Jesus verschlingt den Tod auf ewig!
Jesaja 25, 1-9
Winrich Scheffbuch
Gehalten am 04.04.2021
bei
ZEDAKAH e.V., Talstraße 100, 75378 Maisenbach
Jetzt müsstet ihr erzählen, wie ihr das erlebt habt, als liebe Menschen plötzlich vom Tod weggerissen wurden und ihr dann am Grab standet und die Botschaft hört: Jesus lebt! Er ist auferstanden, gibt uns eine lebendige Hoffnung. In unserem Missionsbüro von Hilfe für Brüder Schrieb einmal ein Vater, man soll doch die Adresse seiner Tochter löschen.
Wir würden jetzt ein Jahr lang immer noch die Drucksachen schicken, sie sei schon vor einem Jahr verstorben. Ich hab dann nach der Telefonnummer geschaut und hab angerufen, wollte meine Teilnahme aussprechen, und da erfuhr ich, Es war Helga, eine Mutter von 2 Kindern, mit 31 Jahren, die heimgegangen ist. Ich war erschüttert.
Und dann hat der Vater mir noch das Zeugnis von Helga geschickt. Die hat kurz vor dem Tod noch bestimmt, Ihre beste Freundin soll Mutter sein für ihre Kinder. Der Vater soll wieder heiraten.
Geschrieben: Das ist nicht der Tod, sondern Herrlichkeit. Es ist kein Dunkel, sondern Licht. Das ist kein Stolpern, Kein Tasten oder Verwahrhalten, sondern Sehen. Es ist kein Kummer, sondern das Wegwischen meiner letzten Träne. Das ist Sonnenaufgang, der Morgen meines ewigen Tages.
Das ist nicht einmal Beten, es ist Reden von Angesicht zu Angesicht, ein Zuhören und schauen das Wunder von der Gnade von Jesus. Es ist das Ende des Bittens um Kraft, meine Schmerzen zu ertragen, nicht einmal die dunklen Erinnerungen an den Schmerz werden wieder aufleben. Ich habe dieses Erdenleben ertragen, um Jesus gegenüberzustehen, dem einen, der mich gesucht, errettet und mich durch seine Gnade erhalten hat. Mein größter Wunsch ist es, dass noch viele Jesus persönlich begegnen und ihm ihr Leben geben. Es ist grandios, wie das Wort Gottes uns erst den Blick gibt, das, was vor uns steht, das, was man gar nicht ausdenken kann, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat.
Und ich möchte heute aus Jesaja 25 diese große Schau des Propheten lesen. Ich fange im Kapitel 24 an, im Vers 23: Wenn der Herr Zebaoth König sein wird auf dem Berg Zion, dann wird der Mond schamrot werden und die Sonne sich schämen Wenn der Herr König sein wird zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in Herrlichkeit: Herr, du bist mein Gott, dich preise ich, ich lobe deinen Namen! Denn du hast Wunder getan, deine Ratschlüsse von alters her sind treu und wahrhaftig.
Denn du hast die Stadt zum Steinhaufen gemacht, die feste Stadt, dass sie in Trümmern liegt, die Paläste der Fremden Dass sie nicht mehr eine Stadt seien und nie wieder aufgebaut werden. Das steht auch im Kapitel vorher noch, wie der Herr aus der Höhe die Könige auf Erden sammelt als Gefangene im Gefängnis und verschlossen hält. Die Mächte dieser Welt haben ausgespielt. Dass sie nicht mehr eine Stadt seien und nie wieder aufgebaut werden. Darum ehrt dich ein mächtiges Volk, die Städte gewalttätiger Völker fürchten dich.
Denn du bist der Geringen Schutz gewesen, der Armen Schutz in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten wie ein Unwetter im Winter, wie die Hitze in der Zeit der Dürre. Du demütigst der Fremden Ungestüm, wie du die Hitze brichst durch den Schatten der Wolken.
Du dämpfst der Tyrannen Siegesgesang.
Und der Herr Zebaoth wird auf diesem Berg allen Völkern ein fettes Mahl machen, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist. Und er wird auf diesem Berg die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker verhüllt sind und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind. Er wird den Tod verschlingen auf ewig, und Gott, der HERR, wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volkes in allen Landen der Erde. Gesagt Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hoffen, dass er uns helfe. Das ist der Herr, auf den wir hofften.
Lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.
Das ist so grandios, wenn wir einmal wieder die Lieder anstimmen dürfen: Jesus lebt, mit ihm auch ich. Tod, wo sind nun deine Schrecken? Und das gerade, wo der Tod am meisten wütet, wo er seine ganze Kraft entfaltet.
Jesus lebt und ist der Tod, mir der Eingang in das Leben. Welchen Trost in Todesnot wird er meiner Seele geben, wenn sie gläubig zu ihm spricht: Herr, Herr, meine Zuversicht! Das ist ja die Not, dass uns der Tod so schrecklich treffen kann, und Sie können sich viel damit beschäftigen. Aber wenn ein lieber Mensch aus unserer Mitte gerissen wird, ist alles noch viel furchtbarer, unaussprechlich, undenkbar. Wenn das anfängt mit dem Ausräumen des Schrankes und der Kleidersortierung und all die Erinnerungen noch einmal lebendig werden.
Der große Theologe Johann Tobias Beck in Basel hat davon gesprochen, von der zermalmenden Macht des Todes. Seine Frau verloren, ein Kind. Aber er sagt: Umso größer war der Trost. Was ist denn der Trost? Dass der Auferstandene selbst uns begegnet, uns erscheint.
Das ist ja furchtbar, dass wir mit unseren irdischen Augen ihn nicht sehen können. Dort steht das schon in Jesaja in dieser großen Schau vom Ende, dass wir verhüllt sind. Ja, das ist ganz schlimm, dass der Blick uns fehlt für die unsichtbare Welt.
Darum ist das für ganz viele Menschen auch so schwer, auch Mitchristen, die das gar nicht verstehen. Jesus lebt wirklich, er ist auferstanden, er ist der Herr.
Und Paulus war ja selbst einer dieser Spötter, dieser Leugner, dieser Verfolger der Jesuszeugen, bis ihm Jesus erschienen ist. Er heißt im Galaterbrief: Er hat sich mir geoffenbart. Jesus muss die Hülle wegnehmen, dass wir ihn erkennen und sehen können in seiner Schönheit, in seiner Größe. Es sind die Augen des Herzens, Paulus sagt im Epheserbrief, dass uns die Augen des Herzens aufgetan werden, dass wir erkennen können, zu welcher Hoffnung wir berufen sind, wie groß der Herr ist, wie stark seine Macht, mit der er einst von den Toten auferstanden ist und wie er heute regiert. Herrlich!
In den Fränkischen Anstalten in Halle, hoffentlich haben Sie es mal besucht, machen Sie es mal, das ist großartig. Jetzt sind sie ganz fertig vollendet wieder. Die großen Fränkischen Anstalten. Da ist der Arzt an der Wende im 1700 plötzlich am Fleckfieber gestorben. Typhus.
Ach, das waren früher ja die großen Epidemien. Was wir heute haben, ist ja gar nicht im Vergleich. Und dann hat man schnell den Bruder berufen, Christian Friedrich Richter. Und er hat dort als Augenarzt in den Fränkischen Anstalten einen ganz großen Dienst getan. Er war ein herrlicher Liederdichter.
Mit 35 Jahren ist er auch an seinem Geburtstag gestorben. Ist gar nicht schlimm, dieses kurze Leben. Er ist nach Herrlichkeit berufen. Aber er hat als Augenarzt den schönen Vers gedichtet: Jesus, gib gesunde Augen! Die, was taugen, rühre unsere Herzen an, denn das ist die größte Plage, wenn am Tage man das Licht nicht sehen kann.
Wenn man Jesus nicht erkennen kann. Das Wichtigste: Er lebt, er ist da, ganz gleich, wie es Ihnen geht, in den schlimmsten Schmerzen, in den Todesqualen, aber Jesus ist da. Und ich erzähl das immer so gerne, wie das war. Es gibt ja nichts Schöneres als Den Dienst, den ich tun durfte als Seelsorger in den Intensivstationen. Da hat man uns früher mit der nötigen Schutzkleidung natürlich reingelassen zu jeder Nachtstunde, auch tief in der Nacht.
Und da lagen Menschen, die OP hatten immer helfen können. Aber man hat zugerufen: Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Die Menschen waren so dankbar und sagten: Dass das Größte, was es gibt, dass Jesus da ist und dass ich in seiner Hand geborgen bin und dass mich nichts aus dieser Hand herausreißen kann, dass ich das wissen darf. Und das brauchen wir heute am Ostermorgen, diese geöffneten Augen. Es heißt dort in der Offenbarung des Johannes, wie der Herr ihm den Blick in den Himmel hineingegeben hat.
Das war was ganz Besonderes, die Schau die Johannes hatte. Der Jesus hing im hohen Alter, war er über 90 Jahre alt noch Gemeindeleiter in Ephesus. Und viele von Ihnen haben ja diese Schnäppchenreise nach der Türkei schon gemacht, und dort stehen die Trümmer dieses wunderschönen Domitian-Tempels. Das muss ich Ihnen erklären: Bei uns in Cannstatt steht noch eine Säule vom Domitian, denn der hat Die Nordgrenze ganz ausgeweitet bis in den Taunus sind die Römer vorgestoßen, haben in Cannstatt das erste große Kastell gebaut, bevor das Kastell in Welsheim gebaut wurde. Domitian.
Aber der Dichter Plinius, der römische Dichter, sagt, das war eine Höllenbestie. Der Erste, der sagte, ich bin Gott. Das denken ja ganz viele Menschen bei uns heute in der modernen Gesellschaft. Ich bin Gott. Ich kann tun und machen, was ich will.
Ich bestimme über mich. Der Domitian hat die Christen gejagt und hat gedacht, man muss nur den Obersten wegnehmen. Dann hat er den Johannes nach Patmos auf diese Felseninsel in der Ägäis gesetzt. Ins KZ, dort soll er sein und leiden. Aber Johannes hat an die Gemeinden geschrieben, dass sie beharren, bei Jesus beharren.
Unsere Gemeinden leben nicht von irgendwelchen Predigern, und wir haben einen Herrn, den auferstandenen Herrn. Und das kommt dann so groß in dieser Offenbarung des Johannes, wo das geschildert wird. Und gleich am Anfang heißt es, was dieser Spruch war, den vorher David zu Beginn unseres Gottesdienstes gesagt hat: Er kann es gar nicht beschreiben, die Größe, überirdische Gestalt von Jesus Christus, der Herr aller Herren, der König aller Könige. Und die Hand der er auf den Johannes legt: Fürchte dich nicht, ich bin der Erste und der Letzte. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.
Wir wissen, dass die ganze Weltgeschichte in der Hand von Jesus ruht. Man spricht an Ostern gern von dem Frühlingserwachen, von der Schönheit der Schöpfung Gottes. Getraut sind, wach wird. Aber über dieser Schöpfung liegt die Knochenhand des Todes. Das macht das so schwer, auch über unserem Leben.
Und dann sieht Johannes das, was viel wichtiger ist, dass Jesus diese ganze Weltgeschichte auch in seiner Hand hat, die da abläuft. Es ist eine unheimliche Weltgeschichte, die da ist. Er sieht die Weltreiche, wie der Mensch sich gegen Gott empört, wie dieser Antichrist alles in seine Hand reißt, wie das Welteinheitsreich entsteht, wie der Kampf gegen die Jesuszeugen entbrannt ist, wie die Märtyrer dann von Gott geholt werden vor den Thron Gottes und dort von ihm bewahrt werden.
In diesen Zukunftsweissagen dieser Prophet Jesaja steht das auch schon da im Kapitel vorher in Vers 24, dass Gott seinen Frieden von dieser Welt weggenommen hat. Das spüren Sie, wenn Sie die Nachrichten hören, wenn Sie die Zeitung aufschlagen, wenn Sie sich umschauen in Ihrem Ort, unter jedem Dach, wo Streit herrscht, Sorgen, Angst. Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener, sagt Jesaja, und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte. Die Grundfesten der Erde beben, es gibt keine Sicherheit in dieser Welt. Das, was wir in diesen Tagen auch so erleben.
Alles wackelt, niemand weiß mehr weiter, die Politiker sind ratlos. Und wir sehen, wie alles— das Gericht Gottes ist über die Welt. Wie sich der Widersacher in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. Furchtbar! So leben wir.
Selbst in ehrwürdigen Kirchen, wo Menschen über Gottes Wort zu Gericht sitzen und es kürzen und zurechtstümmeln nach ihren Gedanken, wo die Verführung über die Erde geht und die Ungerechtigkeit immer zunimmt, wo die Völker gegeneinander kämpfen, wo die Gebote Gottes zerstört werden, wo die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, so hat es Jesus schon gesehen in seiner Endzeitrede und dort bei Jesaja Die Städte, die bewohnten Städte werden unbewohnbar, mit den Verwüstungen sterben die Menschen und das Böse reift immer unheimlicher aus in dieser Welt. Und dann sieht er mittendrin, sieht er den Herrn, der führt die Völker zum großen Festmahl. Da hat Jesus dieses Bild ja noch einmal aufgenommen vom großen Hochzeitsmahl. Mitten in dieser zerstörten Welt, die vergeht, die Völker, die zu diesem großen Abendmahl des Lammes berufen sind, des gekreuzigten Jesus, der sein Leben am Kreuz geopfert hat. Und da wundern sie sich, wie das beschrieben ist von Wein und Fett und Mark und keine Hefe mehr.
Was ist denn das? Wie ich am Karfreitag heimkam, kam ein Anruf meines Freundes Bernhard Möck. Er sagt: Ich bin gerade hier, muss noch in der Quarantäne sein aus Brasilien, aber getrieben von den Plänen: Wir müssen den Letzten Stämmen im Urwald des Amazonas. Da gibt es noch Stämme, die von Jesus sagen. Die sind auch noch berufen zum Hochzeitsmahl.
Unsere Esther Pflaum, bevor sie dann wieder zurückgeht nach Niamey im Niger. Dieses Riesenhospital mit täglich 500 Patienten. Über die Welt geht der herrliche Einladungsruf: Komm zum großen Fest! Gott lädt uns ein zu seinem Fest. Es ist ein großes Fest.
Es geht nicht um die irdischen Gaben, um Wein und Mark und Fett und was man gerne essen mag. Es geht um die großen Gaben, die Gott für uns bereithat. Was ist denn das? Die völlige Rechtfertigung. Ach, wie leiden wir selber in unserem Gewissen darin, dass in unserem Leben so viel verkehrt ist und dass wir so viel vor Gott auch verbockt haben in der Schuld.
Wir werden einmal rein sein in der Herrlichkeit. Zu diesem Fest werden wir sein mit den reinen Gewändern. Es ist ja ganz groß, was in den letzten 50 Jahren geschehen ist. Es ist eine Ernte, wie ich es noch nie in der Kirchengeschichte erlebt habe. Wie in den Enden der Welt sie gerufen wurden.
Auf den Inseln Indonesiens, in Nordkorea, in Laos, Kambodscha, in Zentralasien, unter Indianern, an den Hecken und Zäunen. Selbst Länder, die völlig versperrt waren durchs Grundgesetz für das Evangelium, haben heute lebendige Gemeinden. Es gibt keine Nation in dieser Welt, wo es nicht eine Jesusgemeinde gibt. Und das ist für uns wichtig am Ostertag. Wir wollen Jesus kennenlernen, den Herrn, der ist der Todesüberwinder.
Wir wollen heute schon ganz nah bei ihm sein und das erleben. Es ist alles bereit zum großen Fest und er lädt uns ein. Das ist so groß, wenn wir das erleben dürfen. Kein Leid mehr, kein Geschrei mehr, keine Sünde mehr, nichts Böses mehr. Die neue Welt Gottes, die wir schon im Vorgeschmack ahnen dürfen in der großen Befreiung, die uns der Herr heute schenkt.
Wir bekommen das. Jesus löst die unheimliche Weltgeschichte.
Viele blicken mit Angst auf das, was noch vor uns liegt. Blickt auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens. Er führt uns an seiner Hand. Wir haben eine ganz große Zukunft und eine große Freude. Es ist in der Offenbarung so groß: das himmlische Jerusalem, das Heil kommt von den Juden.
Und Gott macht dann noch einmal in der himmlischen Vollendung noch einmal für alle Völker der Welt, das wo die Augen verhüllt sind, dass sie nicht sehen können das helle Licht des Evangeliums. Ach Herr, gib uns doch Augen, dass wir es verstehen. Und wir wollten so vielen Leuten das noch bekennen. Wie kann man denn das machen? Ist komisch, unser Verstand kann es nicht ergründen.
Und wenn man bis zum Mars fliegt und für 2 Milliarden ein Auto 20 Meter auf dem Mars rumfahren lässt, Sie können Gott nicht erkennen. Aber das sagt auch Paulus so schön: Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen und Leben und unvergängliches Wesen an sich gebracht. Wie macht er das? Durchs Evangelium. Wie werden wir sehen?
Durchs Evangelium. Das Evangelium, das Wort Gottes, Bibel lesen hat eine Kraft, weil der Geist Gottes im Wort Gottes wirkt und Ihnen die Augen öffnet. So sind wir zum Glauben gekommen, so ist es immer geschehen. Meine Worte sind Geist und Leben, sagt Jesus. Er öffnet uns die Augen.
Und das Allergrößte: Ich bin immer auch bei den schweren Beerdigungen, auch was am schwersten war, bei den Kinderbeerdigungen Mit einem weißen Särklein. Und die Mutter gibt den Sarg nicht her. Und dann sagen sie: Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen. Und plötzlich ist die Ruhe da. Und der Frieden und der Durchblick.
Was ist denn Glauben? Ist das eine Fantasie von mir? Nein! Hebräer 11, Vers 1: Ich übersetze das immer so gern, denn irgendwie hat das eine gewisse Zuwendung. Ist der Glaube ein Überwältigtwerden von der unsichtbaren Wirklichkeit.
Wir können nur die irdischen Dinge sehen und mit den irdischen Dingen ist die ganze Sünde unseres Lebens verbunden und der Abfall von Gott. Da sind die Anfechtungen drin. Begann mit der Eva, wie sie die Frucht sieht. Mit dem David, als er die Bathseba sieht und in den Ehebruch hinein. Immer sind es unsere Augen, Deshalb brauchen wir den Blick des Glaubens auf Jesus.
Jesus gibt gesunde Augen, die was taugen, rühre unsere Herzen an. Denn es ist die größte Plage, wenn am Tage man das Licht nicht sehen kann. Das Evangelium ist so hell, so eindeutig, aber es sind irdische Menschen und sehen das nicht so klar und erkennen das nicht so. Und das ist so wichtig, dass der Herr uns zu seinem Fest einlädt und wir wissen, was kommt. Wir sind erfüllt von der großen Vorfreude.
Es ist ja schade, dass heute oft diese großen Lieder des Glaubens nicht mehr gesungen werden, aber da war es immer üblich. Auch bei „Geh aus mein Herz und suche Freude", wenn von all den Schönheiten der Welt gesungen wurde. „Ach, wär ich da, ach, stünde ich schon, oh großer Gott vor deinem Thron." Immer der Blick auf die himmlische Vollendung, auf die wir zugehen, auf die wir uns freuen. Die kommt. Und der Herr wird uns dorthin führen, und wir dürfen das heute in der Vorfreude schon haben.
Die Sehnsucht, ja, eine Sehnsucht nach der himmlischen Herrlichkeit. Diese Welt wird uns immer fremder.
Und die Marxisten haben gespottet über die Christen, die nach dem Himmel schielen. Nein, wir schielen doch nicht, wir haben den klaren Blick. Wir wissen, Jesus kommt. Das ist der Anfang jeden Tages, solange uns der Herr lässt. Wir freuen uns auf die Stunde der Vollendung unseres Heils.
Das ist das Erste. Jesus löst die unheimliche Weltgeschichte. Das Zweite: Das schwere Leid liegt endgültig hinter uns. Als Jesus Mensch wurde, als der Sohn Gottes in diese Welt kam, bekennen wir im Glaubensbekenntnis von dieser kurzen Spanne seines Lebens: Er hat gelitten.
Und in dieser Welt leben heißt leiden. Wir haben es im Wohlstand nicht so gefühlt, wie es Milliarden Menschen fühlen, die heute nicht genug zu essen haben und die in der Armut und im Dreck leben, im Elend. Ohne Hilfe, allein und verlassen.
Und es gibt kein Leben— an diesem Tag hat mir ein Arzt gesagt, es ist überhaupt niemand gesund. Jeder hat irgendwelche Krankheiten in seinem Leib, aber im Alter kommt es dann umso mehr raus, was wir an Lasten zu tragen haben. Das Leiden dieser Welt. Und das ist auch ganz arg schwer beim Sterben. Das wissen wir und darum können wir mitfühlen.
Und es ist gut, dass die Bibel das sagt, dass der Teufel Macht hat über den Tod. Das ist etwas Fremdes und darum brauchen wir den Beistand an den Sterbebetten. Schlimmste Verbrechen in diesen Tagen, dass wir unsere Liebsten sterben ließen ohne geistlichen Beistand. Vor einem Jahr habe ich es schon angeklagt, Aber es wurde einem immer verwehrt, selbst wenn sie darum gebeten haben in den Altenheimen. Man hat gemeint, man würde ihnen etwas geben.
Wir brauchen jemanden, der mir es im Sterben zusagt. Jesus ist der Herr und er lässt dich nicht los. Der gute Hirte ist bei dir. Freu dich! Das ist der große Trost, den wir brauchen, dass ich hinüberblicken kann.
Ach ja, in den Liedern ist das so schön.
Paul Gerhardt hat es so schön gesagt: Wenn wie in uns bange wird's im Sterben, wird mir am allerbängsten ums Herze sein, so reiß mich aus den Ängsten, kraft deiner Angst und Pein. Das irdische, kreatürliche Sterben ist sehr schwer. Aber wir brauchen nicht darüber nachsinnen, weil der Herr sagt, wir werden den Tod gar nicht schmecken. Bei denen, die ihn haben. Und dann wird mir am allerbängsten um das Herz sein: Reiß mich aus dem Ängsten, Kraft deiner Angst und Pein, erscheine mir zum Schilde, zum Trost in meinem Tod und lass mich sehen dein Bilde in deiner Kreuzigung.
Dein Sterben, Herr, ist der Sieg über die Sünde, über alle widergöttlichen, teuflischen Mächte dieser Welt. Und ich darf das im Sterben wissen, und das ist so groß hier, dass es heißt, dass das Leid hinter uns liegt, auch die Tränen, die geweint werden. Die Tränen sind das Allerpersönlichste. Wir genieren uns ja immer, wenn das vorkommt, aber es ist ja noch schön, wenn wir noch fühlen können. Es werden auch viele Tränen im Verborgenen geweint, Aber das ist schon hier in dieser dunklen Zeit dieser Welt mit all den Schrecken, die hier gelebt werden, in den Irrenanstalten, in den Gefängnissen, bei den verfolgten Christen, in allem Unrecht, das gelitten wird, in aller Einsamkeit, die gelebt wird, in allem Unverstandensein, ist das das Wunderbare, dass der Herr uns begegnet und tröstet ja noch viel mehr als eine Mutter tröstet.
Du bist der Armen Schutz in der Trübsal, Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten wie ein Unwetter im Frieden.
So groß, wenn man das liest, wie Menschen das erfahren haben, In schwerstem Leid.
Der Militärattaché von Mirbach in der Botschaft von Stockholm, als die Terroristen damals am Bahnhof die Botschaft gestürmt haben. Als die Polizei kam, rief sie: „Wo ist der von Mirbach?" Dann haben sie ihn erschossen auf der Treppe. Aber seinen Mantel hat er immer, so erzählt Sven Findeisen, der ein Jugendfreund von ihm war, Neues Testament dabei und sagte: Ich gehe jedes Mal aus dem Haus und weiß, wenn ich mich von meiner Frau verabschiede, es kann das letzte Mal sein. Aber ich blicke auf Jesus. Und das ist so wichtig, dass wir das vor Augen haben, was auch kommen mag.
Wenn die Tyrannen wüten, dass wir diesen Trost des Herrn haben am Ostertag. Und deshalb ist der lebendige Christus, den wir empfangen, So wichtig: Der bei uns ist, der zu uns kommt, der deine Tränen kennt, dein Leid, dein Unverstandensein, der dich tröstet. Und das ist herrlich am Ostertag. Und darum mündet alles in diesen wunderbaren Lobpreis: Das ist der Herr, auf den wir hofften, lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil. Ja, das ist groß.
Auch in der Offenbarung des Johannes war das so groß, als die Höllenbestie, dieser Kaiser Domitian, der war noch viel schlimmer als der Nero. Der Nero hat nur in Rom gewütet, aber der Domitian hatte die Christen überall gejagt. Das bewegt uns ja auch in so vielen Ländern, aber auch in unserem Land. Wie viele leiden schon in einer Ehe mit einem ungläubigen Partner, der nicht glauben kann und spottet.
Aber das Wunderbare, dass der Herr da ist und der tröstet und das Leid versteht. Und darum sind wir fröhlich und wir können trösten, so wunderbar trösten. Und das ist so wichtig, dass Sie die Trauernden besuchen und nicht viel reden. Dürfen nur mal zuhören, was die Leute erzählen und noch sagen wollen. Aber dann sagen Sie einfach: Aber Jesus hat den Tod besiegt.
Und das ist allergrößte, dass Dass das Wort, das Evangelium Menschen sehend macht. Wir hatten in unserer Gemeinde zwei Männer, die beide ungläubig waren, und beide sind durch ein schweres Geschehen, durch den Tod ihrer Kinder— das eine war bei einem Verkehrsunfall, eine 20-jährige Tochter— zum Glauben gekommen. Wir meinen immer, das Schwere sei die Anfechtung. Nein, oft gerade Dass Jesus seine Macht besonders erweist dort in den Schrecken dieser Welt. Und das dürfen wir wissen und freuen.
Wir haben Hoffnung und Gelassenheit. Es ist so groß, dass der ewige, große, mächtige, schreckliche Gott persönlich deine Tränen abwischt. Das macht kein Engel. Das macht er selber in der Herrlichkeit. Und wir tragen noch die Tränen mit bis in die Ewigkeit.
In dieser Welt gibt es keinen vollkommenen Trost. Es gibt viel, viel Leid. Aber wir freuen uns schon an dem Trost, den uns der Herr heute schon gibt und dass er uns das erleben lässt. Und deshalb noch das Letzte: Der Tod ist endgültig entmachtet. Endgültig entmachtet.
In dieser Welt wütet er ungehemmt. Mir scheint es fast so in diesen Tagen, Dass viele Menschen erst wieder daran erinnert werden, dass wir alle sterben müssen. Viele haben das vergessen.
Es ist ja ungeheuer, was die Medizin bis heute kann, aber was auf Intensivstationen passiert, ist oft nicht sehr gnädig. Wenn demente Menschen, oder die ganz aufgelegen sind, oder gar in der Palliativbehandlung sind, noch gepflegt werden, für was eigentlich? Ist das die Zukunft? Noch einmal Monate zu liegen im Schatten des Todes? Wir sind alle mehr oder weniger schon vom Tod gezeichnet, darum ist es so wichtig, dass der Tod endgültig besiegt wird.
Es gibt eine ganz, ganz große Zukunft.
Vor Jahren ist ein Jumbo, so ein Riesenflugzeug von der TWA, es gibt die Fluggesellschaft gar nicht mehr, beim Abflug von New York kurz nach dem Start in den Atlantik gestürzt. Keiner hat überlebt. Hat damals die Leute sehr aufgewühlt. Da war auch ein berühmter Modefotograf dabei in der ersten Klasse und seine Lebenspartnerin, wie man heute so schön sagt, hat dann öffentlich mitgeteilt, sie habe nur einen Wunsch, dass ihr Liebster in dem Augenblick des Absturzes in der First Class ein Glas mit dem kostbarsten Champagner in der Hand hatte. Das ist Welttrost.
Und wir wissen, dass das kein Trost ist, sondern das, was die Bibel sagt: Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, nicht bloß glücklich, selige Leute. Man kriegt in dieser Welt Seligkeit nur im lebendigen Herrn. Und das ist so wichtig, dass ich heute mit dem Auferstandenen lebe. Wie hat Paulus immer wieder gesagt: Ich will begierig sein nach der Kraft der Auferstehung. Ich will noch mehr von dieser Auferstehungskraft von Jesus heute erleben in meinem sterblichen Leib.
Und das gilt für euch alle, für die Dienste, die ihr tut. Auch für dich, liebe Schwester Esther. Wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn. Die Dienste, die wir tun, die haben eine ganz große Verheißung, weil sie nicht unter der Vergänglichkeit des Todes leben. Das ist so schlimm, weil der Tod völlig auslöscht und es ist alles vergangen.
Der Tod ist dieser grausame Diktator, der wie ein wildes Tier alles verschlingen will. Und dann ist das so schön, wie es im Auferstehungskapitel des Paulus in 1. Korinther 15 heißt: Der Tod ist verschlungen im Sieg von Jesus. Und wir sind nicht an einer aussichtslosen Front, sondern wir bauen das Reich Gottes. Das dürfen wir bauen.
Weltweit wächst das in einer ganz wunderbaren Schau. Viele Glaubende erkennen das schon, wie das heute groß ist in der ganzen Welt. Es ist ein Durchbruch bei ganz vielen ungläubigen Menschen, die in den letzten Jahren dort noch zum Glauben gekommen sind, in Ländern, wo das Evangelium noch gar nicht verkündet wurde. Bloß bei uns ist die schreckliche Schwindsucht des Glaubens in Deutschland, weil wir so am Irdischen hängen, weil wir geizen um die Tage, um die Jahre unseres Lebens. Um den Besitz, das ist uns doch viel wichtiger.
Ich will Christus folgen und ihm dienen, dem Ostersieger Jesus nachfolgen und bei ihm sein. Und wer auf Jesus schaut, der braucht den Tod nicht zu fürchten, der braucht auch gar nicht an den Tod zu denken, das macht der Herr schon recht. Der Märtyrer Traugott Hahn, der 1919 im Baltikum erschossen wurde von den Bolschewisten, hat immer gesagt: Ich habe das dem Herrn schon anbefohlen, die Umstände meines Sterbens, und er macht's recht, dass er dann so einen schweren Tod starb, kurz bevor die baltischen Befreier dann gekommen sind. Mit dem Freikorps fanden sie nur die Erschossenen. Aber er hat's gewusst, und er hat gesagt, das ist so wichtig, dass ich das weiß heute, und der Herr macht's recht.
Weil der Tod mir zum Eingang in das Leben wird. Mir ist dieses Osterlied so wichtig von Johann Hermann. Der hat ja um 1600 gelebt, schwer krank. Schon mit 23 Jahren hat er so schreckliche Gichtschmerzen gehabt, dass er sich nur schlecht bewegen konnte. Im Alter konnte er nur noch in der Ecke liegen.
Selbst das Liegen auf einem Bett hat er kaum ertragen. Die Stimme Die war auch so angeschlagen, was ja für einen Verkünder des Evangeliums das Ende ist. Er lebte in Köben an der Oder, heute Polen. Und dieser Johann Hermann, ich hab das erlebt, als meine liebe Großmutter Busch, Mutter von Wilhelm Johannes Busch, meine Großmutter so schwer im Sterben lag durch ein schreckliches Krebsgeschwür im Mund. Und da kam ein Pfarrer, und hat ihr nur in diese Sterbezimmer hineingerufen: Wie tief Kreuz, Trübsal oder Pein mein Heiland greift barmherzig an, reißt mich heraus mit seiner Hand.
Wer mich will halten, wird zuschanden. Lebt Christus! Was bin ich betrübt, ich weiß, dass er mich herzlich liebt. Wenn mir gleich alle Welt stirbt, ab genug, dass ich Christus bei mir hab, Halleluja! Und das gilt.
Ich war 13 Jahre alt, es hat mich ergriffen. Was ist das für ein Schatz, den wir haben, wenn uns Jesus die Augen öffnet, dass wir das erkennen können. Ich will immer mehr Jesus erkennen und die Kraft seiner Auferstehung. Dass uns werde klein das Kleine und das Große groß erscheinen. Ach, da will man doch gar nicht mehr um die wenigen Dinge, um die Entwertung unseres Geldes, die verlorenen Sparzinsen und die Frage, welche Dinge noch kommen an Krankheitsnöten, wer behandeln.
Ich freue mich, dass ich einen Heiland habe. Lassen Sie mich schließen mit einem Zeugen der Auferstehung im Finstersten. Dreißigjährigen Krieg ist ja merkwürdig. Es hat keine solche Katastrophe in Deutschland mehr gegeben, auch nicht der Zweite Weltkrieg wie der Dreißigjährige Krieg. Dieses fortwährende Aneinanderreihen von verschiedenen Kriegen und dann die Pestseuche, die oft die ganzen Dörfer ausgelöscht hat.
Da war in der Tschechei der Amos Comenius, war eigentlich der größte Geist Europas damals, ein großer Pädagoge, dem es wichtig war, wie kann man Kinder erziehen, Und er hat gesagt, das Allerwichtigste ist, dass Menschen ihr Leben um den Mittelpunkt Jesus ordnen. Alle weltliche Erziehung in den Schulen, an den Universitäten müsste um den Punkt kreisen. Das hat er erkannt. Das wussten die noch viel besser als heute, wir in unserer fortschrittlichen Welt heute, was Erziehung und Pädagogik heißt. Und er hat gesagt: Wer nicht auf den lebendigen Gott baut, den schleudert es hin und her, bis er zerstäubt.
Der hat keinen Halt in dieser Welt. Und er schrieb dann: Ich habe den Hafen gefunden. Schicksal und Zufall, lebt wohl! Ich habe Christus gefunden. Lebt wohl, ihr eitlen Götzen!
Ich will die Bibel nehmen und mit Herz und Mund sagen: Ich glaube, was in diesem Buch geschrieben steht. Alles Meinige sei mir verdächtig. Daher fürchte ich mich, auch wenn ich recht tue, und muss demütig rufen: Ich bin ein unnützer Knecht. Herr, hab Geduld mit mir. Und dann hat er uns den Vers geschenkt: Herr, auf ewig mir gewähre, dass ich ganz dir angehöre, dass kein anderer die Rechte, die du auf mich hast, anfechte, dass ich dich voll Hoffnung fasse, nie von dir mich trennen lasse.
Du bist Burg und Zufluchtsstätte sicherer Hafen, Ankerkette. Wir wollen beten. Dafür danken wir dir, dass du jedem von uns auch im Schatten des Todes diesen sicheren Hafen schenkst, diese Geborgenheit und Frieden in einer Welt, die immer nur von der Angst redet, vom Tod. Und die uns nur die Bilder zeigen in den Nachrichten von den Särgen und den nackten Menschen in der Intensivstation im Sterben. Herr, wir sind so froh, dass du als der Lebensfürst vor uns stehst.
Und wir dürfen auf dich blicken, dass du uns die Augen öffnest, dass ein Nichtzweifeln an dem, was wir nicht sehen. Alles Sichtbare vergeht, Aber du bist ewig, und gerade weil wir dich nicht mit unseren irdischen Augen sehen, freuen wir uns, bis wir dich sehen in der Herrlichkeit. Wir dürfen dich bitten, auch für den in unserer Mitte, der der Nächste sein wird, den du heimrufst zur Herrlichkeit: Gib uns, dass wir bereit sind, dass uns das nicht unvermutet trifft, dass das die Vollendung des Lebens ist bei dir. Die Herrlichkeit. Dürfen wir dich jetzt auch bitten für alle, die in deinem Dienst der großen Einladung zum Hochzeitsmahl stehen, in dem Missionsdienst, die vielen Missionsfreunde, die wir auch hier ausgesandt haben.
Gib ihnen heute Morgen Mut. Du weißt, wo sie mutlos sind, auch wo sie weinen. Mach sie gewiss, dass bei dir nichts vergeblich ist, was sie tun, dass du es vollendest. Aber wir bitten dich auch für die bedrängten Zeugen deines Reiches, die verachtet, verspottet, bedroht, die alles verloren haben, die auch gefangen liegen, besonders dort in Nordnigeria, wo immer wieder diese schrecklichen Morde passieren an deiner Gemeinde. Herr, mach du deine Zeugen froh, Dass sie dich bekennen können, dass sie ihre Feinde segnen und lieben können.
Herr, wir wollen uns dir anbefehlen und danken dir, dass du uns den Himmel aufgemacht hast in deinem großen Ostersieg. Ganz herzlichen Dank! Und dass die Osterfreude da ist, das Grab ist leer und du lebst und gehst uns voran als der lebendige Herr. Und wir dürfen deine Kraft und deinen Sieg erfahren. Ja, du Jesus bist Sieger.
Amen.