Hebräer 11, 3

Der Brief an die Hebräer (Hebräerbrief)

Kapitel: 11, Vers: 3

Hebräer 11, 2
Hebräer 11, 4

Luther 1984 Hebräer 11, 3:Durch den Glauben erkennen wir, daß -a-die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so daß alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. -a) 1. Mose 1, 1 - 2, 4.
Menge 1926 Hebräer 11, 3:Durch Glauben erkennen-1- wir, daß die Welt* durch Gottes Wort ins Dasein gerufen worden ist; es sollte eben das jetzt Sichtbare nicht aus dem sinnlich Wahrnehmbaren entstanden sein. -1) = verstehen.
Revidierte Elberfelder 1985 Hebräer 11, 3:Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten-1- durch Gottes Wort bereitet worden sind-a-, so daß das Sichtbare nicht aus Erscheinendem-2- geworden ist-b-. -1) gr. -+Aion-. 2) d.h. aus Dingen, die mit den Sinnen wahrgenommen werden können. a) 1. Mose 1, 1; Psalm 33, 6. b) Psalm 33, 9.
Schlachter 1952 Hebräer 11, 3:Durch Glauben erkennen wir, daß die Weltzeiten durch Gottes Wort bereitet worden sind, also das, was man sieht, aus Unsichtbarem entstanden ist.
Zürcher 1931 Hebräer 11, 3:Durch Glauben erkennen wir, dass die Welten durch ein (Allmachts-)Wort Gottes bereitet worden sind, damit nicht (etwa) aus wahrnehmbaren Dingen das Sichtbare entstanden sei. -1. Mose 1; Psalm 33, 6; Römer 1, 20.
Luther 1545 Hebräer 11, 3:Durch den Glauben merken wir, daß die Welt durch Gottes Wort fertig ist, daß alles, was man siehet, aus nichts worden ist.
Albrecht 1912 Hebräer 11, 3:Durch den Glauben erkennen wir, daß die Welt durch Gottes Wort entstanden ist. Aus Unsichtbarem-1- also ist das Sichtbare hervorgegangen-2-. -1) d.h. dem Worte Gottes. 2) ohne den Glauben bleibt die Entstehung der Welt ein unlösbares Rätsel.++
Luther 1912 Hebräer 11, 3:Durch den Glauben merken wir, daß die Welt durch Gottes Wort fertig ist, daß alles, was man sieht, aus nichts geworden ist. -1. Mose 1.
Meister Hebräer 11, 3:Durch Glauben erkennen wir, daß die Weltzeiten durch Gottes Ausspruch bereitet wurden, daß aus nicht Erscheinbarem das Sichtbare wurde. -Hebräer 1, 3; 1. Mose 1, 1; Psalm 33, 6;. Johannes 1, 3; 2. Petrus 3, 5.
Menge 1926 Hebräer 11, 3:Durch Glauben erkennen-1- wir, daß die Welt-2-* durch Gottes Wort ins Dasein gerufen worden ist; es sollte eben das jetzt Sichtbare nicht aus dem sinnlich Wahrnehmbaren entstanden sein. -1) = verstehen. 2) w: die Weltzeiten, o: Weltperioden; vgl. Hebräer 1, 2.
Nicht revidierte Elberfelder 1905 Hebräer 11, 3:Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem-1- geworden ist. -1) d.h. aus Dingen, die mit den Sinnen wahrgenommen werden können.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991 Hebräer 11, 3:Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten-1- durch Gottes Wort bereitet worden sind-a-, so daß das -ptpp-Sichtbare nicht aus -ptpp-Erscheinendem-2- -ifpf-geworden ist-b-. -1) gr. -+Aion-. 2) d.h. aus Dingen, die mit den Sinnen wahr-genommen werden können. a) 1. Mose 1, 1; Psalm 33, 6. b) Psalm 33, 9.
Schlachter 1998 Hebräer 11, 3:Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten-1- durch Gottes Wort-2- bereitet worden sind, so daß die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem-3- entstanden sind. -1) o: die Weltzeiten (gr. -+aion-); bed. hier die Gesamtheit von Gottes Schöpfung (vgl. Hebräer 1, 2 2) o: Ausspruch (gr. -+rhema-). 3) o: Erscheinendem, sinnlich Wahrnehmbarem.++
Interlinear 1979 Hebräer 11, 3:Aufgrund von Glauben erkennen wir, bereitet worden sind die Welten durch Wort Gottes, so daß nicht aus sichtbar Seiendem das gesehen Werdende geworden ist.
NeÜ 2016 Hebräer 11, 3:Aufgrund des Glaubens verstehen wir, dass die Welt durch Gottes Befehl entstand, dass also das Sichtbare aus dem Unsichtbaren kam.
Jantzen/Jettel 2016 Hebräer 11, 3:‹Im› Glauben °vernehmen 1) wir, dass die Welten ‹mit ihren Zeiten› durch Wort* Gottes bereitet worden sind, sodass das Gesehene nicht aus dem, das in Erscheinung tritt, geworden ist. a)
a) Psalm 33, 6; 33, 9
1) „vernehmen wir“Das Verb NOEIN bedeutet in erster Linie nicht verstehen/begreifen, sondern WAHRNEHMEN, INNEWERDEN. Moll (bei Lange) schreibt zu Hebräer 11, 3: „Diese auf die Heilige Schrift gestützte und durch sie geleitete PISTIS ist das Organ in uns für jene Wahrnehmung des Unsichtbaren in und über dem Sichtbaren und ihres gegenseitigen Verhältnisses, zu welcher weder die sinnliche Wahrnehmung noch mit Notwendigkeit Vernunftschlüsse führen.“