2. Mose 15, 4

Das zweite Buch Mose, Exodus

Kapitel: 15, Vers: 4

2. Mose 15, 3
2. Mose 15, 5

Luther 1984:Des Pharao Wagen und seine Macht warf er ins Meer, / seine auserwählten Streiter versanken im Schilfmeer. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Die Wagen des Pharaos und seine Macht hat er ins Meer gestürzt, / seine auserlesenen Krieger sind im Schilfmeer versunken. /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Die Wagen des Pharao und seine Streitmacht warf er ins Meer, die Auslese seiner Wagenkämpfer-a- versank im Schilfmeer-b-. -a) 2. Mose 14, 7. b) V. 21; 2. Mose 14, 26.27; Psalm 76, 7.
Schlachter 1952:Die Wagen des Pharao und seine Macht warf er ins Meer. / Seine auserlesenen Wagenkämpfer sind im Schilfmeer versunken. /
Zürcher 1931:Die Wagen des Pharao und seine Streitmacht warf er ins Meer, / ins Schilfmeer sind versenkt seine auserlesenen Krieger. /
Luther 1912:Die Wagen Pharaos und seine Macht warf er ins Meer; seine auserwählten Hauptleute versanken im Schilfmeer.
Buber-Rosenzweig 1929:Gefährte und Heer Pharaos stürzte er in das Meer, seiner Drittkämpfer Lese, ins Schilfmeer tauchten sie.
Tur-Sinai 1954:Die Wagen Par'os und sein Heer Warf er ins Meer, Und seiner Kämpfer Erlesne Versanken im Schilfmeer.
Luther 1545 (Original):Die wagen Pharao vnd seine Macht warff er ins Meer. Seine ausserweleten Heubtleute versuncken im Schilffmeer,
Luther 1545 (hochdeutsch):Die Wagen Pharaos und seine Macht warf er ins Meer, seine auserwählten Hauptleute versanken im Schilfmeer.
NeÜ 2021:Pharaos Wagen und seine ganze Macht, / die warf er ins Meer. / Die Elite seiner Wagenkämpfer / ist im Schilfmeer versunken.
Jantzen/Jettel 2016:Die Wagen des Pharaos und seine Heeresmacht hat er ins Meer gestürzt, und die Auserlesenen seiner Wagenkämpfer sind versunken im Schilfmeer. a)
a) 2. Mose 14, 27 .28
English Standard Version 2001:Pharaoh's chariots and his host he cast into the sea, and his chosen officers were sunk in the Red Sea.
King James Version 1611:Pharaoh's chariots and his host hath he cast into the sea: his chosen captains also are drowned in the Red sea.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:15, 1: Die Struktur des Liedes, das das Volk nun singt, umfasst vier Strophen (V. 1-5; 6-10; 11-13 und 14-17) und eine abschließende Erklärung von einer Zeile (V. 18). Strophe eins und zwei enden mit dem Refrain: »sie (ver-)sanken …« Das betont, wie endgültig die Armee des Feindes geschlagen ist. Die Strophen drei und vier enden mit einer ehrenden Erwähnung des Heiligtums Gottes (V. 13 und 17). Doch dieses Lied enthält mehr, als durch die leicht auszumachenden Eckpunkte zu beobachten ist. Auch der Gedankengang und die Entwicklung der Betonung ist interessant. Strophe eins stellt kurz Gottes mächtigen Sieg vor (V. 1-5). Strophe zwei wiederholt anschaulich den Sieg und fügt dann ein, wie der Feind arrogant und rachlustig den Sieg behauptete. Dadurch wird deutlich, wie kläglich er untergegangen ist (V. 6-10). Strophe drei fasst nach einer treffenden Frage knapp den Sieg zusammen (V. 11-13). Da der Sieg außerdem elementar wichtig für Israels Rettung war, erwähnt diese Strophe auch das Volk. Strophe vier greift das Thema der Führung Jahwes auf und beschreibt, wie er sie zur ihrer verordneten Heimat leitet und wie andere Nationen sie fürchteten, nachdem sie von Israels dramatischer Rettung vor einer solch mächtigen feindlichen Nation gehört hatten (V. 14-17). Die abschließende Zeile fasst alles zusammen: Der Herr regiert! Ein erzählerisches Intermezzo (V. 19.20) erinnert an das Thema hinter dem Lied und leitet die antiphonische Antwort von Mirjam und ihrem Frauenchor ein (V. 21). 15, 1 Ich will dem HERRN singen. Die Israeliten begannen ihr Lied in der ersten Person Singular und brachten damit wirksam zum Ausdruck, dass das gemeinschaftliche Lied für jeden persönlich bedeutsam ist und jeder Einzelne Jahwes Sieg verkündet und erklärt, wer und was er für sie war (man beachte die Possessivpronomen in V. 2). 15, 6 HERR. Auf die kühnen Erklärungen der ersten Strophe (V. 1-5) folgt passenderweise diese Form der Anrede des Herrn im Rest des Liedes (V. 6.11.16.17), da sein Werk und sein Eingreifen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.




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