2. Samuel 21, 2

Das zweite Buch Samuel

Kapitel: 21, Vers: 2

2. Samuel 21, 1
2. Samuel 21, 3

Luther 1984:Da ließ der König die Gibeoniter rufen und sprach mit ihnen. Die Gibeoniter aber gehörten nicht zu den Israeliten, sondern waren übriggeblieben von den Amoritern. Und -a-die Israeliten hatten einen Bund mit ihnen geschlossen; jedoch suchte Saul sie auszurotten in seinem Eifer für Israel und Juda. -a) Josua 9, 3.15.19.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Da ließ der König die Gibeoniten kommen und fragte sie - die Gibeoniten gehörten nämlich nicht zu den Israeliten, sondern zu dem Überrest der Amoriter; obgleich nun die Israeliten einen Vertrag (mit ihnen geschlossen und ihn) beschworen hatten, war Saul doch in seinem Eifer für die Israeliten und Judäer darauf ausgegangen, sie auszurotten -.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Da rief der König die Gibeoniter herbei und redete zu ihnen. - Die Gibeoniter aber, sie waren nicht von den Söhnen Israel, sondern vom Rest der Amoriter. Und die Söhne Israel hatten ihnen geschworen-a-, (sie zu verschonen). Saul aber hatte versucht, sie zu erschlagen in seinem Eifer für die Söhne Israel und Juda. - -a) Josua 9, 15.18.
Schlachter 1952:Da ließ der König die Gibeoniter rufen und redete mit ihnen. Die Gibeoniter aber gehörten nicht zu den Kindern Israel, sondern waren von den Amoritern übriggeblieben; die Kinder Israel hatten ihnen geschworen; dennoch suchte Saul sie zu schlagen in seinem Eifer für die Kinder Israel und Juda.
Zürcher 1931:Da liess der König die Gibeoniten rufen und sprach zu ihnen - die Gibeoniten gehörten nämlich nicht zu Israel, sondern zu dem Rest der Amoriter; obschon nun die Israeliten ihnen geschworen, hatte Saul sie doch in seinem Eifer für Israel und Juda zu vernichten gesucht -, -Josua 9, 15.19.
Luther 1912:Da ließ der König die Gibeoniter rufen und sprach zu ihnen. (Die Gibeoniter aber waren nicht von den Kindern Israel, sondern übrig von den Amoritern; aber a) die Kinder Israel hatten ihnen geschworen, und Saul suchte sie zu schlagen in seinem Eifer für die Kinder Israel und Juda.) - a) Josua 9, 15.19.
Buber-Rosenzweig 1929:Der König berief die Giboniter und sprach zu ihnen - die Giboniter, die sind nicht von den Söhnen Jissraels, sondern vom Rest des Amoriters, aber die Söhne Jissraels haben ihnen zugeschworen, Schaul jedoch in seinem Eifer für die Söhne Jissraels und Jehudas suchte sie zu erschlagen - ,
Tur-Sinai 1954:Da berief der König die Gib'oniter und sprach zu ihnen - die Gib'oniter aber sind nicht von den Kindern Jisraël, sondern vom Rest der Emoriter, und die Kinder Jisraël hatten ihnen geschworen, dann aber hatte Schaul sie zu töten gesucht, da er für die Kinder Jisraël und Jehuda eiferte -
Luther 1545 (Original):Da lies der König den Gibeonitern ruffen, vnd sprach zu jnen (Die Gibeoniter aber waren nicht von den kindern Jsrael, sondern vbrig von den Amoritern, Aber die kinder Jsrael hatten jnen geschworen, vnd Saul sucht sie zuschlahen in seinem eiuer, fur die kinder Jsrael vnd Juda)
Luther 1545 (hochdeutsch):Da ließ der König die Gibeoniter rufen und sprach zu ihnen. (Die Gibeoniter aber waren nicht von den Kindern Israel, sondern übrig von den Amoritern; aber die Kinder Israel hatten ihnen geschworen, und Saul suchte sie zu schlagen in seinem Eifer für die Kinder Israel und Juda.)
NeÜ 2021:Die Gibeoniten gehörten nicht zu Israel, sondern zum Rest der Amoriter im Land. Die Israeliten hatten ihnen geschworen, sie zu verschonen. Aber Saul in seinem Eifer für Israel und Juda hatte versucht, sie alle umzubringen. David ließ die Gibeoniten herbeirufen
Jantzen/Jettel 2016:Da rief der König die Gibeoniter und redete zu ihnen. (Die Gibeoniter waren aber nicht von den Söhnen Israels, sondern vom Rest der Amoriter. Und die Söhne Israels hatten ihnen geschworen; Saul aber suchte sie zu erschlagen, weil er für die Söhne Israels und Juda eiferte.) a)
a) geschwo . Josua 9, 3-16; Eifer Römer 10, 2; Jakobus 1, 20; 3, 14
English Standard Version 2001:So the king called the Gibeonites and spoke to them. Now the Gibeonites were not of the people of Israel but of the remnant of the Amorites. Although the people of Israel had sworn to spare them, Saul had sought to strike them down in his zeal for the people of Israel and Judah.
King James Version 1611:And the king called the Gibeonites, and said unto them; (now the Gibeonites [were] not of the children of Israel, but of the remnant of the Amorites; and the children of Israel had sworn unto them: and Saul sought to slay them in his zeal to the children of Israel and Judah.)



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:21, 1: Das ist der letzte Abschnitt des zweiten Buches Samuel. Wie das Buch der Richter (Richter 17, 1-21, 25) schließt es mit diesem Epilog, der nicht zwangsläufig chronologisch sortiertes Material enthält, welches Davids Herrschaft näher beschreibt. Es findet sich eine auffallende literarische Anordnung der Abschnitte dieses Teils des Buches. Der erste und letzte Abschnitt (21, 1-14; 24, 1-25) beschreiben den zweimaligen Zorn des Herrn über Israel. Der zweite und fünfte Abschnitt (21, 15-22; 23, 8-39) berichtet von Davids Kriegern. Der dritte und vierte Abschnitt (22, 1-51; 23, 1-7) beinhaltet die beiden Lieder Davids. 21, 1 Das ereignete sich, nachdem David Mephiboset Güte erwiesen hatte (V. 7; vgl. 9, 1-13) und bevor Simei David fluchte (vgl. 16, 7.8). 21, 1 eine Hungersnot. Als eine 3-jährige Hungersnot in Israel herrschte, betrachtete David sie als eine göttliche Zuchtmaßnahme (vgl. 5. Mose 28, 47.48) und suchte Gott, um den Grund zu erfahren. 21, 1 Saul und wegen des Hauses der Blutschuld. Durch göttliche Offenbarung erfuhr David, dass die Hungersnot die Folge von Sauls Sünde war: nämlich dass er die Gibeoniter getötet hatte. Es gibt keinen weiteren Verweis auf dieses Ereignis. Wahrscheinlich versuchte Saul das auszuführen, was Gott befohlen hatte, und wollte die restlichen Heiden aus dem Land beseitigen, um Israels Aufblühen zu ermöglichen (V. 2). Aber in seinem Eifer hatte er eine schwere Sünde begangen; er hatte einen Bund gebrochen, der 400 Jahre zuvor geschlossen wurde zwischen Josua ua und den Gibeonitern, die im Land wohnten, als Israel es in Besitz nahm. Bei der Schließung des Bundes hatten sie Josua ua hinters Licht geführt, aber nichtsdestotrotz war es ein Bund (s. Josua 9, 3-27). Das Halten eines Bundes war in Gottes Augen keine unwichtige Angelegenheit (s. Josua 9, 20).




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