1. Johannes 5, 7

Das Evangelium nach Johannes (Johannesevangelium)

Kapitel: 5, Vers: 7

1. Johannes 5, 6
1. Johannes 5, 8

Luther 1984 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind, die das bezeugen:
Menge 1926 1. Johannes 5, 7:Drei sind es nämlich, die Zeugnis ablegen:
Revidierte Elberfelder 1985 1. Johannes 5, 7:Denn es sind drei, die (es) bezeugen:
Schlachter 1952 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind es, die bezeugen:
Zürcher 1931 1. Johannes 5, 7:Drei nämlich sind es, die Zeugnis ablegen: -[im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist, und diese drei sind eins.-1- - -1) erst seit Mitte des 4. Jh. sind hier in manche lat. und erst seit dem 15. Jh. in einzelne gr. Bibeln diese Worte eingeschaltet worden.
Luther 1545 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins.
Albrecht 1912 1. Johannes 5, 7:So sind's denn drei, die Zeugnis geben-1-**: -1) s. teilweise Anm. unter V. 8.++
Luther 1912 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind, die da zeugen:
Meister 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind, die da zeugen [in dem Himmel: der Vater, das Wort-a- und der Heilige Geist, und diese Drei sind eins-b- ], -a) Johannes 1, 1; Offenbarung 19, 13. b) Johannes 10, 30.
Menge 1926 1. Johannes 5, 7:Drei sind es nämlich, die Zeugnis ablegen:
Nicht revidierte Elberfelder 1905 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind, die da zeugen - -1-[im Himmel: Der Vater, das Wort und der Heilige Geist; und diese drei sind eins.- -1) s. Anm. 1-1 zu V. 8.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991 1. Johannes 5, 7:Denn es sind drei, die (es) bezeugen:
Schlachter 1998 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort-1- und der Heilige Geist, und diese drei sind eins; -1) gr. -+logos-, vgl.. Johannes 1, 1.++
Interlinear 1979 1. Johannes 5, 7:Denn drei sind die Bezeugenden,
NeÜ 2016 1. Johannes 5, 7:Wir haben also drei Zeugen –
Jantzen/Jettel 2016 1. Johannes 5, 7:° 1)weil drei es sind, die im Himmel Bezeugende [sind]: der a)Vater, das b)Wort und der Heilige c)Geist, und diese d)drei, sie sind eins;
a) Matthäus 3, 17
b) Johannes 1, 1*.1, 14; 3, 31 .32 .33 .34
c) Johannes 15, 26*; 16, 8 .9 .10 .11 .12 .13 .14 .15
d) Matthäus 28, 19; 2. Korinther 13, 13; Epheser 4, 4 .5 .6
1) Der Text: „Dieser ist der, der durch Wasser und Blut kam, Jesus, der Gesalbte; nicht in dem Wasser allein, sondern in dem Wasser und dem Blut. Und der Geist ist der Bezeugende, weil der Geist die Wahrheit ist, 7 weil drei es sind, die IM HIMMEL Bezeugende [sind]: DER VATER, DAS WORT UND DER HEILIGE GEIST, UND DIESE DREI, SIE SIND EINS; 8 UND DREI SIND ES, DIE AUF DER ERDE BEZEUGENDE [SIND]: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei sind vereint.“ In der kürzeren Form des Textes fehlt der Teil, der hier in Großbuchstaben steht. Die längere Form hat, zugegeben, nicht die Mehrheit der Hss für sich. … Als die englischen Übersetzer die 1611 staatlich genehmigte Version schufen und diese Stelle in ihrer Gesamtheit übernahmen, waren sie keineswegs von Erasmus abhängig noch von Stephanus bzw. Beza. Auf den Tischen lagen vier waldensische Bibeln, die auf die Zeit 400-600 n. Ch. zurückgingen. (Nach Theodor Beza, Calvins Nachfolger, erhielten die Vaudois [Waldenser] bereits in den 120er Jahren die Heilige Schrift von Missionaren, die aus Antiochien in Syrien kamen, und fertigten 157 n. Ch. die Übersetzung derselben in ihre lateinische Sprache. Diese Bibel sei von Generation zu Generation weitergereicht worden, bis sie im 16. Jahrhundert von Protestanten ins Französische, ins Italienische usw. übersetzt wurde.) Übrigens gibt es für die verbreitete Behauptung, man hätte auf Erasmus’ Versprechen hin, er werde den Text in 1Johannes 5 ergänzen, wenn man ihm Handschriftenbeweis liefere, ein entsprechendes Ms angefertigt, keinen geschichtlichen Beleg. Bruce Metzger war z. T. dafür verantwortlich, dass sich diese Geschichte ausbreitete. Später aber zog er diese falsche Behauptung zurück. Hier das Zitat aus der 3. Ausgabe von The Text of The New Testament (engl. S. 291, Fußn. 2; hier in dt. Übersetzung): „Was oben auf S. 101 über das Versprechen des Erasmus gesagt worden war, nämlich dass er das COMMA JOHANNEUM einfügen werde, wenn eine griechische Handschrift sollte gefunden werden, die es enthielt, und seine nachher angestellte Vermutung, dass die Hs 61 ausdrücklich deshalb angefertigt worden sei, um ihn zu nötigen, es einzufügen, muss im Lichte der Forschung von H. J. de Jonge, einem Spezialisten in der Erasmus-Forschung, korrigiert werden; er findet keinen ausdrücklichen Nachweis, der diese oft gemachte Behauptung unterstützt.“ Cassiodorus zitierte die Stelle bereits 580, Fulgentius vor ihm bereits 510; Cassian nimmt, nach Holland, vor dem (435) Bezug darauf, Eugenius 415, der V. 7 am Konzil zu Karthago zitierte, Augustin 398 (in De Trinitate, seiner Verteidigung der Dreieinigkeit), Priskillian 385 (Corpus Scriptorum Ecclesiasticorum Latinorum, Academia Litterarum Vindobonensis, Bd. xviii, S. 6), der unbekannte Verfasser des „Varimadum“ 380, Athanasius vor dem ca. 350 (in Contra Arium, S. 109), um dieselbe Zeit Idacius Clarus (Patrilogiae Cursus Completus, in Mignes Serie „Latina“, Bd. 62, Spalte 359), Cyprian vor dem ca. 258 (De Unitate Eccles., S. 255, & in EP. 73. ad Jubajan, S. 184) (man beachte: gute 100 Jahre vor der Abschrift irgendwelcher heute vorhandenen griech. Hss), Tertullian – mit großer Wahrscheinlichkeit – vor dem ca. 200 (Contr. Praxeam, c. 25 ), etwa 100 Jahre nach Verfassung des Briefes. Die alte Syrische soll den Text bereits 170 gehabt haben.