2. Könige 17, 12

Das zweite Buch der Könige

Kapitel: 17, Vers: 12

2. Könige 17, 11
2. Könige 17, 13

Luther 1984:und dienten den Götzen, von denen der HERR zu ihnen gesagt hatte: -a-Das sollt ihr nicht tun! -a) 2. Mose 20, 23; 23, 13.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):und den Götzen gedient, in betreff deren der HErr ihnen geboten hatte: «Ihr dürft so etwas nicht tun!»
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Und sie dienten den Götzen-1-, von denen der HERR ihnen gesagt hatte: So etwas sollt ihr nicht tun-a-! -1) w: Mistkugeln; o: Klötzen; ein verächtlicher Ausdruck. a) 2. Mose 20, 2-5; Hesekiel 20, 28.
Schlachter 1952:und sie dienten den Götzen, wovon der HERR ihnen gesagt hatte: Ihr sollt solches nicht tun!
Zürcher 1931:sie trieben Götzendienst, wovon der Herr ihnen gesagt hatte: «Ihr dürft solches nicht tun!» -2. Mose 20, 3.
Luther 1912:und dienten den Götzen, davon der Herr zu ihnen gesagt hatte: a) Ihr sollt solches nicht tun; - a) 2. Mose 20, 2.3; 2. Mose 23, 13.
Buber-Rosenzweig 1929:sie dienten den Bildklötzen, wovon ER zu ihnen gesprochen hatte: Ihr sollt dieses Ding nicht tun!
Tur-Sinai 1954:und weil sie Götzen dienten, wovon der Ewige zu ihnen gesagt hatte: «Ihr sollt dies nicht tun»,
Luther 1545 (Original):vnd dieneten den Götzen, dauon der HERR zu jnen gesagt hatte, Jr solt solchs nicht thun.
Luther 1545 (hochdeutsch):und dieneten den Götzen, davon der HERR zu ihnen gesagt hatte: Ihr sollt solches nicht tun;
NeÜ 2021:Sie verehrten diese Mistgötzen, (Wörtlich:"Mistkugel", eine bewusst verächtliche Bezeichnung für die Götzenbilder.)obwohl Jahwe ihnen das ausdrücklich untersagt hatte.
Jantzen/Jettel 2016:und sie dienten den Götzen, von denen JAHWEH ihnen gesagt hatte: So etwas sollt ihr nicht tun! a)
a) 2. Mose 20, 3-5
English Standard Version 2001:and they served idols, of which the LORD had said to them, You shall not do this.
King James Version 1611:For they served idols, whereof the LORD had said unto them, Ye shall not do this thing.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:17, 7: In diesen Versen findet ein Wechsel statt; der Verfasser unterbricht das Zitieren seiner schriftlichen Quellen und liefert seine eigene Erklärung für Israels Gefangenschaft. Juda ist miteingeschlossen, obwohl es nicht vor dem Zeitraum 605/604-586 v. Chronik von den Babyloniern in die Gefangenschaft geführt wurde. Juda machte sich der gleichen Sünden schuldig. Hier findet sich eine vollständige und eindrückliche Rechtfertigung für Gottes strafendes Handeln mit seinem zwar privilegierten, aber auch aufständischen und abgefallenen Volk. In V. 7 beginnt er mit der Erklärung, dass die Israeliten gegen den Herrn sündigten, welcher sie aus Ägypten erlöst hatte. Eine ungeheuerliche Verzerrung der Gottesverehrung und der nationale Hang zum Götzendienst erschöpften schließlich die göttliche Langmut. Israels Götzendienst wird in V. 7-12 beschrieben. Als Reaktion auf Israels Taten sandte der Herr seine Propheten mit dem Aufruf zur Buße zu Israel und Juda (V. 13). Allerdings reagierte das Volk nicht auf die Botschaft der Propheten, da sie wie ihre Väter nicht an den Herrn glaubten (V. 14). Ihr fehlender Glaube führte zu Ungehorsam gegenüber den Geboten des Herrn und dem weiteren Streben nach Götzendienst (V. 15-17). Israels (und Judas) Götzendienst rief den Zorn des Herrn hervor, welcher sie letztendlich ins Exil führte (V. 18). Israels und Judas »schwere Sünde« bestand darin, dass sie Jerobeams I. sündigem Vorbild dauerhaft folgten, den Herrn verließen und den Götzen dienten. Dadurch brachten sie das von den Propheten vorhergesagte Gericht der Gefangenschaft auf sich (V. 19-23). 17, 7 fürchteten andere Götter. Der Hauptgrund für Israels Wegführung ins Exil war die Anbetung anderer Götter. Die Furcht des Herrn führte zum Hören auf sein Wort und dem Gehorsam gegenüber seinen Anordnungen und Satzungen (5. Mose 4, 10; 5, 29; 6, 24), aber die Furcht der Götter Kanaans führte Israel zum Gehorsam gegenüber den Gesetzen der kanaanitischen Gottheiten (V. 8). Das Ergebnis des Gehorsams gegenüber diesen falschen Göttern wird in V. 9-12.16.17 beschrieben.




Predigten über 2. Könige 17, 12
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