Psalm 89, 19

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 89, Vers: 19

Psalm 89, 18
Psalm 89, 20

Luther 1984:Denn dem HERRN gehört unser Schild-1- / und dem Heiligen in Israel unser König. -1) Bez. des Königs.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):denn dem HErrn gehört unser Schild-a- / und dem Heiligen Israels unser König. -a) vgl. Psalm 47, 10.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn dem HERRN gehört unser Schild-a-, / und dem Heiligen Israels unser König. / -a) Psalm 3, 4.
Schlachter 1952:Denn vom HERRN kommt-1- unser Schild / und vom-2- Heiligen Israels unser König. / -1) o: dem HERRN gehört. 2) o: dem.++
Zürcher 1931:Ja, des Herrn ist unser Schild, / des Heiligen Israels unser König. /
Luther 1912:Denn des Herrn ist unser a) Schild, und des Heiligen in Israel ist unser König. - a) Psalm 47, 10.
Buber-Rosenzweig 1929:Denn DEIN ist unser Schild, des Heiligen Jissraels unser König.
Tur-Sinai 1954:denn von dem Ewigen ist unser Schild / vom Heilgen Jisraëls, der unser König.
Luther 1545 (Original):Denn der HERR ist vnser Schild, Vnd der Heilige in Jsrael ist vnser König.
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn der HERR ist unser Schild, und der Heilige in Israel ist unser König.
NeÜ 2021:(19) Denn unser schützender Schild gehört Jahwe, / unser König dem Heiligen des Volkes Israel.
Jantzen/Jettel 2016:denn des HERRN ist unser Schild und des Heiligen Israels unser König. 1) a)
1) o.: denn dem HERRN gehört unser Großschild und dem Heiligen Israels unser König. (Das „Großschild“ ist der König als Schirmherr und Schützer.)
a) Psalm 47, 10; Psalm 28, 7*; Psalm 2, 6
English Standard Version 2001:For our shield belongs to the LORD, our king to the Holy One of Israel.
King James Version 1611:For the LORD [is] our defence; and the Holy One of Israel [is] our king.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:89, 1: Dieser Psalm beschreibt den Versuch des Autoren, die offensichtlichen Widersprüche zwischen seiner Theologie und den realen Zuständen seiner Nation zu versöhnen. In den ersten 38 Versen wiederholt er, was er für theologisch richtig hält: Gott hat Israel souverän als seine Nation erwählt und Davids Nachkommen als Regenten. Das letzte Drittel des Psalms spiegelt den Verdruss des Psalmisten darüber wider, dass die Nation verwüstet worden und die davidische Monarchie offenbar schmachvoll zugrunde gegangen ist. Man muss es dem Psalmisten hoch anrechnen, dass er sich weigert, seine Theologie wegzuerklären, sondern stattdessen die Spannung aufrecht erhält, und zwar in der Hoffnung, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt gelöst werden kann, wenn das verheißene irdische Reich unter einem Nachkommen Davids wiederaufgerichtet wird (vgl. Psalm 110; 132). I. Gottes offenkundige Treue zum Davidsbund (89, 2-38) A. Gottes Bundesliebe (89, 2-5) B. Gottes Löblichkeit (89, 6-19) C. Gottes Bund mit David (89, 20-38) II. Gottes offenbare Missachtung des Davidsbunds (89, 39-53) A. Die Wehklage des Psalmisten (89, 39-46) B. Die Bestürzung des Psalmisten (89, 47-52) C. Der Lobgesang (89, 53) 89, 1 Etan, dem Esrachiter. Das ist möglicherweise der levitische Sänger, der in 1. Chronik 6, 27 und 15, 17.19 erwähnt wird (s. Anm. zu Psalm 88, 1.). 89, 2 Gnadenerweise. S. Anm. zu Psalm 85, 7 (vgl. V. 2.14.24.28.33.49).




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