1. Timotheus 1, 9

Der erste Brief des Paulus an die Timotheus (Erster Timotheusbrief)

Kapitel: 1, Vers: 9

1. Timotheus 1, 8
1. Timotheus 1, 10

Luther 1984:-a-weil er weiß, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern, -a) V. 9-11: 1. Korinther 6, 9-11.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):nämlich in der Erkenntnis, daß für einen Gerechten das Gesetz überhaupt nicht da ist, sondern für Gesetzlose und Unbotmäßige, für Gottlose und Sünder, für Unfromme und solche, denen nichts heilig ist, für Menschen, die sich an Vater und Mutter vergreifen, für Mörder,
Revidierte Elberfelder 1985/1986:indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist-a-, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Mörder, -a) Galater 5, 23.
Schlachter 1952:und berücksichtigt, daß einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Unbotmäßigen, Gottlosen und Sündern, Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter mißhandeln, Menschen töten,
Zürcher 1931:in der Erkenntnis, dass ein Gesetz nicht für einen Gerechten da ist, vielmehr für Gesetzlose und Ungehorsame, Gottlose und Sünder, Unheilige und Ruchlose, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, -Galater 5, 22.23.
Luther 1912:und weiß solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,
Luther 1545 (Original):vnd weis solches, Das dem Gerechten kein gesetz gegeben ist, Sondern den Vngerechten vnd Vngehorsamen, den Gottlosen vnd Sündern, den Vnheiligen vnd Vngeistlichen, den Vatermördern vnd Muttermördern, den Todschlegern,
Luther 1545 (hochdeutsch):und weiß solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,
Neue Genfer Übersetzung 2011:Man muss sich also darüber im Klaren sein, für wen das Gesetz bestimmt ist: Es richtet sich nicht gegen den, der ein Leben nach Gottes Willen führt, sondern gegen diejenigen, deren Leben im Widerspruch zu seinen Ordnungen steht und die sich gegen ihn auflehnen. Es richtet sich gegen gottlose und sündige Menschen, denen nichts heilig ist und die keine Ehrfurcht kennen, die gegenüber ihrem Vater und ihrer Mutter gewalttätig werden, nicht vor einem Mord zurückschrecken,
Albrecht 1912/1988:Dann muß er aber die Erkenntnis haben, daß das Gesetz nicht für den Gerechten da ist, sondern für Frevler und Ungehorsame, für Gottlose und Sünder, für Unheilige und Ruchlose, für solche, die sich an Vater und Mutter vergreifen, für Mörder,
Luther 1912 (Hexapla 1989):und weiß solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,
Meister:Es ist dies zu erkennen, daß dem Gerechten (das) Gesetz nicht bestimmt ist, aber den Gesetzlosen und Widerspenstigen, Gottlosen und Sündern, Unreinen und Verächtern, Vatermördern und Muttermördern, Menschentötern, -Galater 3, 19; 5, 23.
Menge 1949 (Hexapla 1997):nämlich in der Erkenntnis, daß für einen Gerechten das Gesetz überhaupt nicht da ist, sondern für Gesetzlose und Unbotmäßige, für Gottlose und Sünder, für Unfromme und solche, denen nichts heilig ist, für Menschen, die sich an Vater und Mutter vergreifen, für Mörder,
Nicht revidierte Elberfelder 1905:indem er dies weiß, daß für einen Gerechten (das) Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Zügellose, für Gottlose und Sünder, für Heillose-1- und Ungöttliche, Vaterschläger und Mutterschläger, Menschenmörder, -1) o: Unheilige.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:indem er dies weiß, daß für einen Gerechten das Gesetz nicht -idp-bestimmt ist-a-, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Mörder, -a) Galater 5, 23.
Schlachter 1998:und berücksichtigt, daß einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Widerspenstigen-1-, Gottlosen und Sündern, Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter mißhandeln, Menschen töten, -1) o: Ungehorsamen; w: solchen, die sich nicht unterordnen.++
Interlinear 1979:wissend dies, daß für einen Gerechten Gesetz nicht eingesetzt worden ist, für Gesetzlose aber und sich nicht Unterordnende, für Gottlose und Sünder, für Unheilige und Unreine, für Vatermörder und Muttermörder, für Totschläger,
NeÜ 2021:Man muss nämlich wissen, für wen es bestimmt ist. Es ist nicht für Menschen da, die tun, was vor Gott recht ist, sondern für die, die nicht nach Gottes Willen leben und sich gegen ihn auflehnen. Es richtet sich an gottlose und sündige Menschen, denen nichts heilig ist, die keine Ehrfurcht kennen, die sich an Vater und Mutter vergreifen und selbst vor einem Mord nicht zurückschrecken.
Jantzen/Jettel 2016:und weiß, dass für einen Gerechten [das] Gesetz nicht eingeführt ist - für Gesetzwidrige 1) aber und solche, die sich nicht unterordnen, Ehrfurchtslose und Sünder, Unheilige ‹und Verkehrte› und Profane 2), Vaterschläger und Mutterschläger, Mörder, a)
a) Galater 5, 23; Römer 1, 30
1) o.: Ungesetzliche; o.: Gesetzlose
2) o.: Entweihende; Ungöttliche; o.: solche, denen nichts heilig ist
English Standard Version 2001:understanding this, that the law is not laid down for the just but for the lawless and disobedient, for the ungodly and sinners, for the unholy and profane, for those who strike their fathers and mothers, for murderers,
King James Version 1611:Knowing this, that the law is not made for a righteous man, but for the lawless and disobedient, for the ungodly and for sinners, for unholy and profane, for murderers of fathers and murderers of mothers, for manslayers,



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:1, 9: einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist. Solange sich jemand für gerecht hält, wird er nie errettet werden (Lukas 5, 32), weil er den wahren Zweck des Gesetzes nicht versteht. Die falschen Lehrer mit ihrem System der Werke und ihrer selber erlangten (vermeintlichen) Gerechtigkeit hatten klar gezeigt, dass sie das Gesetz völlig missverstanden. Es war kein Mittel zur Selbstgerechtigkeit, sondern ein Mittel zur Selbstverurteilung und führte zur Sündenerkenntnis, zur Buße und zum Anrufen Gottes um Erbarmen (V. 15). S. Anm. zu Lukas 18, 9-14; Römer 5, 20; Galater 3, 10-13.19. Gesetzlosen … Gemeinen. Diese ersten sechs Charaktereigenschaften, die in drei Paaren aufgelistet sind, beschreiben Sünde entsprechend der ersten Hälfte der Zehn Gebote, bei der es um die Beziehung des Menschen zu Gott geht. »Gesetzlose« sind diejenigen, die sich keinem Gesetz oder Maßstab unterordnen und daher »widerspenstig« bzw. rebellisch sind. Die »Gottlosen« verachten alles Heilige, was bedeutet, dass sie »Sünder« sind, weil sie Gottes Gesetz verachten. »Unheilige« sind gleichgültig gegenüber dem, was recht ist, und daher sind sie »gemein«, d.h. sie treten alles, was heilig ist, mit Füßen (vgl. Hebräer 10, 29). 1, 9 die Vater und Mutter misshandeln … Meineidige. Diese Sünden sind Verstöße gegen die zweite Hälfte der Zehn Gebote, bei denen es um zwischenmenschliche Beziehungen geht. Diese speziellen Sünden charakterisierten zweifellos die falschen Lehrer, denn es sind typische Verhaltensweisen, die mit falscher Lehre einhergehen (V. 10). »Vater und Mutter misshandeln« (oder »totschlagen«) bedeutet, gegen das 5. Gebot zu verstoßen (2. Mose 20, 12; vgl. 21, 15-17), welches alles verbietet von Verunehrung bis Mord. »Menschen töten« (oder »ermorden«) ist ein Verstoß gegen das 6. Gebot (2. Mose 20, 13). »Unzüchtige« und »Knabenschänder« (oder »Homosexuelle«) verstoßen gegen das 7. Gebot (2. Mose 20, 14), das sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe verbietet. Weil zur Zeit des Paulus Kinderdiebstahl an der Tagesordnung war, erwähnt er »Menschenräuber« in Zusammenhang mit dem 8. Gebot (2. Mose 20, 15), das Stehlen verbietet. »Lügner« und »Meineidige« sind Übertreter des 9. Gebots (2. Mose 20, 16).


«Grammatische Kürzel» der Elberfelder Studienbibel
aAorist (2)
amAorist Medium (2, 24)
apAorist Passiv (2, 31)
artbestimmter Artikel (3)
bpmbetontes Personalpronomen (4)
bvftbetonte Verneinung im Futur (5)
fFemininum (6)
ftFutur (7)
ftmFutur Medium (7, 24)
ftpFutur Passiv (7, 31)
gnGenitiv (8)
idpIndikativ Präsens (12, 13)
idpfIndikativ Perfekt (12, 32)
idppIndikativ Perfekt Passiv (12, 31, 32)
ippIndikativ Präsens Passiv (12, 13, 31)
ifaInfinitiv Aorist (14, 15)
ifapInfinitiv Aorist Passiv (2, 14, 31)
ifftInfinitiv Futur (7, 14)
ifgnInfinitiv im Genitiv (16)
ifpInfinitiv Präsens (14, 17)
ifpfInfinitiv Perfekt (14, 32)
ifppInfinitiv Präsens Passiv (14, 17, 31)
imaImperativ Aorist (9)
imapImperativ Aorist Passiv (9, 31)
impImperativ Präsens (10)
ipfImperfekt (11)
kaKonjunktiv Aorist (19, 20)
kaakKonjunktiv Aorist Aktiv (19, 20)
kaimKonjunktiv Aorist als Imperativ (21)
kamKonjunktiv Aorist Medium (19, 20, 24)
kapKonjunktiv Aorist Passiv (19, 20, 31)
komKomparativ (18)
kpakKonjunktiv Präsens Aktiv (1, 22)
kpmpKonjunktiv Präsens Medium / Passiv (22, 24, 31)
mMaskulinum (23)
nNeutrum (25)
nomNomen (26)
optOptativ (27)
pfPerfekt (32)
plPlural (33)
ppPräsens Passiv (13, 31)
ppfPartizip Perfekt (28, 32)
ppfpPartizip Perfekt Passiv (28, 31, 32)
pqpfPlusquamperfekt (34)
prdPrädikat (35)
ptaPartizip Aorist (28, 29)
ptapPartizip Aorist Passiv (28, 29, 31)
ptpPartizip Präsens (30)
ptppPartizip Präsens Passiv (28, 30, 31)
sadsubstantiviertes Adjektiv (38)
sgSingular (37)
sifdsubstantivierter Infinitiv mit dia (39)
sifesubstantivierter Infinitiv mit en (41)
sifmsubstantivierter Infinitiv mit meto (42)
sifpsubstantivierter Infinitiv mit pro (43)
sifpssubstantivierter Infinitiv mit pros (44)
sifssubstantivierter Infinitiv mit eis (40)
ubunbestimmt (45)

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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