Psalm 95, 6

Das Buch der Psalmen

Kapitel: 95, Vers: 6

Psalm 95, 5
Psalm 95, 7

Luther 1984:Kommt, laßt uns anbeten und knien / und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat. /
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Kommt, laßt uns anbeten und niederfallen, / die Kniee beugen vor dem HErrn, unserm Schöpfer! /
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Kommt, laßt uns anbeten und uns neigen, / laßt uns niederknien vor dem HERRN-a-, der uns gemacht hat-b-! / -a) Epheser 3, 14. b) Psalm 100, 3; 119, 73; 139, 13; Jesaja 44, 2; 64, 8.
Schlachter 1952:Geht ein, lasset uns anbeten und niederknieen, / lasset uns lobpreisen vor dem HERRN, unserm Schöpfer! /
Zürcher 1931:Ziehet ein! Lasst uns niederfallen und uns beugen, / niederknieen vor dem Herrn, der uns gemacht hat! /
Luther 1912:Kommt, laßt uns anbeten und knieen und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat.
Buber-Rosenzweig 1929:Kommt, uns hinwerfen wollen wir und uns bücken, knien vor IHM, der uns gemacht hat.
Tur-Sinai 1954:Kommt, laßt uns niederwerfen und uns beugen / knien vor dem Ewgen, unserm Schöpfer. /
Luther 1545 (Original):Kompt, Lasst vns anbeten vnd knien, Vnd niderfallen fur dem HERRN, der vns gemacht hat.
Luther 1545 (hochdeutsch):Kommt, laßt uns anbeten und knieen und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat!
NeÜ 2021:Kommt, lasst uns anbeten, / uns beugen vor ihm! / Lasst uns vor Jahwe knien, / der uns erschuf!
Jantzen/Jettel 2016:Kommt, lasst uns huldigen 1) und uns niederbeugen. Lasst uns niederknien 2) vor dem HERRN, der uns machte, a)
1) o.: niederfallen
2) Das Verb BARACH kann - je nach Zusammenhang - auch „loben“ und „segnen“ bedeuten
a) Psalm 99, 5; 2. Chronik 6, 13; Esra 9, 5; Daniel 6, 10; Psalm 100, 3; 149, 2; 139, 13
English Standard Version 2001:Oh come, let us worship and bow down; let us kneel before the LORD, our Maker!
King James Version 1611:O come, let us worship and bow down: let us kneel before the LORD our maker.



Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:95, 1: Dieser Psalm, in dem die Wüstenwanderung erwähnt wird, wurde womöglich von David verfasst (Hebr 4, 7), und zwar für das Laubhüttenfest (vgl. Psalm 81). Während dieses Festes hausten die Israeliten in Hütten und gedachten dabei der Fürsorge Gottes für sie in der Wüste. Nach einem Aufruf zur Anbetung (95, 1-7a) unterbricht eine Prophezeiung mit der Stimme des Heiligen Geistes selbst den Psalm (vgl. Hebräer 3, 7) und erinnert das Volk an die Gefahren der Rebellion und Versuchung Gottes. Die Verse 7b-11 werden wortgetreu in Hebräer 3, 7-11 zitiert (vgl. Hebräer 3, 15; 4, 3-7), nämlich als Warnung, dass die schwankend gewordenen Hebräer ebenfalls in der Gefahr standen, die verheißene »Ruhe« zu verpassen (d.h. die Errettung). I. Der positive Aufruf zur Anbetung (95, 1-7a) II. Die negative Warnung vor dem Zorn (95, 7b-11) 95, 1 Fels unseres Heils. Dieses Bild für Gott ist in diesem Psalm besonders passend, da er von dem Wasser spricht (V. 8.9), das in der Wüste aus dem Felsen kam (vgl. 2. Mose 17, 1-7; 4. Mose 20, 1-13; 1. Korinther 10, 4).




Predigten über Psalm 95, 6
Sermon-Online