1. Petrus 1, 8

Der erste Brief des Petrus (Erster Petrusbrief)

Kapitel: 1, Vers: 8

1. Petrus 1, 7
1. Petrus 1, 9

Luther 1984 1. Petrus 1, 8:Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun -a-glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, -a) Johannes 20, 29; 2. Korinther 5, 7.
Menge 1926 1. Petrus 1, 8:Ihn habt ihr lieb, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr-1-, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und ihm jubelt ihr mit unaussprechlicher und verklärter Freude entgegen, -1) o: auf ihn setzt ihr euer Vertrauen.
Revidierte Elberfelder 1985 1. Petrus 1, 8:den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht-a-, (über den) ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlockt-b-; -a) Johannes 20, 29. b) Römer 12, 12.
Schlachter 1952 1. Petrus 1, 8:welchen ihr nicht gesehen und doch lieb habt, an welchen ihr jetzt glaubet, ohne ihn zu sehen, und über den ihr euch freuen werdet mit unaussprechlicher und herrlicher Freude,
Zürcher 1931 1. Petrus 1, 8:den ihr liebhabt, ohne ihn gesehen zu haben, an den ihr glaubt, ohne ihn jetzt zu schauen, und über den ihr frohlockt mit unaussprechlicher und verklärter Freude, -Johannes 20, 29; 2. Korinther 5, 7.
Luther 1545 1. Petrus 1, 8:welchen ihr nicht gesehen und doch liebhabt und nun an ihn glaubet, wiewohl ihr ihn nicht sehet; so werdet ihr euch freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude,
Albrecht 1912 1. Petrus 1, 8:Den liebt ihr, ohne ihn von Angesicht zu kennen; an den glaubt ihr, ohne ihn jetzt zu sehen. Dem jauchzet ihr entgegen mit unbeschreiblicher, himmlischer Freude,
Luther 1912 1. Petrus 1, 8:welchen ihr -a-nicht gesehen und doch liebhabt und nun an ihn glaubet, wiewohl ihr ihn nicht sehet, und werdet euch freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude -a) Johannes 20, 29; 2. Korinther 5, 7.
Meister 1. Petrus 1, 8:Welchen ihr nicht gesehen-a- habt, liebt ihr, Den ihr jetzt nicht schaut-b-, an Den glaubt ihr aber, ihr frohlockt mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude, -a) 1. Johannes 4, 20. b) Johannes 20, 29; 2. Korinther 5, 7; Hebräer 11, 1.27.
Menge 1926 1. Petrus 1, 8:Ihn habt ihr lieb, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an ihn glaubt ihr-1-, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und ihm jubelt ihr mit unaussprechlicher und verklärter Freude entgegen, -1) o: auf ihn setzt ihr euer Vertrauen.
Nicht revidierte Elberfelder 1905 1. Petrus 1, 8:welchen ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt-1-, liebet; an welchen glaubend, obgleich ihr ihn jetzt nicht sehet, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlocket, -1) mehrere lesen «sehet» statt «gesehen habt».++
Revidierte Elberfelder 1985-1991 1. Petrus 1, 8:den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht-a-, (über den) ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt-b-; -a) Johannes 20, 29. b) Römer 12, 12.
Schlachter 1998 1. Petrus 1, 8:Ihn liebt ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, und über ihn freut ihr euch mit unaussprechlicher und herrlicher Freude,
Interlinear 1979 1. Petrus 1, 8:diesen nicht gesehen habend liebt ihr; an diesen, jetzt nicht sehend, glaubend aber, jubelt ihr mit Freude unaussprechlicher und von Herrlichkeit erfüllter,
NeÜ 2016 1. Petrus 1, 8:Ihn liebt ihr ja, obwohl ihr ihn noch nie gesehen habt, an ihn glaubt ihr, obgleich ihr ihn auch jetzt nicht seht, und jubelt in unsagbarer, von Herrlichkeit erfüllter Freude.
Jantzen/Jettel 2016 1. Petrus 1, 8:(den ihr nicht °‹gesehen und› gekannt° 1) habt ‹aber› a)liebt, den ihr jetzt nicht schaut, [an den] ihr aber glaubt, [auf den] ihr euch b)freut mit hoher, unaussprechlicher und verherrlichter Freude),
a) Johannes 14, 21 .22 .23; 2. Korinther 4, 18*; Jakobus 1, 12*; 1. Johannes 4, 20
b) Apostelgeschichte 16, 34
1) „‹gesehen und› gekannt“: Der T. R. sowie die überwiegende Mehrheit der gesamten überlieferten Hss bezeugen an dieser Stelle EIDOTES („wirklich kennend“). Einige wenige Hss bezeugen „IDONTES“ (gesehen habend). Beck bemerkt dazu: „Die Lesart IDONTES statt EIDOTES (wissend) ist Correktur, weil man OUK EIDOTES schlechthin für ‘nicht kennen’ nahm. OIDA schließt aber als Perf. von EIDEIN das Sehen als Grundlage des Kennens ein, und dieses ist hier zu premiren, das Kennen aus Anschauung, die äußerliche Bekanntschaft, wie dies 2Kr 5, 16 durch GIGNOOSKEIN KATA SARKA [kennen nach dem Fleisch] ausdrückt.“ Zur Erläuterung: Dem Fleische nach haben die Leser Christus nicht gekannt (wie 2Kr 5). Sie haben von ihm gehört und daraufhin an ihn geglaubt, aber als sichtbare Person haben sie ihn nicht wirklich gekannt. Dazu hätten sie ihn einmal vor Augen haben müssen, was ihnen nicht vergönnt war. In diesem Fall liegt also im Begriff OIDA (Inf.: EIDENAI; wissen, wirklich kennen) das Sehen als Voraussetzung für ein Kennen der Person. Beck argumentiert nicht von der Bedeutung des Wortes als solches her, sondern von der Situation. Würde man „wirklich kennen“ schreiben, wäre das für den heutigen Leser irreführend, weil er sofort an das geistliche Kennen denken würde. Die Leser dieses Briefes sind aber nur einige Jahre entfernt von den Ereignissen im Lande Israel, und der Verfasser, der Jesu Jünger war, lebt und schreibt daselbst. Von daher hat „Kennen“ daselbst also eine andere Sphäre als für den Leser heute. Um den Brief besser zu verstehen, ist es wichtig, sich in die Lage dessen zu versetzen, der den Brief damals zu lesen bekam.