2. Timotheus 1, 6

Der zweite Brief des Paulus an die Timotheus (Zweiter Timotheusbrief)

Kapitel: 1, Vers: 6

2. Timotheus 1, 5
2. Timotheus 1, 7

Luther 1984 2. Timotheus 1, 6:Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, daß du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist -a-durch die Auflegung meiner Hände. -a) 1. Timotheus 4, 14.
Menge 1926 2. Timotheus 1, 6:AUS diesem Grunde erinnere ich dich mahnend daran, die Gnadengabe Gottes, die dir infolge meiner Handauflegung zuteil geworden ist, zu heller Flamme zu entfachen;
Revidierte Elberfelder 1985 2. Timotheus 1, 6:Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Gnadengabe-1- Gottes anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist-a-. -1) vgl. Anm. zu Römer 1, 11. a) 1. Timotheus 4, 14.
Schlachter 1952 2. Timotheus 1, 6:Aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gabe Gottes anzufachen, die durch Auflegung meiner Hände in dir ist;
Zürcher 1931 2. Timotheus 1, 6:Und aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die durch die Auflegung meiner Hände in dir ist. -1. Timotheus 4, 14.
Luther 1545 2. Timotheus 1, 6:Um welcher Sache willen ich dich erinnere, daß du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände.
Albrecht 1912 2. Timotheus 1, 6:Darum-1- rufe ich dir mahnend zu: Fach an zu neuer Glut die Gnadengabe Gottes, die in dir ist durch meine Handauflegung! -1) weil ich von deinem ungeheuchelten Glauben weiß.++
Luther 1912 2. Timotheus 1, 6:Um solcher Ursache willen erinnere ich dich, daß du erweckest die Gabe Gottes, die in dir ist durch die Auflegung meiner Hände. -1. Thessalonicher 5, 19; 1. Timotheus 4, 14.
Meister 2. Timotheus 1, 6:Wegen dieser Ursache erinnere ich dich daran, die Gnadengabe Gottes wieder anzufeuern, die in dir ist durch Auflegung meiner Hände! -1. Thessalonicher 5, 19; 1. Timotheus 4, 14.
Menge 1926 2. Timotheus 1, 6:AUS diesem Grunde erinnere ich dich mahnend daran, die Gnadengabe Gottes, die dir infolge meiner Handauflegung zuteil geworden ist, zu heller Flamme zu entfachen;
Nicht revidierte Elberfelder 1905 2. Timotheus 1, 6:Um welcher Ursache willen ich dich erinnere, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir ist durch das Auflegen meiner Hände.
Revidierte Elberfelder 1985-1991 2. Timotheus 1, 6:Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Gnadengabe-1- Gottes -ifp-anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist-a-. -1) vgl. Anm. zu Römer 1, 11. a) 1. Timotheus 4, 14.
Schlachter 1998 2. Timotheus 1, 6:Aus diesem Grund erinnere ich dich daran, die Gnadengabe Gottes wieder anzufachen, die durch Auflegung meiner Hände in dir ist;
Interlinear 1979 2. Timotheus 1, 6:Aus diesem Grund erinnere ich dich, anzufachen die Gnadengabe Gottes, die ist in dir durch die Auflegung meiner Hände;
NeÜ 2016 2. Timotheus 1, 6:Darum erinnere ich dich an die Gabe Gottes, die du empfangen hast, als ich dir die Hände auflegte: Entfache sie neu in dir!
Jantzen/Jettel 2016 2. Timotheus 1, 6:Aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, ‹weiterhin› ‹das Feuer› der a)Gnadengabe Gottes, die durch das Auflegen meiner b)Hände in dir ist, zu °fachen 1),
a) 1. Timotheus 4, 14
b) Apostelgeschichte 6, 6*
1) im Sinne von: zu verstärken; zu nähren. Im Gt. steht das Wort ANADSOOPÜREIN. Es wurde in zweierlei Sinn gebraucht: „glimmende Kohlen zu Flamme zu entfachen“ und: „die Flamme zu verstärken“. Aus zwei Gründen entfällt die erste Wiedergabe: 1. Timotheus wird ERINNERT: Das, wozu Paulus ihn aufruft, soll weiterhin gemacht werden (das griech. Wort ist ein Infinitiv im Präsens, was von fortgesetzter Handlung spricht); 2. Der Brief lässt nicht erkennen, dass Timotheus in seinem Eifer nachgelassen hätte und seine Gnadengabe nicht mehr im Dienst tätigen würde. Timotheus darf nicht zu schlecht eingestuft werden. Weder sein Dienst noch seine Gabe ist lahmgelegt. Er ist noch am Werk, auch wenn es vielleicht etwas langsamer geht. Das Feuer brennt noch, aber es bedarf des Nährens, des Fachens. In seinem ersten Brief hatte sein geistlicher Vater dazu aufgerufen, alle Energien einzusetzen: „Fliehe! Jage! Ergreife!“ Das gilt immer noch. Timotheus ist nicht völlig entmutigt, aber er steht – wie jeder Reichgottesarbeiter – in Gefahr, im Eifer nachzulassen. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass Paulus in diesem Brief seine Gewissheit eröffnen wird, er werde sterben. Damit wird größere Verantwortung auf den jungen Mitarbeiter fallen. Der Apostel „erinnert“ also, nicht zu versäumen, die Gnadengabe im Dienst am Brennen zu halten.