Epheser 1, 1

Der Brief des Paulus an die Epheser (Epheserbrief)

Kapitel: 1, Vers: 1

Galater 6, 18
Epheser 1, 2

Luther 1984:PAULUS, ein Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen in Ephesus,-1- die Gläubigen in Christus Jesus: -1) in wichtigen altHs. fehlt «in Ephesus», aber auch sie haben die Briefüberschrift «An die Epheser».
Menge 1949 (V1):ICH, Paulus, ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, sende meinen Gruß den Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen, die (in Ephesus)-1- sind: -1) das Eingeklammerte (in Ephesus) fehlt in manchen wichtigen Hs. Darum hat man schon vermutet, der Brief sei ursprünglich ein Rundschreiben gewesen, das in mehreren kleinasiatischen Gemeinden die Runde machte und zuletzt in Ephesus aufbewahrt wurde.
Revidierte Elberfelder 1985:PAULUS, Apostel-1- Christi Jesu durch Gottes Willen-a-, den Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen-2-, die in Ephesus-b- sind: -1) d.h. «Gesandter» o. «Bote». 2) o: den Heiligen und Treuen in Christus Jesus. a) 1. Korinther 1, 1. b) Apostelgeschichte 19, 1; Offenbarung 2, 1.
Schlachter 1952:PAULUS, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, an die Heiligen, die in Ephesus sind, und Gläubigen in Christus Jesus.
Zürcher 1931:PAULUS, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen, die in Ephesus sind-1-*. -Römer 1, 1; 1. Korinther 1, 1.2; Apostelgeschichte 19. 1) in mehreren alten Textzeugen fehlen die Worte «in Ephesus».
Luther 1545:Paulus, ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes: Den Heiligen zu Ephesus und Gläubigen an Christo Jesu.
Albrecht 1912:PAULUS, durch Gottes Willen ein Apostel Christi Jesu, begrüßt die Heiligen (in Asien-1-*?), die auch an Christus Jesus gläubig sind. -1) ich vermute, daß hier statt «in Ephesus» ursprünglich die Worte «in Asien» gestanden haben.++
Luther 1912:PAULUS, ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, -a-den Heiligen zu Ephesus und Gläubigen an Christum Jesum: -a) Römer 1, 7; 1. Korinther 1, 2.
Meister:PAULUS, Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen-a-, den Heiligen-b-, die da sind (in Ephesus), und Gläubigen in Christo Jesu-c-: -a) 2. Korinther 1, 1. b) Römer 1, 7; 2. Korinther 1, 1. c) 1. Korinther 4, 17; Epheser 6, 21; Kolosser 1, 2.
Menge 1949 (V2):ICH, Paulus, ein Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, sende meinen Gruß den Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen, die [in Ephesus]-1-* sind: -1) das Eingeklammerte fehlt in manchen wichtigen Hs.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Paulus, Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, den Heiligen und Treuen in Christo Jesu, die in Ephesus-1- sind: -1) mehrere lassen fehlen: in Ephesus.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:PAULUS, Apostel-1- Christi Jesu durch Gottes Willen-a-, den Heiligen und an Christus Jesus Gläubigen-2-, die in Ephesus-b- sind: -1) d.h. Gesandter oder Bote. 2) o: den Heiligen und Treuen in Christus Jesus. a) 1. Korinther 1, 1. b) Apostelgeschichte 19, 1; Offenbarung 2, 1.
Schlachter 1998:Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes, an die Heiligen, die in Ephesus sind, und Gläubigen in Christus Jesus.
Interlinear 1979:Paulus, Apostel Christi Jesu durch Willen Gottes, an die Heiligen seienden in Ephesus und Gläubigen in Christus Jesus:
NeÜ 2016:Die Herrlichkeit der göttlichen Erlösung: (Es kam anders, als Paulus in seinem Brief an Titus vermutete (Titus 3, 12). Mitten im Winter segelte das Gefangenenschiff von Melite, dem südlichen Rumpf der westgriechischen Insel Kephallenia, in Richtung Italien ab. Paulus durfte seine Freunde mitnehmen, musste aber einen von ihnen, Trophimus, wegen einer schweren Erkrankung auf der Insel zurücklassen. Er konnte gerade noch eine Nachricht an Timotheus weitergeben, möglichst umgehend zu ihm nach Römer zu kommen. In Römer durfte Paulus dann mit dem Soldaten, der ihn bewachte, in eine eigene Wohnung ziehen und dort die gute Botschaft von Jesus Christus zwei Jahre lang ungehindert lehren.In dieser Zeit, also um das Jahr 60 n. Chronik, ist der Epheserbrief wahrscheinlich als erster der Gefangenenbriefe entstanden, denn Paulus schrieb ihn allein. Er richtete ihn als Rundbrief an die von Ephesus aus entstandenen Gemeinden in der Provinz Asia. Tychikus (6, 21) würde den Brief auf seiner Reise nach Kolossä (Kolosser 4, 7-8) überbringen. Im ersten Teil des Briefes (Kapitel 1-3) beschreibt Paulus die Herrlichkeit der Erlösung, die die Christen durch Jesus Christus erhalten haben, und im zweiten Teil (Kapitel 4-6) die Praxis der Erlösung, das Verhalten, das sich für die Christen aus der Erlösung ergibt.)Paulus zeigt die Stellung der Gläubigen in Christus und die Herrlichkeit der Gemeinde, aber auch das geistliche Leben in der Praxis. In Christus erwählt und versiegelt Es schreibt Paulus, der nach dem Willen Gottes ein Apostel von Jesus Christus ist. An die Heiligen (Spätere Handschriften fügen in Ephesus hinzu. In den ältesten Manuskripten war dieser Zusatz jedoch unbekannt, wie auch einige Kirchenväter bestätigen. Der Epheserbrief war wohl ein Rundbrief an die Gemeinden der Provinz Asia, einschließlich ihrer Hauptstadt Ephesus.), die Gläubigen, die mit Jesus Christus verbunden sind.
Jantzen/Jettel 2016:Paulus, Apostel Jesu Christi durch den Willen Gottes. Den Heiligen, die in a)Ephesus sind, und b)Treuen° 1) in Christus Jesus:
a) Apostelgeschichte 18, 19; 19, 1
b) Kolosser 1, 2
1) Das Wort im Grundtext, das „Treuen“ zugrunde liegt, kann auch mit „Gläubigen“ übersetzt werden. Für Eadie, der sich viel Zeit nimmt für seine Argumentation, besteht kein Zweifel, dass es so wiedergegeben werden sollte. Als in England die Männer, die anfangs des siebzehnten Jahrhunderts die „autorisierte Fassung“ schufen (eigentlich war sie eine Revision), gaben sie PISTOS fast immer mit „faithful“ (treu/Treuer) wieder. Die alte Elberfelder (obwohl die meisten deutschen Ausgaben „Gläubige“ vorzuziehen scheinen) folgte diesem Beispiel. Auch Zerwick, ein führender Griechischkenner, übersetzt hier so. Salmond (bei Nicoll), der sich recht ausführlich mit den Problemen in V. 1 befasst, zieht ebenfalls das Wort „Treue“ vor anstatt „Gläubige“. Da das Wort also sehr häufig wie hier wiedergegeben wird und die zweite Bezeichnung der Briefempfänger gleichsam die Erklärung der ersten sein dürfte, können wir bei „Treuen“ bleiben. Es sind nämlich die, die dem Herrn Jesus Christus die Treue halten, welche als die dem Herrn Heilige zu betrachten sind. Schlatter zog „gläubig“ vor, fasste es aber im Sinne von „treu“ auf und meinte: „... wenn der Satz, den [die alten Abschriften, in denen die Ortsangabe fehlte] geben, nicht beschädigt wäre, so würde er heißen: ‚den Heiligen, die auch gläubig sind im Christus’, so hätte Paulus die Christenheit daran erinnert, daß sie ihre Heiligkeit, die ihr ihre Berufung zu Gott verliehen hat, nur dann bewahre, wenn sie auch im Glauben bleibe und die ausharrende Zuverlässigkeit und gehorsame Treue erlange.“ Diese „Erinnerung“ trifft aber auch dann zu, wenn die Ortsangabe nach „Heiligen“ NICHT fehlt. Die Wiedergabe „Treue“ passt auch besser zum Nächsten: „in Christus Jesus“. Übersetzt man „Gläubige“, so hört der Leser in der Verbindung mit dem darauf Folgenden: „Gläubige an Christus Jesus“. Das präpositionale Gefüge „in Christus Jesus“ bedeutet bei Paulus, der es gern gebraucht, besonders in diesem Brief, aber viel mehr als lediglich der Gegenstand des seligmachenden Glaubens. Es weist auf den Lebensraum des Christen hin, in welchem alle seine Quellen liegen. Übersetzt man nun „Treue in Christus Jesus“, so kann man sofort erkennen: Da ist das Geheimnis der Gottestreue.
English Standard Version 2001:Paul, an apostle of Christ Jesus by the will of God,To the saints who are in Ephesus, and are faithful in Christ Jesus:
King James Version 1611:Paul, an apostle of Jesus Christ by the will of God, to the saints which are at Ephesus, and to the faithful in Christ Jesus: