Markus 16, 9

Das Evangelium nach Markus (Markusevangelium)

Kapitel: 16, Vers: 9

Markus 16, 8
Markus 16, 10

Luther 1984:ALS aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst -a-Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte. -a) Lukas 8, 2;. Johannes 20, 11-18.
Menge 1949 (V1):NACHDEM Jesus aber am ersten Tage der Woche-a- frühmorgens auferstanden war, erschien er zuerst der Maria von Magdala, aus der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte. -a) vgl. V. 2.
Revidierte Elberfelder 1985:ALS er aber früh am ersten Wochentag auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte-a-. -a) Lukas 8, 2.
Schlachter 1952:Als er aber früh am ersten Tage der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von welcher er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
Zürcher 1931:-1-*ALS er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria aus Magdala, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. -Lukas 8, 2;. Johannes 20, 11-17. 1) V. 9-20: dieser Abschnitt ist ein Nachtrag von späterer Hand.
Luther 1545:Jesus aber, da er auferstanden war frühe am ersten Tage der Sabbater, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er sieben Teufel ausgetrieben hatte.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Nach seiner Auferstehung am frühen Morgen des ersten Wochentages erschien Jesus zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
Albrecht 1912:Als Jesus früh am ersten Wochentage auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte.
Luther 1912:Jesus aber, da er auferstanden war früh am ersten Tage der Woche, erschien er am ersten der Maria Magdalena, von welcher er -a-sieben Teufel ausgetrieben hatte. -a) Lukas 8, 2;. Johannes 20, 11-18.
Meister:Nachdem Er aber frühe auferstanden war am ersten Tage der Woche, erschien-a- Er zuerst der Maria Magdalena, von welcher Er sieben Dämonen ausgetrieben-b- hatte. -a) Johannes 20, 14. b) Lukas 8, 2.
Menge 1949 (V2):NACHDEM Jesus aber am ersten Tage der Woche-a- frühmorgens auferstanden war, erschien er zuerst der Maria von Magdala, aus der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte. -a) vgl. V. 2.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:[Als er aber früh am ersten Wochentage auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalene, von welcher er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:ALS er aber früh am ersten Wochentag auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte-a-. -a) Lukas 8, 2.
Schlachter 1998:Als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
Interlinear 1979:Auferstanden aber früh am ersten Woche, erschien er zuerst Maria, der Magdalenerin, von der er ausgetrieben hatte sieben Dämonen.
NeÜ 2016:Nach seiner Auferstehung am frühen Sonntagmorgen erschien Jesus zuerst der Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
Jantzen/Jettel 2016:°Nachdem 1) er frühmorgens am ersten [Tage] der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria von Magdala, von der er a)sieben Dämonen ausgetrieben hatte.
a) Lukas 8, 2
1) Markus16, 9-20 Obwohl dieser Text in fast allen griechischen Hss enthalten ist (1800 Hss), nur in drei nicht (eigtl. nur zwei, B [Codex Vaticanus] und 304, denn Aleph [Codex Sinaiticus] ist an dieser Stelle eine Fälschung, s. u.), wird er von vielen nicht für echt gehalten. Irenäus (177) hielt ihn jedoch für Gottes Wort. Metzger, Gegner der Echtheit des Mk-Schlusses, räumt ein: „Clemens von Alexandrien, Origenes und Eusebius zeigen Kenntnis vom Vorhandensein dieser Verse.“ (Bruce Metzger, „Der Text des Neuen Testaments“) Clemens schreibt: „Wie unser Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, den Jüngern befahl: Wer glaubte, sagte er, und getauft wurde, wird gerettet werden.“ (PSEUDO CLEMENTINA 141, 11.12) Das Zitat, das Clemens Jesus selbst zuschreibt, stammt aus Markus16, 16. Clemens hatte offensichtlich eine Vorlage mit dem langen Markusschluss und zitiert daraus zwei Maleachi Die Zeugenschaft ist größer: „Anspielungen findet man z. B. in den Schriften von Papias (100 n. Ch.) und Justin dem Märtyrer. Justin zitiert 151 n. Ch. den letzten Vers unseres Abschnittes [Erste Apologie, 45]. Man beachte: Dieses geschieht innerhalb von 50 Jahren nach dem Tode des letzten Apostels. Irenäus zitiert und kommentiert 180 n. Ch. den Vers 19. Hippolyt zitiert in der Zeit zwischen 190 und 227 n. Ch. die Verse 17 und 18. Vincentius zitiert auf dem siebten Konzil zu Karthago 256 n. Ch. im Beisein von 87 afrikanischen Bischöfen die Verse 17 und 18. Ungefähr 150 Jahre später zitiert Augustin den gleichen Abschnitt. Das ‘Evangelium des Nikodemus’ enthält die Verse 15, 16, 17 und 18. Die ‘Apostolischen Konstitutionen’ aus dem dritten oder vierten Jahrhundert zitieren Vers 16 so, wie er im T. R. steht. [CONSTITUTIONES APOSTOLORUM: 6.15.27] Eusebius war 325 n. Ch. mit den letzten 12 Versen vertraut. Die Homilie des Aphraates (337 n. Ch.) zitiert die Verse 16, 17 und 18. Ambrosius, der Bischof von Mailand, zitiert 374 bis 397 n. Ch. die Verse 15, 16, 17, 18 und 20. Chrysostomus zitiert 400 n. Ch. die Verse 19 und 20 und fügt hinzu: ‘Dieses ist das Ende des Evangeliums.’ Hieronymus (331-420 n. Ch.) behält den betreffenden Abschnitt bei. Der Irrlehrer Nestorius zitiert Vers 20, und Cyrill von Alexandria nimmt das Zitat auf und kommentiert es kurz vor 430 n. Ch. Und Viktor von Antiochien bezeugt 425 n. Ch. ausdrücklich die Echtheit unseres Abschnittes. Diese Zeugen gehören jedem Teil der alten Kirche an, und wenigstens sieben von ihnen sind älteren Datums als unsere ältesten Manuskripte.“ (zit. – wie auch im Folg. – aus: THE AUTHENTICITY OF THE LAST TWELVE VERSES OF THE GOSPEL ACCORDING TO MARK, Trinitarian Bible Society. Deutsche Bearbeitung: Dieter Zimmer) Weitere Zeugen: Didymus Caecus (4. Jahrhundert; in: DE TRINITATE, 39.688.2) zitiert wörtlich aus Markus16, 15.16 und nennt explizit den Autor Markus. Joannes Damascenus zitiert zwei Maleachi den längeren Markusschluss (VITA BARLAAM ET JOASAPH, 98.22 u. 142.18). Eusebius leugnet nicht das Vorhandensein der betreffenden Verse in vielen Manuskripten seiner Zeit. Er „erwähnt, dass einige Leute aufgrund der scheinbaren Diskrepanzen zwischen den abschließenden Teilen der Evangelien geneigt sind, den Schlussvers von Markus auszuschließen. Viktor [von Antiochien] weist deutlich darauf hin, dass die Worte in der palästinensischen Markusabschrift standen.“ Ebenso findet sich der Mk-Schluss „in der syrischen Peschitta aus dem zweiten Jahrhundert, im Cureton-Syrer aus dem dritten Jahrhundert, im philoxenianischen Syrer aus dem fünften Jahrhundert, in der lateinischen Übersetzung des Hieronymus aus dem vierten Jahrhundert, in der altlateinischen Übersetzung aus dem zweiten Jahrhundert, in der gotischen Bibel aus dem vierten Jahrhundert, in der äthiopischen Übersetzung aus dem vierten oder fünften Jahrhundert, in der Übersetzung von Theben aus dem dritten Jahrhundert, in Handschriften der armenischen Bibel aus dem fünften Jahrhundert – in allen diesen alten Übersetzungen finden wir den Beweis dafür, dass die Übersetzer die betreffenden Verse in den griechischen Handschriften, die ihnen zur Verfügung standen, vorfanden. Die meisten dieser alten Übersetzungen wurden lange vor der Niederschrift der Codici Vaticanus und Sinaiticus hergestellt. … Die überwältigende Mehrheit aller Manuskripte enthält die betreffenden Verse… Der Codex Alexandrinus und der Codex C, die vielleicht 50 Jahre später als die beiden schon erwähnten Manuskripte [Sinaiticus und Vaticanus] niedergeschrieben wurden, enthalten unsere Verse. Der Codex Bezae [D], der mit den beiden schadhaften Manuskripten [Sinaiticus und Vaticanus] oft übereinstimmt, trennt sich an dieser Stelle von ihnen und nimmt die Verse auf. Es ist ganz offensichtlich, dass die Codici Sinaiticus und Vaticanus an dieser Stelle, wie das auch in vielen anderen Abschnitten der Fall ist, einen verstümmelten Text darbieten… Diese beiden Manuskripte sind trotz ihres Alters in vielerlei Hinsicht schadhaft und wenig vertrauenswürdig. Sie wurden unsorgfältig und mit zahlreichen Auslassungen niedergeschrieben. Der Codex Vaticanus lässt allein in den Evangelien 1.491mal Wörter und Satzteile aus, wobei sich der größte Anteil dieser Auslassungen im Markusevangelium findet. Der Codex Sinaiticus ist in … einem … ungewöhnlichen Ausmaß mit Lese- und Schreibfehlern angefüllt. Diese beiden Dokumente weisen Merkmale eines gemeinsamen Ursprungs in einer früheren schadhaften Handschrift auf. Der Codex Vaticanus hört am Ende von Vers 8 abrupt auf, aber der Schreiber lässt einen freien Raum, der groß genug ist, um die fehlenden Verse unterzubringen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er wusste, dass in der Handschrift, die er vor sich hatte, ein Teil fehlte. Im Codex Sinaiticus wurde die Doppelseite, die das Ende des Markusevangeliums und den Anfang des Lukasevangeliums enthielt, zu einem frühen Zeitpunkt entfernt und mit den vier Seiten ersetzt, die unter Ausschluss von Markus 16, 9-20 neu geschrieben wurden. Indem der Schreiber die Buchstaben und Zwischenräume ein bisschen größer machte, war er in der Lage, seine verkürzte Fassung bis an den Anfang der Spalte hinzuziehen, die Lukas 1 vorausgeht. Den Rest seiner letzten Zeile füllte er mit einer Ornamentverzierung auf, um sicherzustellen, dass keine weitere Hinzufügung gemacht werden könnte, ohne dass dieses sofort auffalle… Somit wird also aufgezeigt, dass es sich bei diesen beiden Manuskripten um falsche Zeugen handelt.“ Es wird oft behauptet, Markushätte ursprünglich etwas anderes geschrieben, die Seite sei aber verloren gegangen. Danach habe jemand anderer diesen uns bekannten Mk-Schluss verfasst. Wenn gesagt wird, es hätte ein „ursprüngliches Ende“ gegeben, also ein ursprüngliches von Gott inspiriertes Wort Gottes, das verloren gegangen sei, dann hätte Jesus sich geirrt, als er sagte (Matthäus 24, 35): „Der Himmel und die Erde werden vergehen, aber meine Worte werden in keinem Fall vergehen.“ Und das ganze Bibelwort ist Wort Christi. Gott selbst sorgt für die Bewahrung seines Wortes. Daher dürfen wir davon ausgehen, dass der ursprüngliche und inspirierte Text nicht verloren gegangen ist.
English Standard Version 2001:[[Now when he rose early on the first day of the week, he appeared first to Mary Magdalene, from whom he had cast out seven demons.
King James Version 1611:Now when [Jesus] was risen early the first [day] of the week, he appeared first to Mary Magdalene, out of whom he had cast seven devils.

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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