Psalm 119, 49

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 119, Vers: 49

Psalm 119, 48
Psalm 119, 50

Luther 1984:Denke an das Wort, das du deinem Knecht gabst, / und laß mich darauf hoffen. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Halte deinem Knecht getreulich dein Wort, / auf das du mich hast hoffen lassen! /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Gedenke des Wortes an deinen Knecht, / worauf du mich hast warten lassen! /
Schlachter 1952:Gedenke des Wortes an deinen Knecht, / auf welches du mich hoffen ließest! /
Schlachter 2000 (05.2003):Zajin z Gedenke an das Wort für deinen Knecht, auf das du mich hast hoffen lassen!
Zürcher 1931:Gedenke des Wortes an deinen Knecht, / dieweil du mich hoffen liessest. /
Luther 1912:Gedenke deinem Knechte an dein Wort, auf welches du mich lässest hoffen.
Buber-Rosenzweig 1929:Gedenke der Rede zu deinem Knecht, drum daß du mich hast harren lassen.
Tur-Sinai 1954:Gedenk des Worts an deinen Knecht / drauf du mich harren machtest. /
Luther 1545 (Original):Gedencke deinem Knechte an dein Wort, Auff welches du mich lessest hoffen.
Luther 1545 (hochdeutsch):Gedenke deinem Knechte an dein Wort, auf welches du mich lässest hoffen:
Neue Genfer Übersetzung 2011:Denk an das Wort, das du an mich, deinen Diener, gerichtet hast - du hast mich doch darauf meine Hoffnung setzen lassen!
NeÜ 2024:VII Zájin: Denk an das, was du mir versprachst / und was meine Hoffnung war!
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Gedenke des Wortes an deinen Knecht, auf welches du mich hast harren lassen.
-Parallelstelle(n): Psalm 106, 45; harr. Psalm 119, 43
English Standard Version 2001:Remember your word to your servant, in which you have made me hope.
King James Version 1611:ZAIN. Remember the word unto thy servant, upon which thou hast caused me to hope.
Westminster Leningrad Codex:זְכֹר דָּבָר לְעַבְדֶּךָ עַל אֲשֶׁר יִֽחַלְתָּֽנִי



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:119, 1: Dieser längste aller Psalmen und Kapitel der Bibel repräsentiert quasi den »Matthäus Everest« des Psalters. Wie Psalm 1 und 19 preist er das Wort Gottes. Der Autor ist unbekannt, obgleich man berechtigterweise David, Daniel und Esra vorgeschlagen hat. Der Psalmist schrieb diesen Psalm anscheinend in einer schlimmen Notlage (vgl. V. 23.42.51.61.67.71.78.86-87.95.110.121.134.139.143.146.153.154. 157.161.169). Dieser Psalm ist ein Akrostichon (vgl. Psalm 9.10.25.34.37.1 11.112.145), der 22 Abschnitte von je 8 Zeilen umfasst. Alle 8 Zeilen des ersten Abschnitts beginnen mit dem ersten Buchstaben des hebr. Alphabets, alle 8 Zeilen des zweiten Abschnitts mit dem zweiten Buchstaben usw. bis alle 22 Buchstaben der Reihe nach verwendet sind. 8 verschiedene Bezeichnungen für die Heilige Schrift werden in diesem Psalm verwendet: 1.) Gesetz, 2.) Zeugnisse, 3.) Vorschriften, 4.) Satzungen, 5.) Gebote, 6.) Verordnungen, 7.) Worte und 8.) Ordnungen. Von der Zeit vor Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang bestimmte das Wort Gottes das Leben des Psalmisten, z.B. 1.) vor dem Morgengrauen (V. 147), 2.) täglich (V. 97), 3.) 7-mal täglich (V. 164), 4.) in der Nacht (V. 55.148) und 5.) um Mitternacht (V. 62). Abgesehen von der akrostischen Struktur hat Psalm 119 keine Gliederung. Stattdessen hat er viele immer wiederkehrende Themen, auf die wir in den Anmerkungen eingehen werden. 119, 1 Wohl … Wohl. Ähnlich wie Psalm 1, 1-3. An anderer Stelle erklärt der Psalmist, dass die Schrift wertvoller ist als Geld (V. 14.72. 127.162) und mehr Freude einbringt als süßer Honig (V. 103; vgl. Sprüche 13, 13; 16, 20; 19, 16). 119, 1 wandeln. Ein gewohnheitsmäßiges Lebensmuster.



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