Lukas 1, 80

Das Evangelium nach Lukas (Lukasevangelium)

Kapitel: 1, Vers: 80

Lukas 1, 79
Lukas 2, 1

Luther 1984:Und das Kindlein wuchs und wurde stark im Geist. Und er -a-war in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er vor das Volk Israel treten sollte. -a) Matthäus 3, 1.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Das Knäblein aber wuchs heran und wurde stark am Geist und hielt sich in der Einöde auf bis zum Tage seines öffentlichen Auftretens vor Israel.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Das Kindlein aber wuchs und erstarkte im Geist-a- und war in der Einöde bis zum Tag seines Auftretens vor Israel-b-. -a) Lukas 2, 40. b) Lukas 3, 2.
Schlachter 1952:Das Kindlein aber wuchs und wurde stark am Geist und war in der Wüste bis zum Tage seines Auftretens vor Israel.
Zürcher 1931:Das Kindlein aber wuchs und wurde stark im Geist und war in der Einöde bis zum Tage seines Auftretens vor Israel. -Lukas 2, 40; 3, 2; Matthäus 3, 1.
Luther 1912:Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist; und er war in der a) Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel. - a) Matthäus 3, 1.
Luther 1545 (Original):Vnd das Kindlin wuchs vnd war starck im geist, Vnd war in der Wüsten, bis das er solt erfür tretten fur das volck Jsrael.
Luther 1545 (hochdeutsch):Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist und war in der Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Johannes wuchs heran und wurde stark im Geist. Er lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er öffentlich in Israel auftrat.
Albrecht 1912/1988:Der Knabe aber wuchs heran und erstarkte im Geist. Er lebte später in der Wüste bis zu dem Tage, da er öffentlich vor Israel auftrat.+ ---- -- --- ELBERFELDER/Lukas 2 -+ --- MENGE/Lukas 2 -+ --- ALBRECHT/Lukas 2 -
Luther 1912 (Hexapla 1989):Und das Kindlein wuchs und ward stark im Geist; und er war in der -a-Wüste, bis daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel. -a) Matthäus 3, 1.
Meister:Das Knäblein aber wuchs-a- und wurde stark im Geist; und er war in den Wüsteneien-b- bis zu dem Tage seines Auftretens zu Israel. -a) Lukas 2, 40. b) Matthäus 3, 1.8; 11, 7.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Das Knäblein aber wuchs heran und wurde stark am Geist und hielt sich in der Einöde auf bis zum Tage seines öffentlichen Auftretens vor Israel.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Das Kindlein aber wuchs und erstarkte im Geist, und war in den Wüsteneien bis zum Tage seines Auftretens vor Israel.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Das Kind aber -ipf-wuchs und -ipf-erstarkte im Geist-a- und war in der Einöde bis zum Tag seines Auftretens vor Israel-b-. -a) Lukas 2, 40. b) Lukas 3, 2.
Schlachter 1998:Das Kind aber wuchs und wurde stark im Geist und war in der Wüste bis zum Tage seines Auftretens vor Israel.
Interlinear 1979:Aber das Kind wuchs und wurde stark im Geist, und er war in den einsamen Gegenden bis zum Tag seines öffentlichen Auftretens vor Israel.
NeÜ 2021:Johannes wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Dann zog er sich in die Wüste zurück und lebte dort bis zu dem Tag, an dem er öffentlich in Israel auftrat.
Jantzen/Jettel 2016:Das Kindlein wuchs und wurde mächtig im Geist. Und er war in den einsamen, ‹öden› Gegenden bis zum Tage seines öffentlichen Auftretens vor Israel. a)
a) Lukas 2, 40; 2, 52; Matthäus 3, 1
English Standard Version 2001:And the child grew and became strong in spirit, and he was in the wilderness until the day of his public appearance to Israel.
King James Version 1611:And the child grew, and waxed strong in spirit, and was in the deserts till the day of his shewing unto Israel.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:1, 80: in der Wüste. In der Wüstenregion östlich von Jerusalem lebten mehrere asketische Gemeinschaften, u.a. die bekannte QumranGemeinschaft, die uns die Qumran-Rollen hinterlassen hat. Die Eltern von Johannes waren bei seiner Geburt bereits alt und übergaben ihn vielleicht jemandes Fürsorge, der mit einer solchen Gemeinschaft verbunden war. In ähnlicher Weise weihte Hanna Samuel dem Herrn, indem sie ihn Eli anvertraute (1. Samuel 1, 22-28). In der Bibel finden sich jedoch keine konkreten Hinweise darauf, dass Johannes einer solchen Gemeinschaft angehörte. Im Gegenteil wird er vielmehr als Einzelgänger im Geist des Elia dargestellt (s. Anm. zu V. 17). 2, 1 Kaiser Augustus. Gajus Octavius (so sein bürgerlicher Name) war Großneffe, Adoptivsohn und hauptsächlicher Erbe von Julius Cäsar. Die römische Regierung wurde vor und nach dem Tod Cäsars im Jahr 44 v. Chronik ständig von Machtkämpfen zerrüttet. Octavius stieg 31 v. Chronik zu unbestrittener Macht auf, als er seinen letzten verbliebenen Feind Antonius in einer Militärschlacht bei Actium besiegte. Im Jahr 29 v. Chronik erklärte der römische Senat Octavius zum ersten Kaiser Roms. Zwei Jahre später ehrten sie ihn mit dem Titel »Augustus« (»Erhabener; Ehrwürdiger«, was auf religiöse Verehrung hindeutet). Roms republikanische Regierung war damit praktisch abgeschafft und Augustus erhielt höchste militärische Macht. Er regierte bis zu seinem Tod im Alter von 76 Jahren (14 n. Chronik). Unter seiner Herrschaft dominierte das Römische Reich den gesamten Mittelmeerraum und so begann eine Zeit großen Wohlstands und relativen Frieden (die sog. Pax Augustana). Unter seinem Befehl sollte »der ganze Erdkreis sich schätzen (registrieren) lassen«. Das war keine einmalige Volkszählung; vielmehr begann mit diesem Erlass ein Zyklus von Einschreibungen, die alle 14 Jahre stattfinden sollten. Palästina war zuvor von der römischen Volkszählung ausgenommen gewesen, weil die Juden nicht in der römischen Armee antreten mussten und die Volkszählung in erster Linie dazu diente, junge Männer zum Militärdienst zu rekrutieren (und zum Erfassen aller römischen Bürger). Diese neue, uneingeschränkte Volkszählung sollte angeblich jedes Volk nach Familien und Stämmen zählen (deshalb musste Josua eph, vom Stamm Juda, in die Heimatstadt seiner Vorväter zurückkehren – s. Anm. zu V. 3). Besitzund Einkommenswerte wurden bei dieser Registrierung nicht erfasst. Doch schon bald darauf verwendete man die Namen und Bevölkerungsstatistiken aus dieser Zählung, um Kopfsteuern zu erheben (s. Anm. zu Matthäus 22, 17). Seither waren den Juden Volkszählungen als unliebsames Symbol der römischen Unterdrückung verhasst. S. Anm. zu V. 2.


«Grammatische Kürzel» der Elberfelder Studienbibel
aAorist (2)
amAorist Medium (2, 24)
apAorist Passiv (2, 31)
artbestimmter Artikel (3)
bpmbetontes Personalpronomen (4)
bvftbetonte Verneinung im Futur (5)
fFemininum (6)
ftFutur (7)
ftmFutur Medium (7, 24)
ftpFutur Passiv (7, 31)
gnGenitiv (8)
idpIndikativ Präsens (12, 13)
idpfIndikativ Perfekt (12, 32)
idppIndikativ Perfekt Passiv (12, 31, 32)
ippIndikativ Präsens Passiv (12, 13, 31)
ifaInfinitiv Aorist (14, 15)
ifapInfinitiv Aorist Passiv (2, 14, 31)
ifftInfinitiv Futur (7, 14)
ifgnInfinitiv im Genitiv (16)
ifpInfinitiv Präsens (14, 17)
ifpfInfinitiv Perfekt (14, 32)
ifppInfinitiv Präsens Passiv (14, 17, 31)
imaImperativ Aorist (9)
imapImperativ Aorist Passiv (9, 31)
impImperativ Präsens (10)
ipfImperfekt (11)
kaKonjunktiv Aorist (19, 20)
kaakKonjunktiv Aorist Aktiv (19, 20)
kaimKonjunktiv Aorist als Imperativ (21)
kamKonjunktiv Aorist Medium (19, 20, 24)
kapKonjunktiv Aorist Passiv (19, 20, 31)
komKomparativ (18)
kpakKonjunktiv Präsens Aktiv (1, 22)
kpmpKonjunktiv Präsens Medium / Passiv (22, 24, 31)
mMaskulinum (23)
nNeutrum (25)
nomNomen (26)
optOptativ (27)
pfPerfekt (32)
plPlural (33)
ppPräsens Passiv (13, 31)
ppfPartizip Perfekt (28, 32)
ppfpPartizip Perfekt Passiv (28, 31, 32)
pqpfPlusquamperfekt (34)
prdPrädikat (35)
ptaPartizip Aorist (28, 29)
ptapPartizip Aorist Passiv (28, 29, 31)
ptpPartizip Präsens (30)
ptppPartizip Präsens Passiv (28, 30, 31)
sadsubstantiviertes Adjektiv (38)
sgSingular (37)
sifdsubstantivierter Infinitiv mit dia (39)
sifesubstantivierter Infinitiv mit en (41)
sifmsubstantivierter Infinitiv mit meto (42)
sifpsubstantivierter Infinitiv mit pro (43)
sifpssubstantivierter Infinitiv mit pros (44)
sifssubstantivierter Infinitiv mit eis (40)
ubunbestimmt (45)

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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