1. Mose 49, 10

Das erste Buch Mose, Genesis

Kapitel: 49, Vers: 10

1. Mose 49, 9
1. Mose 49, 11

Luther 1984:Es -a-wird das Zepter von Juda nicht weichen noch der Stab des Herrschers von seinen Füßen, -b-bis daß der Held komme, und ihm werden die Völker anhangen. -a) 4. Mose 24, 17; 1. Chronik 5, 2; 28, 4; Hebräer 7, 14. b) Hesekiel 21, 32.
Menge 1949 (V1):Nicht wird das Zepter von Juda weichen, noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis der kommt, dem er-1- gebührt-2-, und die Völker werden ihm Gehorsam leisten. -1) d.h. der Herrscherstab. 2) die rätselhafte Stelle kann nicht sicher gedeutet werden. Sie wäre im Anschluß an den Wortlaut zu üs: «Bis er nach Schilo = Silo (das spät. Heiligtum mit der Bundeslade) kommt» o: «Bis Ruhe (Friede) o: ein Beruhiger (Friedebringer) kommen wird.» Die obige Üs., die einen etwas and. hebr. Wortlaut voraussetzt, findet einen Fingerzeig für die r. Deut. in Hesekiel 21, 32.
Revidierte Elberfelder 1985:Nicht weicht das Zepter von Juda-a-, noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen weg, bis daß der Schilo kommt-1b-, dem gehört der Gehorsam der Völker-c-. -1) d.i. der Herrscherstab; die aram. und syr. Üs. lesen: bis daß der kommt, dem er (der Stab) gehört; and. üs. mit geringfügiger Änd: . . . bis sein Herrscher kommt. a) 4. Mose 24, 17.19; 2. Samuel 7, 16; 1. Chronik 12, 24.39; Psalm 60, 9; 78, 68; Jesaja 55, 3; Jeremia 33, 26; Hebräer 7, 14. b) Hesekiel 21, 32. c) Jesaja 42, 4; Micha 5, 1.
Schlachter 1952:Es wird das Zepter nicht von Juda weichen, / noch der Herrscherstab von seinen Füßen, / bis daß der Schilo-1- kommt / und ihm die Völkerschaften unterworfen sind. / -1) bed: Herrscher, Friedebringer.++
Zürcher 1931:Nie weicht das Szepter von Juda, / noch der Führerstab von seinen Füssen, / bis dass der Herrscher kommt, / dem die Völker gehorchen. /
Buber-Rosenzweig 1929:Nicht weicht von Jehuda das Szepter, nicht zwischen seinen Füßen der Richtstab, bis daß kommt Dems-zusteht, - ihm der Völker Botmäßigkeit!
Tur-Sinai 1954:Nicht weicht das Zepter von Jehuda, Der Herrscher nicht von seinem Schoß, Bis daß eintrifft sein Wunsch, Und sein ists Völkern zu gebieten.
Luther 1545:Es wird das Zepter von Juda nicht entwendet werden, noch ein Meister von seinen Füßen, bis daß der Held komme; und demselben werden die Völker anhangen.
NeÜ 2016:Nie weicht das Zepter von Juda, / der Herrscherstab von seinem Schoß, / bis der kommt, dem er gehört. / Und ihm werden die Völker gehorchen.
Jantzen/Jettel 2016:Nicht weichen wird das a)Zepter von Juda, noch der Herrscherstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis b)Schilo 1) kommt. Und ihm werden die Völker gehorchen.
a) Zepter 4. Mose 24, 17; 2. Samuel 7, 16; Psalm 60, 9; 110, 2;
b) Schilo Psalm 2, 6-8; Hesekiel 21, 32; Matthäus 2, 1 .2; Lukas 1, 32
1) bed. wahrsch.: sein Besitzer, sein rechtmäßiger Eigentümer; o.: der, dem es [= das Zepter] zusteht
English Standard Version 2001:The scepter shall not depart from Judah, nor the ruler's staff from between his feet, until tribute comes to him; and to him shall be the obedience of the peoples.
King James Version 1611:The sceptre shall not depart from Judah, nor a lawgiver from between his feet, until Shiloh come; and unto him [shall] the gathering of the people [be].