Prediger 12, 5

Prediger, Kohelet, Koheleth, Prediger Salomo, Ekklesiastes

Kapitel: 12, Vers: 5

Prediger 12, 4
Prediger 12, 6

Luther 1984 Prediger 12, 5:wenn man vor Höhen sich fürchtet und sich ängstigt auf dem Wege, wenn der Mandelbaum blüht und die Heuschrecke sich belädt und die Kaper aufbricht; denn der Mensch fährt dahin, wo er ewig bleibt, und die Klageleute gehen umher auf der Gasse; -
Menge 1926 Prediger 12, 5:auch vor jeder Steigung fürchtet man sich und sieht Schrecknisse auf jedem Wege; der Mandelbaum steht in Blüte, und die Heuschrecke-1- schleppt sich träge dahin, und die Kaperwürze versagt ihre Wirkung, - denn der Mensch geht hin zu seiner ewigen Behausung, und die Klageleute ziehen auf der Straße umher-2- -; -1) o: der Grashüpfer. 2) manche stellen diese Zeile als Abschluß hinter V. 7; man kann sie aber so verstehen, daß berufsmäßige Klageleute (vgl. Jeremia 9, 16.17; Amos 5, 16; Markus 5, 38) - wenn sie so eine alte Person sehen -, sagen: Da werden wir auch bald unsres Dienstes zu warten haben.
Revidierte Elberfelder 1985 Prediger 12, 5:Auch vor der Anhöhe fürchtet man sich, und Schrecknisse sind auf dem Weg. Und der Mandelbaum steht in Blüte-a-, und die Heuschrecke schleppt sich mühsam dahin-1-, und die Kaper platzt auf-2-. Denn der Mensch geht hin zu seinem ewigen Haus-b-, und die Klagenden ziehen umher auf der Straße-c-; - -1) o: packt sich (mit Fressen) voll. 2) o: versagt. a) Sprüche 16, 31. b) Hiob 17, 13. c) Jeremia 9, 16.
Schlachter 1952 Prediger 12, 5:wenn man sich auch vor jeder Anhöhe fürchtet und Schrecknisse auf dem Wege sieht; wenn der Mandelbaum blüht und die Heuschrecke sich mühsam fortschleppt und die Kaper versagt - denn der Mensch geht in sein ewiges Haus, und die Trauernden gehen auf der Gasse umher -;
Zürcher 1931 Prediger 12, 5:(a) wenn man sich auch vor der Anhöhe fürchtet / und Schrecknisse auf dem Wege sind; / wenn der Mandelbaum blüht-1-* / und die Heuschrecke sich mühsam hebt / und wenn die Kaper versagt - / (b) Denn der Mensch geht in sein ewiges Haus, / und die um ihn klagen, ziehen auf der Gasse umher, / -V. 5-6: Versreihenfolge in Originalüs: 5a, 6, 5b. 1) das weisse Haar.
Buber-Rosenzweig 1929 Prediger 12, 5:[auch fürchtet man vor Steigungen sich, und Schrecknisse sind unterwegs] und der Mandelbaum blüht und das Heupferd zur Last wird und die Kaperfrucht birst [denn der Mensch geht zu seinem Weltdauer-Haus, und auf der Gasse ziehn die Klagemänner einher]; -
Tur-Sinai 1954 Prediger 12, 5:Auch fürchtet man vor Höhe / Schrecknisse auf dem Weg sind / die Mandel blüht / sich schleppt der Heuschreck / die Kapper birst. / Geht ja der Mensch zu seinem ewgen Haus / und auf der Straße ziehn umher, die klagen. /
Luther 1545 Prediger 12, 5:daß sich auch die Hohen fürchten und scheuen auf dem Wege; wenn der Mandelbaum blühet, und die Heuschrecke beladen wird, und alle Lust vergehet (denn der Mensch fährt hin, da er ewig bleibt, und die Kläger gehen umher auf der Gasse,
NeÜ 2016 Prediger 12, 5:wenn man sich vor jeder Anhöhe fürchtet / und Angst hat, unterwegs zu sein; / wenn der Mandelbaum blüht, / die Heuschrecke sich schleppt / und die Kaper versagt f)Gemeint ist vielleicht das weiße Haar, der Verlust der Beweglichkeit und des Geschmacks. f) – denn der Mensch geht in sein ewiges Haus, / und auf der Straße stimmen sie die Totenklage an –;
Jantzen/Jettel 2016 Prediger 12, 5:Auch fürchten sie sich vor der Höhe, und Schrecknisse sind auf dem Wege. Und der Mandelbaum steht in Blüte, und die Heuschrecke schleppt sich hin, und die Kaper ist wirkungslos; denn der Mensch geht hin zu seinem ewigen Haus, und die Klagenden ziehen umher auf der Straße; –