1. Mose 2, 4

Das erste Buch Mose, Genesis

Kapitel: 2, Vers: 4

1. Mose 2, 3
1. Mose 2, 5

Luther 1984:So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden. ES war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte.
Menge 1949 (V1):Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. ZUR Zeit, als Gott der HErr-1- Erde und Himmel schuf, -1) hier erscheint zum ersten Maleachi in der hebr. Bibel der Gottesname «Jahwe», nach Luthers Vorgang durch «HErr» wiedergegeben. Wo im Hebräer das Wort für «Herr» steht, ist es im deutschen mit kleinem «e» geschrieben. Was «Jahwe» bedeutet, ist aus 2. Mose 3, 14 zu ersehen, wo Gott seinen Namen kundtut.
Revidierte Elberfelder 1985:Dies ist die Entstehungsgeschichte-1- der Himmel und der Erde, als sie geschaffen wurden. AN dem Tag, als Gott, der HERR, Erde und Himmel machte, -1) hebr. -+toledot-, d.h. w: Erzeugungen; es bed. im AT: Nachkommen, Geschlechterfolge, Entstehungsgeschichte.
Schlachter 1952:DIES ist die Entstehung des Himmels und der Erde, zur Zeit, als Gott der HERR Himmel und Erde schuf.
Zürcher 1931:Dies ist die Entstehung des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. ZUR Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte -
Buber-Rosenzweig 1929:Dies sind die Zeugungen des Himmels und der Erde: ihr Erschaffensein. Am Tag, da ER, Gott, Erde und Himmel machte,
Tur-Sinai 1954:Dies ist die Entstehung des Himmels und der Erde, da sie erschaffen wurden. An dem Tag, da der Ewige, Gott, Erde und Himmel machte,
Luther 1545:Also ist Himmel und Erde worden, da sie geschaffen sind, zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte
NeÜ 2016:Der Anfang der Geschichte Es folgt die Fortsetzung (Das hebräische "toledot" bedeutet Weiterentwicklung aus Vorhandenem, es zeigt, wie die Geschichte weitergeht (oder nennt weitere Einzelheiten). Es handelt sich hier also nicht um die Nahtstelle zu einem zweiten Schöpfungsbericht. "Toledot" wird immer als Überschrift gebraucht, siehe 1. Mose 5, 1; 6, 9; 10, 1; 11, 10.27; 25, 12.19; 36, 1; 37, 2.) der Geschichte von Himmel und Erde, wie Gott sie geschaffen hat: Als Jahwe ("Jahwe" ist der Name Gottes, der besonders die Gegenwart Gottes dem Menschen gegenüber ausdrückt. Siehe Vorwort des Übersetzers, sowie Fußnote zu 2. Mose 6, 3.), Gott, Himmel und Erde machte,
Jantzen/Jettel 2016:Diese sind die a)Entwicklungen 1), die mit [der Entstehung] der Himmel und der Erde ‹ihren Anfang nahmen›, als sie geschaffen wurden, an dem Tage, da JAHWEH, Gott, Erde und Himmel machte:
a) Geschichte 1. Mose 5, 1
1) w.: Diese sind die THOLEDOTH [= „das Hervorgebrachte“] der Himmel und der Erde; T>2<>3< >4< Die Aussprache des so gen. Tetragrammatons (Vierbuchstabenwortes, nämlich JHWH, so die unvokalisierte Konsonantenschreibweise dieses Gottesnamens, der über 6800 Maleachi im AT vorkommt) ist nicht gesichert. Sie muss von 2. Mose 3, 14-16 her erschlossen werden, wo Gott sagte: EHJEH ASCHER EHJEH („Ich werde sein, der ich sein werde“, bzw. „Ich bin ‹immer› der, der ich ‹ständig› bin“). Mose sollte in der 3. Person davon sprechen („er wird sein ‹und ist immer›, der er ist ‹und sein wird›“, hebr. JIHJEH ASCHER JIHJEH), also: „JIHJEH … hat mich zu euch gesandt.“ Die Schreibweise JHWH scheint zu resultieren aus den Konsonanten von JIHJEH: JHJH – nach alter Schreibweise JAHWEH, also JA- statt JI- und -WEH statt -JEH. H. von Siebenthal: „Der alte westsemitische (und somit auch hebräische) Präformativvokal ist nachweislich A (also: JA- statt, wie später, JI- für „er wird …“). Was die Buchstaben WAW (w) und JOD (J) angeht, so kommt es schon in der Überlieferung des hebräischen Bibeltextes immer wieder zu „Vertauschungen“ (die beiden ähneln sich im Hebräer stark). Auch die dahinter stehenden Laute W und J erwiesen sich im Laufe der Sprachgeschichte gleichsam als Konkurrenten. Dies zeigen z. B. die Verbparadigmen der Wurzeln mit W oder J am Anfang oder in der Mitte: Manchmal tritt da W, manchmal J in Erscheinung (siehe die entsprechenden Verbalparadigmen). Diesem „Schwanken“ zwischen W und J begegnet man auch bei der Wurzel HJH (HAJAH), „sein; werden“ (häufigste Form). So gibt es innerhalb des Bibelhebräischen neben HJH (HAJAH) die seltene Form HWH (HAWAH) mit gleicher Bedeutung. Blickt man über den Rand des Hebräischen hinaus ins Westsemitische allgemein, so ist u. a. im Aramäischen (auch im Bibelaramäischen) die Wurzelform HWH (HAWAH), nicht HJH (HAJAH), gebräuchlich. Eine Deutung des Tetragrammatons im Sinne eines QAL mit der wörtlichen Bedeutung „er wird sein; er ist immer“ (also futurisch bzw. durativisch) … scheint die Exodus-Stelle eindeutig nahezulegen.“ Die richtige Aussprache scheint demnach „JAHWEH“ zu lauten. [In Brown-Driver-Briggs, dem Standardwörterbuch in der Gesenius-Tradition im englischsprachigen Raum, heißt es: „The pronunciation JEHOVAH was unknown until 1520, when it was introduced by Galatinus; but it was contested by Le Mercier, J. Drusius, and L. Capellus, as against grammatical and historical propriety. The traditional IABE of Theodoret and Epiphanius, the JEHO-, JEHU of compound n.pr. and the contracted form JAH all favour JAHWEH […] – […] most take it as Qal of;(HAJAH = HAWAH: the one who is: i.e. the absolute and unchangeable one; the existing, ever living, as self-consistent and unchangeable; or the one ever coming into manifestation as the God of redemption, […], he will be it, i.e all that his servants look for […], he will approve himself (give evidence of being, assert his being …)” In dem heutigen internationalen Standardwörterbuch von Köhler-Baumgartner (Hebrew and Aramaic Lexicon of the Old Testament by Ludwig Koehler and Walter Baumgartner, 1994-2000 Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands) heißt es: „that YAHWEH was the original form (…)”.] Das „H“ nach JA- wird aspiriert [gehaucht] ausgesprochen; die Betonung liegt auf der zweiten Silbe. Da im Spätjudentum verboten wurde, Gottes Namen auszusprechen, setzten die Masoreten bei der Vokalisation unter die Konsonanten JHWH die Vokale des Wortes ADONAI („Herr“ bzw. „mein Herr“) als Erinnerungshilfe für den Leser, dass er anstelle von JHWH „ADONAI“ lesen sollte. So entstand die Schreibweise JEHOWAH (o. kurz: JEWA). Im griechischen NT kommt das Tetragrammaton nicht vor, auch keine direkte Übersetzung desselben; im NT ist der Gottesname mit KÜRIOS (Herr) wiedergegeben. Die Wiedergabe von KÜRIOS für JHWH in den ntl. AT-Zitaten ist also – ungeachtet dessen, was der ursprüngliche Beweggrund dafür war – durch den Heiligen Geist „geheiligt“ bzw. gebilligt.
English Standard Version 2001:These are the generations of the heavens and the earth when they were created, in the day that the LORD God made the earth and the heavens.
King James Version 1611:These [are] the generations of the heavens and of the earth when they were created, in the day that the LORD God made the earth and the heavens,