Hiob 31, 8

Das Buch Hiob (Ijob, Job)

Kapitel: 31, Vers: 8

Hiob 31, 7
Hiob 31, 9

Luther 1984:so -a-will ich säen, aber ein anderer soll es essen, und was mir gewachsen ist, soll entwurzelt werden. -a) 3. Mose 26, 16.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):so will ich säen und ein anderer möge es verzehren, und alles, was mir sproßt, möge ausgerissen werden!»
Revidierte Elberfelder 1985/1986:dann möge ich säen und ein anderer essen-a-, und meine Sprößlinge mögen entwurzelt werden-b-! -a) 3. Mose 26, 16. b) 5. Mose 28, 32; Josua 22, 22.
Schlachter 1952:so will ich säen, und ein anderer soll es essen, und meine Pflanzungen sollen entwurzelt werden!
Zürcher 1931:so will ich säen und ein andrer esse, / und meine Schösslinge seien entwurzelt! / -3. Mose 26, 16.
Luther 1912:so müsse ich säen, und ein anderer esse es; und mein Geschlecht müsse ausgewurzelt werden.
Buber-Rosenzweig 1929:möge ich sän und ein andrer es essen, mögen meine Nachfahrn entwurzelt werden!
Tur-Sinai 1954:dann mag ich säen, und wer andrer zehrt / und meine Sprossen reiß man mit der Wurzel aus! /
Luther 1545 (Original):So müsse ich seen, vnd ein ander fresse es, Vnd mein Geschlecht müsse ausgewurtzelt werden.
Luther 1545 (hochdeutsch):so müsse ich säen, und ein anderer fresse es, und mein Geschlecht müsse ausgewurzelt werden.
NeÜ 2021:dann esse ein anderer, was ich säe, / dann werde meine Ernte vernichtet.
Jantzen/Jettel 2016:dann möge ich säen, und ein anderer essen, und meine Saat werde ausgewurzelt! a)
a) säen 3. Mose 26, 16; Richter 6, 3 .4; Pflanzung . 5. Mose 28, 33; Hesekiel 34, 29
English Standard Version 2001:then let me sow, and another eat, and let what grows for me be rooted out.
King James Version 1611:[Then] let me sow, and let another eat; yea, let my offspring be rooted out.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:31, 1: Hiob suchte sich nun verstärkt von den falschen Anschuldigungen zu befreien. Er betonte mit Nachdruck, unschuldig zu sein, und forderte Gerechtigkeit. Wenn jemand damals unschuldig war, legte er davon Zeugnis ab, indem er beim König schwor. Dieses Vorgehen war unter Hiobs Nachbarvölkern bei Gerichtsverfahren bekannt. Der wiederholte Gebrauch des Wortes »wenn« beschreibt, was Hiob falsch gemacht haben könnte, im Anschluss werden die möglichen Folgen aufgeführt. Er akzeptierte diese Folgen, wenn er sie verdient hätte. Das stellte Hiobs letzten Versuch dar, sich vor Gott und Mensch zu verteidigen. Hiob war keiner Sünde schuldig in Bezug auf Reinheit (V. 1), Sünde im Allgemeinen (V. 2.3), Wahrheit (V. 5), Begehren (V. 7), eheliche Treue (V. 9), Rechtsangelegenheiten (V. 13), Erbarmen (V. 16-21), materielle Dinge (V. 24.25), falsche Religionen (V. 26.27), Liebe zu Feinden und Fremden (V. 29-32), geheime Sünden (V. 33.34) und geschäftliche Beziehungen (V. 38-40). Er bat Gott, ihm zu antworten (V. 35) und sein Leid zu erklären. 31, 1 hatte einen Bund geschlossen mit meinen Augen. Er meinte hier sexuelle Reinheit (vgl. Sprüche 6, 25; Matthäus 5, 28).




Predigten über Hiob 31, 8
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