Hiob 34, 30

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 34, Vers: 30

Hiob 34, 29
Hiob 34, 31

Luther 1984:So läßt er denn nicht einen Gottlosen regieren, der ein Fallstrick ist für das Volk.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):damit nicht ruchlose Menschen die Herrschaft führen, Leute, welche Fallstricke für das Volk sein würden.»-1- -1) die Üs. der V. 29-31 ist unsicher.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:damit nicht ruchlose Menschen Könige seien, dem Volk zu Fallstricken.
Schlachter 1952:damit nicht gottlose Menschen regieren und das Volk in Fallstricke gerät.
Schlachter 2000 (05.2003):damit nicht gottlose Menschen regieren, dass sie nicht Fallstricke für das Volk werden.
Zürcher 1931:dass nicht ein Ruchloser König sei, / einer von denen, die das Volk verderben. /
Luther 1912:Denn er läßt nicht über sie regieren einen Heuchler, das Volk zu drängen.
Buber-Rosenzweig 1929:wider die Königschaft des entarteten Menschen, derer, die ein Volk sich verstricken lassen.
Tur-Sinai 1954:daß nicht der böse Mensch zum Herrscher werde / dem Volk zum Fallstrick. /
Luther 1545 (Original):Vnd lesst vber sie regirn einen Heuchler, das Volck zu drengen. -[Zu drengen] Das ist, Er lesst einen Tyrannen regieren, der das Volck mit auffsetzen vnd schinden, fehet vnd quelet.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und läßt über sie regieren einen Heuchler, das Volk zu drängen.
NeÜ 2024:dass nicht Gewissenlose Könige werden / und Fallstricke für das Volk sind.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):damit ruchlose ‹Leute› nicht [mehr] herrschen, dem Volk [nicht] zu Fallstricken werden.
English Standard Version 2001:that a godless man should not reign, that he should not ensnare the people.
King James Version 1611:That the hypocrite reign not, lest the people be ensnared.
Westminster Leningrad Codex:מִמְּלֹךְ אָדָם חָנֵף מִמֹּקְשֵׁי עָֽם



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:34, 1: Elihu sprach zu Hiob und seinen Anklägern. Sein Ansatz bestand darin, Hiob direkt zu zitieren (V. 5-9) und anschließend auf seine Klagen einzugehen, aber gelegentlich interpretierte er Hiobs Bemerkungen falsch und ein andermal legte er Hiob die Worte der Kläger in den Mund. Das offensichtlichste Beispiel für das letztgenannte Unrecht war in der Aussage zu finden, dass Hiob behauptete, sündlos vollkommen zu sein (V. 6). Hiob hatte das nie behauptet; in Wirklichkeit erkannte Hiob seine Sünde an (7, 21; 13, 26). Elihu wusste es nicht, aber Gott hatte Hiob als rechtschaffen bezeichnet (1, 8; 2, 3). Als Antwort auf Hiobs Klage, dass Gott ungerecht erschien, erinnerte Elihu ihn, dass Gott zu heilig ist, um etwas Unrechtes zu tun (V. 10); er ist gerecht im Umgang mit den Menschen (V. 11.12), mächtig (V. 13.14), rechtschaffen (V. 17.18), unparteiisch (V. 19.20), allwissend (V. 21.22), der Richter aller Menschen (V. 23) und der Herrscher, der seinen Willen ausführt, um Bösem vorzubeugen (V. 24-30).



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Predigten über Hiob 34, 30
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