kann nur ganz bestimmt Aussagen machen, aber es gibt sehr
schnell eine Grenze die wir nicht mehr überscheiten können. Aber es gibt einen
eindeutigen Beweis, dass es eine Hölle gibt, nämlich das Kreuz von Golgatha.
Golgatha ist der Beweis, dass es eine Hölle gibt. Gäbe es keine Hölle, kein
Verlorensein, keine Verdammnis, dann hätte Gott seinen eigenen Sohn, stellen
wir uns das einmal vor, seinen eigenen Sohn, nicht kreuzigen lassen müssen für
die Sünde. Wenn es eine Methode gäbe, hätte Gott das nicht getan. Denn Gott
spricht von seinem Sohn, dass er sein geliebter Sohn ist. Er liebt seinen Sohn
sehr und die wir Kinder haben, das können wir wohl alle sagen, dass wir unseren
Kinder lieben und seien sie auch krumm und schief, aber wir lieben sie. Wie
viel mehr Gott! Er liebt seinen Sohn wirklich. Aber Gott hat um der Liebe
willen, die er uns zugewandt hat, alles eingesetzt, damit wir errettet würden.
Daran sehen Sie, am Kreuz von Golgatha können wir ablesen: es gibt eine
Verlorenheit. Und wir erreichen diese Verlorenheit mit mathematischer
Pünktlichkeit wenn wir nicht umkehren zu Jesus Christus.
Die ganze
Botschaft Jesu hier auf dieser Erde war eine einzige Botschaft: „kehre um, komm
zu mir. Kommet her zu mir, alle! Ich bin gekommen Sünder selig zu machen. Das
war die einzige Botschaft Jesu Christi. Jesus kam nicht auf diese Erde um ein
paar tausend Leute einmal zu sättigen oder um mal dem Sturm zu gebieten. Das
hat er alles nur getan aus Barmherzigkeit, weil die Leute auch Hunger hatten,
da hat er sie auch gesättigt. Oder wenn da die Leute, die Jünger Angst hatten
in dem Boot, dann hat er die Hand erhoben und hat dem Sturm gedroht und das war
eine Windstille auf dem See Genezareth. Er hatte Macht über alle Dinge
Er hat Macht
über alle Dinge! Er hätte auch vom Kreuz runtersteigen können! Augenblicklich!
Als die Schmerzen begannen und die Qualen begannen am Kreuz, hätte er
herabsteigen können. Er hätte tausend Engel rufen können und den Leuten zeigen
können, wer hier die Macht hat. Er hat es nicht getan um unsertwillen! Er stieg
nicht herab vom Kreuz! Er hielt durch, um meinetwillen und um deinetwillen. Um
mich und dich zu erretten, das ist die Botschaft des Evangeliums, hier liebt
uns einer grenzenlos und gibt alles her um uns zu erretten, das tat er, Das tat
Jesus Christus!
Jesus
Christus ist nicht nur der Kandidat des Lebens, sondern er ist Leben in Person.
Kein Tod konnte ihn halten, kein Tod hatte Macht über ihn. Gott hat ihn
auferweckt am dritten Tag. Er lebt, er lebt in Ewigkeit, er ist derselbe
gestern, heute und in Ewigkeit. Darum, jeder der sich heute zu Jesus Christus
bekennt, tut es in seiner Gegenwart. Er lebt, er ist hier mitten unter uns, wie
wunderbar, dass er hier ist und, dass er Menschen rettet.
Dieses Kreuz
ist vielen auch ein Anstoß, dieses Kreuz ist letztlich der große Stachel, der
Widerspruch aller Vernunft die wir Menschen uns überlegen, aller Philosophie
und aller Denksysteme. Hier geht im letzten alles kaputt, unser menschliches
Denken, hier werden wir an die letzte Grenze geführt.
Im Kreuz von Golgatha holt uns Gott ab und zwar
nicht in unserer Denknot, sondern an dieser Stelle, in unserer Existenznot. Wir
haben Existenznot, wir wissen nicht wohin wir gehen. Wir haben so wie wir sind
keine Heimat. So wie es Nietzsche sagte „Wehe dem, der keine Heimat hat“ Ohne
Golgatha haben wir keine Heimat. Mit Jesus haben wir ewige Heimat.
Schauen wir
uns jetzt einen Mann an zur rechten. Der Mann der in letzter Minute erkennt:
das ist der Sohn Gottes! Das ist der Mann vom Vater gesandt. Er hat Macht über
alle Dinge. Und da sagt er in einer Situation, wo er am Kreuz hängt und selbst
stirbt, selbst leidet. Was muss dieser Mann doch im Augenblick für einen
Glauben gehabt haben, dass er erkennt: dies ist der Sohn Gottes! Nur hier ist
Rettung! Und er spricht ihn an in dieser Situation. Auf Golgatha erfüllt sich
das was in Jesaja 53,12 steht: „er ist unter die Übeltäter gerechnet“
Der Sohn Gottes, der auch der Schöpfer des Universums ist, wird unter die
Übeltäter gerechnet. Also schlimmer geht es nicht mehr, bis zum letzten, bis in
die letzte Tiefe führt ihn und treibt ihn unsere Sünde.
Wir können
etwas lernen von diesem Schächer und das wollen wir tun für uns damit wir heute
Abend die richtige Entscheidung treffen. Der Schächer kommt in Gottesfurcht,
obwohl er vorher auch gespottet hat, aber es funkt bei ihm an einer ganz
entscheidenden Stelle. Und er sagt: „Fürchtest du dich auch nicht vor Gott? Der
du doch auch in gleicher Verdammnis bist?“ das sagt er dem andere Schächer, der
noch weiter spottet. Beide waren Mörder, einer erkennt er ist schuldig. Einer
erkennt: Ich bin schuldig vor Gott.
So kommt man
zu Gott, in Gottesfurcht und in Erkenntnis der eignen Schuld. Ich kann
niemanden zu Jesus führen, der nicht erkennt, dass er vor Gott ein Sünder. Das
geht nicht! Wir müssen erkennen, dass wir vor Gott schuldig sind.
Ich staune
manchmal wie sich grade Mensche, von denen man annehmen sollte, dass ihnen
bewusst ist, dass sie schuldig sind, sich selber freisprechen. Ich hielt
neulich einen Vortrag in einem Gefängnis und hinterher staunte ich wie mir die
Leute alle bezeugten, dass sie keine Schuld haben. Das Gerichtsverfahren war
nicht in Ordnung, und die Umwelt, die Umgebung war nicht richtig. Es passte
alles nicht zueinander und dadurch war es dazu gekommen! Aber sie selbst hatten
keine Schuld, sie gingen frei aus. Nur einer, der sagte: „Wenn das möglichst,
was sie da gesagt haben, dass man da diesen Jesus persönlich kennen lernen kann
und zwar heute, dann melde ich mich. Den möchte ich kennen lernen. Er hat ihn
kenne gelernt. Ich habe eine Garantieerklärung abgegeben, in diesem Gefängnis.
Ich habe gesagt: „Jeder, der hier sitzt und seine Schuld vor Jesus Christus bekennt,
der kann heute den lebendigen Herrn annehmen und erfahren, dass er gerettet
ist. Nur tun sie es! Nehmen sie es an! Es war nur einer, aber einer kam!
So war es am
Kreuz auch, einer erkannte die Schuld. Die grölende Volksmenge war auch
schuldlos, sie spotteten und grölten und hatten ihre Witze und Bemerkungen.
Aber keiner fühlte sich schuldig! Keiner sah seine eigene Sünde! Und ich kann
mir vorstellen, wenn dort in der Volksmenge einige gewesen wären und die hätten
gesagt: „Du bist Jesus, der Sohn Gottes, ich habe auch Schuld, errette mich!
Und noch ein anderer: „Ich auch! Ich auch! Jesus hätte Ihnen vom Kreuz
zugerufen, diesen Menschen,: „Ich spreche euch
Vergebung zu, ihr seid gerettet.! Euch ist Errettung widerfahren“
Das hätte er
getan, aber sie sagten alle nein! Dieser eine tut das Richtige und er kommt in
Gottesfurcht, er bekennt seine Schuld. Er beschönigt nichts, er gibt seine
Sünde zu, das wird ihm zum Heil. Gott weiß doch sowieso wer wir sind! Vor Gott
sind wir doch ein aufgeschlagenes Buch! Er liest jede Sekunde unseres Lebens.
Bei Gott ist bekannt jede Regung unseres Herzens, jeder einzeln Gedanke, alles
was durch unsere Sinne geht. Was kein Mensch von uns sehen
und erfahren kann, wie wir im innersten denken, das weiß doch der Herr! Er hat
uns doch erschaffen. Er weiß doch alles, also können wir absolut nichts
verbergen. Alles weiß er, er kennt uns im Tiefsten und darum spielt es auch
überhaupt eine Rolle wie wir im ersten Augenblick beten. Ob wir nun das alles
sagen. Nur wenn wir in der Haltung kommen: „Herr ich bin ein Sünder, nimm mich
an“ Das hört der Herr! Er weiß um unsere Verlorenheit, das akzeptiert er und er
errettet uns.
Und Nochetwas
ist wichtig. Bei diesem Schächer, er kommt so wie er war! Manche Leute meinen
sie müssten sich oder würden sich, irgendeinmal so richtig fest entscheiden.
Wenn sie die richtige Reife haben, wenn sie mancherlei Dinge in ihrem Lebe gut
gemacht haben und wenn sie durch einen Prozess der Wandlung gegangen sind, und
wenn sie eine ganz bestimmte Stufe erreicht haben des Guten, dann werden sie
sich entscheiden. Weit gefehlt! Weit gefehlt! Jesus ruft Sünder! Und wenn hier
heute Abend ein Mörder ist, dann sage ich im Namen Gottes, auf Grund des Wortes
Gottes: „wenn die Sünde blutrot ist“ wenn er das erkennt und bekennt, wird er
heute gerettet. Wenn er das wirklich will, den Herrn Jesus als den Retter
anerkennt, das hilft! Das rettet! Wenn er das Leben bei ihm abgibt. Denn Jesus
ist gekommen Sünder zu retten, Sünder abzuholen.
Dieser Mann
hatte keine Gelegenheit mehr sich irgendwie noch zu ändern. Da war gar keine
Chance, er kam wie er war. Vielleicht hatte man ihn gerade irgendwo gepackt und
die Römer fackelten nicht lange, die haben kurzen Prozess gemacht. Und so wurde
er mit Jesus gekreuzigt, das ging dort ziemlich schnell. Sodass er praktisch
auf frischer Tat, so kann ich mir’s vorstellen, dass
es gewesen ist. Also sogar noch erregt vielleicht von seiner Tat, das ist alles
denkbar, das gibt der Text ohne weiteres her, und doch kann er gerettet werden.
So auch du
heute Abend, aus welcher Situation du auch gekommen bist. Vielleicht hast du
eine schwierige Situation an diesem Tag durchlebt, vielleicht einen Streit,
vielleicht einen Ärger, vielleicht Belastungen, das macht gar nichts. So wie du
bist, komme! So wie du bist darfst du dich erretten lassen von Jesus Christus.
Er nimmt dich an wie du bist, diese Vollmacht hat nur der Herr Jesus Christus
allein. Er ist von Gott dafür eingesetzt Sünder selig zu machen und er tut es.
Und tut es gerne für jeden der wirklich kommt.
Und noch
etwas: ein Gedanke ist sehr wichtig, was wir ablesen können bei diesem
Menschen. Der Schächer kommt allein, er kommt ganz allein. Stellen wir uns
einmal seine Umgebung, vor diese grölende Volksmenge die alle gegen Jesu waren.
Aber er erkennt, hier ist die richtige Adresse! An diesen Mann kann ich mich
wenden, er hat Vollmacht mir den Himmel zuzusprechen. Und er kommt ganz allein.
Er bekennt sich in der Masse zu Jesus und zwar in einer Masse, die gegen Jesus
ist.
Du hast es
leichter heute Abend, du bist hier in einer bibeltreuen Gemeinde, in einer
Gemeinde, wo die Menschen glauben, dass Jesus ihr Retter ist. In einer solchen
Gemeinde befindest du dich und viele beten hier für dich, hier in diesem
Augenblick. Damit du Rettung erführst, so wie es gestern gewesen ist und
vorgestern gewesen ist. Menschen haben den Herrn Jesus angenommen und sie
dürfen sich freuen sie, gehören zu ihm. Ihnen ist die Zusage des ewigen Lebens
gegeben. Tu es auch, du bist in einer Umgebung die viel viel
leichter ist. Bekenne dich zu Jesus Christus, lass dich heraus rufen. Die Bibel
nennt diejenigen, die zu der lebendigen Gemeinde Jesu gehören, zum Leib
Christi, so nennt das sie Bibel, so eng sind sie verwurzelt mit diesem Jesu
Christus sie gehören zum Leib Christi. Diese Menschen sind hier, komm lass dich
herausrufen. Die Gemeinde, das sind die herausgerufenen, das sind alles Leute
die sich haben herausrufen lassen zu Jesus Christus.
Lass dich
heute herausrufen aus deiner persönlichen Situation, komme zu Jesus Christus.
Wir machen es so wie in den vergangen tagen wie immer wieder. In diesem Raum
hier hinten sind mehrer Tische aufgestellt und Stühle, es können viele
gleichzeitig kommen und den Herrn Jesus Christus annehmen. Das geschieht in
einem Gebet, wo man aufrichtig sagt: „Herr Jesus, hier komme ich so wie ich
bin. Nimm mich an, tilge alle meine Schuld“
Und ich mach
es so, dass ich dieses Übergabegebet vorspreche, du brauchst es nur
nachzusagen. Ich erkläre dir vorher noch einmal den Heilsweg. Was ist nötig , damit wir es genau so machen wie es hier in der
Bibel steht, dass wir nicht irgendetwas machen was wir uns selbst ausdenken,
sondern so wie es Jesus hier uns nennt. So tun wir es und dann darfst du nach
Hause gehen als ein Kind Gottes. Du darfst wissen, du bist gerettet. Wenn du
irgendwann einmal durch den Tod gehst, keiner weiß wann wir gehen werden, ob in
dieser Nacht oder wie viele Jahre wir noch haben, das wissen wir alle nicht.
Aber wenn wir denn durch dieses Tor hindurch gehen dann werden wir drüben die
Augen aufmachen und werden Jesus Christus sehen von Angesicht zu Angesicht,
weil er uns voll erlöst hat.
So hat es der
Herr Jesus dem Schächer auch gesagt: „Wahrlich, wahrlich ich sage dir heute
noch wirst du mit mir im Paradiese sein.“ Er hat ihm ist das ewige Leben zugesprochen.
Das ist die Botschaft des Evangeliums, nimm die Rettungsbotschaft von Jesus an.
Du kannst heute gerettet werden. So einfach geht das, so einfach! Wie bei dem
Schächer! Er ruft den Herrn an und Jesus gibt ihm die Zusage des Heils. Mach es
auch, komm heute hier zur Aussprache und zum Gebet.
Drei Türen
sind möglich, das ist die freie Wahl, aber alle führen zum einen Ziel, alle
führen zu Jesus! Durch welche Tür du auch kommst, durch diese hier, durch diese
oder hintenrum, aber komme. Alle Türen führen dort
hin, dass wir zum Ziel hinweisen und hinführen und, dass du nach Hause gehen
darfst als ein geretteter. Du darfst die Gewissheit haben, die Bibel legt
großen Wert darauf, dass wir Gewissheit haben in dieser Sache.
Es gibt kein
Wenn und Aber, kein Fragen und keine Unsicherheit. Wenn du unsicher bist ob du
wirklich errettet bist, dann bist du höchstwahrscheinlich nicht errettet und
dann solltest du kommen. Dann ist es wichtig! Denn die Bibel kennt nur
Gewissheit. Komme auch dann, wenn du nicht gewiss bist und komme auch dann,
wenn du sagst: „ich bin mir noch nicht so ganz sicher ob ich es wirklich will,
ich schwanke noch, ich suche noch. Ich habe noch drei Fragen, noch fünf Fragen,
noch zehn Fragen! Die kannst du auch stellen, komm! Aber komm, mit deinen
Fragen, damit du sie loswirst, damit wir darüber reden können und dann geht’s
weiter. Du darfst dann entscheiden ob du dich entscheiden willst oder ob du
dich nicht entscheiden willst. Hier ist eine große Freiheit. Wir praktizieren
die Freiheit die uns Gott verordnet hat, niemand wird gezwungen. Gott gibt uns
die Freiheit.
Hat mal
jemand so ausgedrückt: „Wir haben die Freiheit aufzubrechen zum Himmel oder zur
Hölle“ Das ist die Spannweit unserer Entscheidung und darum darf sich jeder
frei entscheiden. Das ist die großartige Sache des Evangeliums, dass es in
Freiheit geschehen kann. Komm und lass dich einladen, komme heute! Heute ist
dein Tag, mache dein Leben fest bei Jesus Christus, dem Mann von Golgatha aber
auch dem Auferstandenen, der am dritten Tage auferstanden ist und dem Herrn,
der wiederkommen wird in Macht und Herrlichkeit. Komme zu ihm du bekommst das
ewige Leben geschenkt aus Gnaden. Was gibt es größeres?
Wir neigen
uns nun zum Gebet.
Lieber Vater
im Himmel, wir preisen dich als den großen Gott, als den heiligen Gott, als den
Gott der keine Sünde duldet. In deinem Reich wird es keine Sünde mehr geben,
keine Not kein Leid und kein Geschrei und darum kannst du nur Menschen zulassen
in deinem Reich denen alles vergeben ist. Du hast einen wunderbaren Plan
gemacht durch die Erlösung am Kreuz.
Herr Jesus,
du warst um unsertwillen bereit zu sterben damit wir leben können. Herr Jesus
du hast großes für uns getan. Wir preisen dich darum. Und Herr Jesus gib, dass
wir es mit ganzem Herzen heute annehmen gib, dass wir voll mit unserem Leben
bei dir vor Anker gehen, dass wir bei dir bleiben und dir nachfolgen, zu deinen
Jüngern werden und deine Mitarbeiter werden. O Herr, mach
uns ganz fest darin, dass wir bei dir sind. Und Herr ich bitte dich für einen
jeden der noch schwankt und wankt und nicht weiß, gib, dass er sich aufmacht
zum Gespräch zur Seelsorge kommt, damit wir im Gebet festmachen, dass er
wirklich zu dir gehört, dass er Vergebung empfängt und rein ist und für Zeit
und Ewigkeit bei dir geborgen ist. Habe Dank, Herr, dass du es heute schenken
willst. Amen.
Es gibt auch
die Möglichkeit noch beisammen zu sein bei einer Tasse Tee zum lockern
Gespräch, um auch hier und da Fragen und Austausch haben. Diese Möglichkeit ist
unten im Erdgeschoss gegeben, dort sind Tisch bereitgestellt und Getränke, da
können wir noch beieinander sein. Dazu ist jeder herzlich eingeladen. Und alle
andern sind eingeladen hier in diesen Raum zu kommen zum Gespräch, dass wir
nicht vorübergehen an dieser Einladung die uns Jesus hier von diesem Wort aus
gibt und wie er jedem zusagt. Diese Gewissheit der Errettung, dass wir das in
Empfang nehmen von ihm. Der Herr segne deine Entscheidung.
Heute wollen
noch einladen in diesen Tagen, dass wir Menschen hierher bringen und alles auch
daransetzten um sie wirklich mitzubringen. Damit sie in diesen Tagen dieser
Evangelisation die Botschaft der Errettung hören und sich nicht abplagen mit
irgendwelchen eigenen und menschlichen Systemen, sondern wirklich durch Jesus
Christus gerettet werden. Dazu machen wir diese Evangelisation. Darum bringt Leute mit, ladet ein, es sind noch Plätze frei, damit
wir diese Möglichkeit hier haben. Ansonsten wünsche ich uns alle einen guten
Heimweg und ein gesundes Wiedersehen morgen Abend. Wiedersehen