Habakuk 3, 16

Das Buch des Propheten Habakuk

Kapitel: 3, Vers: 16

Habakuk 3, 15
Habakuk 3, 17

Luther 1984:Weil ich solches höre, bebt mein Leib, meine Lippen zittern von dem Geschrei. Fäulnis fährt in meine Gebeine, und meine Knie beben. Aber ich will harren auf die Zeit der Trübsal, daß sie heraufziehe über das Volk, das uns angreift.
Menge 1949 (V1):VERNOMMEN habe ich's, da erbebte mein Leib; ob der Kunde zitterten mir die Lippen; Todesangst drang mir in die Gebeine, und bis unten hin schauderte ich zusammen, weil ich ruhig warten soll auf den Tag der Drangsal, bis das Volk heranzieht, das uns angreifen soll. -
Revidierte Elberfelder 1985:Ich vernahm es, da erbebte mein Leib-a-, bei dem Schall erzitterten meine Lippen, Fäulnis drang in meine Knochen, und unter mir bebte mein Schritt-1b-. (Jetzt) will ich auf den Tag der Bedrängnis warten, daß er heraufkomme gegen das Volk, das uns angreift. -1) eT.; MasT: unter mir bebte ich, der (ich warten will auf den Tag der Bedrängnis . . .). a) Jesaja 21, 3.4; Jeremia 4, 19; Klagelieder 1, 20. b) Psalm 119, 120; Jeremia 4, 19; Daniel 10, 9.
Schlachter 1952:Als ich das hörte, erzitterte mein Leib; ob dieser Stimme erbebten meine Lippen; Fäulnis drang in mein Gebein, und meine Füße zitterten; denn sollte ich ruhig sein können am Tage der Not, da gegen das Volk heranzieht, der es angreifen will?
Zürcher 1931:Ich hörte es, und es bebte mein Leib; ob des Schalls gellte mein Mund. Der Frass drang in meine Gebeine, und unter mir bebte mein Schritt. Ich werde Ruhe finden am Tage der Drangsal, der hereinbrechen wird über das Volk, das mich bedrängt.
Buber-Rosenzweig 1929:Das vernahm ich, mein Leib erbebte, meine Lippen ergellten vom Hall, Morschheit kam in meine Gebeine, ich bebte an meinem Platz, - der auf den Tag der Drangsal ich ruhn muß, daß er heransteige für das Volk, das sich wider uns rottet.
Tur-Sinai 1954:Ich hörte was - es bebt mein Leib / beim Schalle gellten meine Lippen / ein Morschen dringt mir ins Gebein / in meinem Grund erzittre ich / daß ich da müßig bin am Tag der Not / da Volk heraufzieht, das er schart. /
Luther 1545:Weil ich solches höre, ist mein Bauch betrübt, meine Lippen zittern von dem Geschrei; Eiter gehet in meine Gebeine, ich bin bei mir betrübt. O daß ich ruhen möchte zur Zeit der Trübsal, da wir hinaufziehen zum Volk, das uns bestreitet.
NeÜ 2016:Ich zitterte am ganzen Leib, als ich es hörte, / ich vernahm den Lärm und schrie. / Der Schreck fuhr mir in die Glieder, / und meine Knie wurden weich. / Nun warte ich auf den Tag der Bedrängnis / für das Volk, das jetzt gegen uns zieht.
Jantzen/Jettel 2016:Ich a)vernahm es, und es zitterte mein Leib. Bei der Stimme bebten meine Lippen. Morschheit 1) dringt in meine Gebeine. Und unter mir erzittere ich, [ich], der ich b)ruhig harren soll auf den c)Tag der Bedrängnis, dass er heraufkomme gegen das Volk, das uns angreift.
a) vernahm Habakuk 3, 2; Daniel 10, 9; Lukas 19, 41-44; Römer 9, 1-3;
b) ruhig 5. Mose 12, 10; Jesaja 14, 3; Jeremia 6, 16; Matthäus 11, 28-29;
c) Tag Psalm 94, 13; Jeremia 30, 7
1) o.: Fäulnis
English Standard Version 2001:I hear, and my body trembles; my lips quiver at the sound; rottenness enters into my bones; my legs tremble beneath me. Yet I will quietly wait for the day of trouble to come upon people who invade us.
King James Version 1611:When I heard, my belly trembled; my lips quivered at the voice: rottenness entered into my bones, and I trembled in myself, that I might rest in the day of trouble: when he cometh up unto the people, he will invade them with his troops.