Hiob 35, 14

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 35, Vers: 14

Hiob 35, 13
Hiob 35, 15

Luther 1984:Nun gar, wenn du sprichst, -a-du könntest ihn nicht sehen - der Rechtsstreit liegt ihm vor, harre nur seiner! -a) Hiob 23, 8.9.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Nun sagst du aber gar, du sehest ihn nicht; deine Sache liege ihm vor, du wartest aber vergeblich auf seine Entscheidung!
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Nun gar, wenn du sagst: du kannst ihn nicht sehen-a-! Der Rechtsfall (liegt) ihm vor, so warte auf ihn-1b-! -1) o: Nun gar, wenn du sagst, du sähest ihn nicht; der Rechtsfall (läge) ihm vor und du wartetest auf ihn. a) Hiob 9, 11. b) Psalm 37, 7; Jesaja 8, 17; Klagelieder 3, 58; Micha 7, 9.
Schlachter 1952:Auch wenn du sagst, du sehest ihn nicht, so liegt die Sache doch vor ihm; warte du nur auf ihn!
Zürcher 1931:nun gar, wenn du sagst, du sehest ihn nicht. / Die Sache liegt ihm vor, so harre denn sein! / -Hiob 23, 8.9.
Luther 1912:a) Nun sprichst du gar, du werdest ihn nicht sehen. Aber es ist ein Gericht vor ihm, harre sein nur! - a) Hiob 23, 8.9.
Buber-Rosenzweig 1929:Nun sprichst du gar, du gewahrest ihn nicht, das Urteil sei vor ihm und du harrest dessen!
Tur-Sinai 1954:Auch wenn du denkst, du sähst ihn nicht / Recht steht vor ihm, und harre sein. /
Luther 1545 (Original):Dazu sprichstu, du werdest jn nicht sehen, Aber es ist ein gericht fur jm, harre sein nur.
Luther 1545 (hochdeutsch):Dazu sprichst du, du werdest ihn nicht sehen. Aber es ist ein Gericht vor ihm; harre sein nur,
NeÜ 2021:Wenn du auch sagst, du kannst ihn nicht sehen; / dein Fall liegt ihm vor, warte auf ihn.
Jantzen/Jettel 2016:Auch wenn du sagst, du sehest ihn nicht, so liegt die Sache doch vor ihm. Warte du nur auf ihn. a)
a) sehen Hiob 23, 8 .9; Rechtssache Psalm 37, 3-7; Jesaja 50, 10; Micha 7, 9 .10
English Standard Version 2001:How much less when you say that you do not see him, that the case is before him, and you are waiting for him!
King James Version 1611:Although thou sayest thou shalt not see him, [yet] judgment [is] before him; therefore trust thou in him.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:35, 1: Ein weiteres Mal nahm Elihu Bezug auf Hiobs Klagen. Zuerst bezieht er sich auf das Denken, dass es scheinbar keinen Vorteil hat, gerecht zu sein (V. 3). Das soll Hiob angeblich in 21, 15 und 34, 9 ausgedrückt haben. Der erste Teil seiner Antwort besagt, dass Hiob keinen Gewinn durch die Sünde oder das Unterlassen derselbigen davonträgt, da Gott so hoch ist, dass alles, was Menschen tun, nur auf Menschen Auswirkungen hat (V. 8), nicht aber auf Gott (V. 5-7). Hiob hatte sich auch beklagt, dass Gott seine Gebete nicht beantwortete, als er in seiner Bedrängnis zu ihm schrie (s. 24, 12; 30, 20). Betont kühl lieferte Elihu 3 Gründe, warum Hiobs Gebete nicht erhört wurden: Stolz (V. 10.12), falsche Motive (V. 13) und ein Mangel an geduldigem Vertrauen (V. 14). Wieder verfehlten seine theoretischen Gedanken Hiobs Dilemma völlig, da er gerecht war. Elihu hatte nicht mehr Hilfe anzubieten, als die anderen Ratgeber.




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