Klagelieder 1, 18

Die Klagelieder Jeremias

Kapitel: 1, Vers: 18

Klagelieder 1, 17
Klagelieder 1, 19

Luther 1984:Der HERR ist gerecht, denn -a-ich bin seinem Worte ungehorsam gewesen. Höret, alle Völker, und schaut meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und Jünglinge sind in die Gefangenschaft gegangen. -a) Klagelieder 3, 42; 5, 16.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):DER HErr ist gerecht-1-, denn seinen Geboten habe ich widerstrebt! Hört es doch, ihr Völker alle, und seht meinen Schmerz: meine Jungfraun und meine Jünglinge sind in die Gefangenschaft gezogen! -1) o: im Recht.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Gerecht ist er-a-, der HERR, denn gegen seinen Befehl bin ich widerspenstig gewesen.-b- Hört doch, alle ihr Völker, und seht meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und meine jungen Männer sind in die Gefangenschaft gezogen-c-. -a) 2. Mose 9, 27; Nehemia 9, 33. b) Jeremia 4, 17. c) V. 5; Sacharja 1, 6.
Schlachter 1952:Der HERR ist gerecht; denn ich bin seinem Munde widerspenstig gewesen. Höret doch zu, alle Völker, und schauet an meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und meine Jünglinge mußten in die Gefangenschaft wandern.
Schlachter 2000 (05.2003):Der HERR ist gerecht; denn ich bin widerspenstig gewesen gegen sein Reden. Hört doch zu, alle Völker, und schaut an meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und meine jungen Männer Mussten in die Gefangenschaft ziehen.
Zürcher 1931:«Der Herr allein ist im Recht; denn seinem Worte habe ich getrotzt. / Hört doch, ihr Völker alle, schaut an meinen Schmerz! / Meine Jungfrauen und Jünglinge sind gefangen von dannen gezogen. /
Luther 1912:Der Herr ist gerecht; denn ich bin seinem Munde a) ungehorsam gewesen. Höret, alle Völker, und schauet meinen Schmerz! meine Jungfrauen und Jünglinge sind ins Gefängnis gegangen. - a) Klagel. 3, 42; Klagel. 5, 16.
Buber-Rosenzweig 1929:»ER, bewahrheitet ist er, denn widerspenstig war ich seinem Mund. Hörets doch, ihr Völker alle, und seht meinen Schmerz! Meine Maiden und meine Jünglinge gingen in die Gefangenschaft.
Tur-Sinai 1954:,Gerecht ist der Ewge / da seinem Mund ich trotzte. / O hört es, Völker alle / und seht meinen Schmerz; / meine Mädchen und Jünglinge / sie zogen gefangen.
Luther 1545 (Original):Zion streckt jre Hende aus, Vnd ist doch niemand, der sie tröste, Denn der HERR hat rings vmb Jacob her, seinen Feinden geboten, Das Jerusalem mus zwischen jnen sein, wie ein vnrein Weib.
Luther 1545 (hochdeutsch):Der HERR ist gerecht; denn ich bin seinem Munde ungehorsam gewesen. Höret, alle Völker, und schauet meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und Jünglinge sind ins Gefängnis gegangen.
NeÜ 2024:Er, Jahwe, ist im Recht, / denn ich habe mich ihm widersetzt. / Hört es, alle Völker, / und seht auf meinen Schmerz! / Meine Mädchen, meine jungen Männer / zogen alle als Gefangene fort.
Jantzen/Jettel (25.11.2022):Gerecht ist er, Jahweh. Ja, gegen seinen Mund war ich widerspenstig! O hört, alle Volksscharen, und seht meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und meine jungen Männer sind in die Gefangenschaft gezogen.
-Parallelstelle(n): Gerecht Nehemia 9, 33; Daniel 9, 7.14; widerspenst. Klage 3, 42; Klage 1, 5; Jeremia 4, 17
English Standard Version 2001:The LORD is in the right, for I have rebelled against his word; but hear, all you peoples, and see my suffering; my young women and my young men have gone into captivity.
King James Version 1611:The LORD is righteous; for I have rebelled against his commandment: hear, I pray you, all people, and behold my sorrow: my virgins and my young men are gone into captivity.
Westminster Leningrad Codex:צַדִּיק הוּא יְהוָה כִּי פִיהוּ מָרִיתִי שִׁמְעוּ נָא כָל עמים הָֽעַמִּים וּרְאוּ מַכְאֹבִי בְּתוּלֹתַי וּבַחוּרַי הָלְכוּ בַשֶּֽׁבִי



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:1, 1: wie einsam sitzt … die Stadt. Die Stadt Jerusalem war einsam, ihre Einwohner waren in Trauer (V. 2), von ehemals befreundeten Völkern verlassen (V. 2), in Gefangenschaft (V. 3), aus ihrem Land vertrieben (V. 3), ihr Tempel entweiht (V. 10). Die vielen Sünden (V. 5.8) hatten dieses Gericht des gerechten Gottes hereinbrechen lassen (V. 18). 1, 1 zur Witwe geworden. Die Verse 1-11 stellen die Stadt anschaulich als beraubte und verzweifelte Frau dar, so wie auch viele andere Schriftstellen es tun (vgl. Hesekiel 16.23; Micha 4, 10.13). Frondienste. Juda wurde in die Gefangenschaft geführt, um in Babylon als Sklave zu dienen.



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