Psalm 119, 108

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 119, Vers: 108

Psalm 119, 107
Psalm 119, 109

Luther 1984:108. -a-Laß dir gefallen, HERR, das Opfer meines Mundes, / und lehre mich deine Ordnungen. / -a) Psalm 19, 15.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):108. Laß, HErr, dir gefallen die willigen Opfer meines Mundes / und lehre mich deine Rechte-1-! / -1) o: Verordnungen.
Revidierte Elberfelder 1985/1986:108. Die Gabe meines Mundes laß dir doch wohlgefallen-a-, HERR! / Lehre mich deine Bestimmungen-b-! / -a) Psalm 19, 5; 27, 6; Hebräer 13, 15. b) V. 12.
Schlachter 1952:108. HERR, laß dir wohlgefallen die freiwilligen Opfer meines Mundes / und lehre mich deine Verordnungen! /
Zürcher 1931:108. Lass dir, o Herr, die Opfer meines Mundes gefallen / und lehre mich deine Ordnungen. /
Luther 1912:108. Laß dir gefallen, Herr, das willige Opfer meines Mundes und lehre mich deine Rechte. - Psalm 19, 15.
Buber-Rosenzweig 1929:108. Die Willigungen meines Munds nimm zugnaden doch an, DU, und lehre mich deine Rechtsgeheiße!
Tur-Sinai 1954:108. Nimm huldvoll, Ewger, meines Mundes Großmut / und deine Rechtsvorschriften lehre mich! /
Luther 1545 (Original):108. Las dir gefallen HERR das willige opffer meines mundes, Vnd lere mich deine Rechte.
Luther 1545 (hochdeutsch):108. Laß dir gefallen, HERR, das willige Opfer meines Mundes und lehre mich deine Rechte.
NeÜ 2021:Nimm meinen Dank als Opfergabe an, / und lehre mich deine Bestimmungen, Jahwe!
Jantzen/Jettel 2016:108. Möchten dir gefallen, HERR, die freiwilligen ‹Opfer› meines Mundes! Und lehre mich deine Verordnungen*. a)
a) Psalm 19, 15; 50, 14; Hosea 14, 3; Hebräer 13, 15*; Psalm 119, 12*
English Standard Version 2001:108. Accept my freewill offerings of praise, O LORD, and teach me your rules.
King James Version 1611:Accept, I beseech thee, the freewill offerings of my mouth, O LORD, and teach me thy judgments.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:108. 119, 1: Dieser längste aller Psalmen und Kapitel der Bibel repräsentiert quasi den »Matthäus Everest« des Psalters. Wie Psalm 1 und 19 preist er das Wort Gottes. Der Autor ist unbekannt, obgleich man berechtigterweise David, Daniel und Esra vorgeschlagen hat. Der Psalmist schrieb diesen Psalm anscheinend in einer schlimmen Notlage (vgl. V. 23.42.51.61.67.71.78.86-87.95.110.121.134.139.143.146.153.154. 157.161.169). Dieser Psalm ist ein Akrostichon (vgl. Psalm 9.10.25.34.37.1 11.112.145), der 22 Abschnitte von je 8 Zeilen umfasst. Alle 8 Zeilen des ersten Abschnitts beginnen mit dem ersten Buchstaben des hebr. Alphabets, alle 8 Zeilen des zweiten Abschnitts mit dem zweiten Buchstaben usw. bis alle 22 Buchstaben der Reihe nach verwendet sind. 8 verschiedene Bezeichnungen für die Heilige Schrift werden in diesem Psalm verwendet: 1.) Gesetz, 2.) Zeugnisse, 3.) Vorschriften, 4.) Satzungen, 5.) Gebote, 6.) Verordnungen, 7.) Worte und 8.) Ordnungen. Von der Zeit vor Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang bestimmte das Wort Gottes das Leben des Psalmisten, z.B. 1.) vor dem Morgengrauen (V. 147), 2.) täglich (V. 97), 3.) 7-mal täglich (V. 164), 4.) in der Nacht (V. 55.148) und 5.) um Mitternacht (V. 62). Abgesehen von der akrostischen Struktur hat Psalm 119 keine Gliederung. Stattdessen hat er viele immer wiederkehrende Themen, auf die wir in den Anmerkungen eingehen werden. 119, 1 Wohl … Wohl. Ähnlich wie Psalm 1, 1-3. An anderer Stelle erklärt der Psalmist, dass die Schrift wertvoller ist als Geld (V. 14.72. 127.162) und mehr Freude einbringt als süßer Honig (V. 103; vgl. Sprüche 13, 13; 16, 20; 19, 16). 119, 1 wandeln. Ein gewohnheitsmäßiges Lebensmuster.




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