2. Timotheus 1, 12

Der zweite Brief des Paulus an die Timotheus (Zweiter Timotheusbrief)

Kapitel: 1, Vers: 12

2. Timotheus 1, 11
2. Timotheus 1, 13

Luther 1984:Aus diesem Grund leide ich dies alles; aber ich schäme mich dessen nicht; denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiß, er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist, bis an jenen Tag.
Menge 1949 (V1):DAS ist auch die Ursache meiner jetzigen Leiden, deren ich mich aber nicht schäme; denn ich weiß, wer es ist, auf den ich mein Vertrauen gesetzt habe, und bin dessen gewiß, daß er stark genug ist, mein mir anvertrautes Gut-1-* bis auf jenen Tag zu bewahren. -1) aÜs: das von mir anvertraute Gut.
Revidierte Elberfelder 1985:Um dieser Ursache willen leide ich dies auch-a-; aber ich schäme mich nicht-b-, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, daß er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren. -a) Apostelgeschichte 9, 16. b) Römer 1, 16; 1. Petrus 4, 16.
Schlachter 1952:Aus diesem Grunde leide ich auch solches; aber ich schäme mich dessen nicht. Denn ich weiß, wem ich mein Vertrauen geschenkt habe, und ich bin überzeugt, daß er mächtig ist, das mir anvertraute Gut zu verwahren bis auf jenen Tag.
Zürcher 1931:Und aus diesem Grunde leide ich dies auch, aber ich schäme mich (dessen) nicht; denn ich weiss, auf wen ich meine Zuversicht gesetzt habe, und bin überzeugt, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut-1- bis zu jenem Tage zu bewahren. -2. Timotheus 2, 9. 1) gemeint ist hier ws., im Unterschied von V. 14 und 1. Timotheus 6, 20, die Anwartschaft auf die ewige Seligkeit.
Luther 1545:Um welcher Sache willen ich solches leide, aber ich schäme mich's nicht; denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiß, daß er kann mir meine Beilage bewahren bis an jenen Tag.
Neue Genfer Übersetzung 2011:Gerade das ist aber auch der Grund dafür, dass ich so viel erleiden muss. Doch trotz der Schande, die damit verbunden ist, verliere ich nicht den Mut, denn ich kenne den, auf den ich mein Vertrauen gesetzt habe, und bin überzeugt, dass er die Macht hat, das mir anvertraute Gut unversehrt bis zu jenem Tag zu bewahren, 'an dem Jesus Christus wiederkommt'.
Albrecht 1912:Drum habe ich jetzt auch (Gefangenschaft) zu leiden. Aber ich lasse den Mut nicht sinken. Denn ich weiß, auf wen ich mein Vertrauen setze, und bin gewiß, er hat's in seiner Macht, das mir anvertraute Gut-1- bis auf «jenen Tag» zu bewahren*. -1) das Apostelamt.
Luther 1912:Um dieser Ursache willen leide ich auch solches; aber ich schäme mich dessen nicht; denn ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiß, er kann mir bewahren, was mir beigelegt ist, bis an jenen Tag.
Meister:Wegen dieser Ursache leide-a- ich auch dieses! Aber ich schäme-b- mich nicht; denn ich weiß, an wen ich geglaubt habe, und ich bin gewiß, daß Er mächtig ist, mein Anvertrautes zu bewahren-c- bis auf jenen Tag. -a) Epheser 3, 1; 2. Timotheus 2, 3. b) 1. Petrus 4, 16.19. c) 1. Timotheus 6, 20.
Menge 1949 (V2):DAS ist auch die Ursache meiner jetzigen Leiden, deren ich mich aber nicht schäme; denn ich weiß, wer es ist, auf den ich mein Vertrauen gesetzt habe, und bin dessen gewiß, daß er stark genug ist, mein mir anvertrautes Gut-1-* bis auf jenen Tag zu bewahren. -1) aÜs: das von mir anvertraute Gut.
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Um welcher Ursache willen ich dies auch leide; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, daß er mächtig ist, das (ihm) von mir anvertraute (Gut) auf jenen Tag zu bewahren.
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Um dieser Ursache willen leide ich dies auch-a-; aber ich schäme mich nicht-b-, denn ich weiß, wem ich -idpf-geglaubt habe, und bin überzeugt, daß er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu -ifa-bewahren. -a) Apostelgeschichte 9, 16. b) Römer 1, 16; 1. Petrus 4, 16.
Schlachter 1998:Aus diesem Grund erleide ich dies auch; aber ich schäme mich nicht. Denn ich weiß, wem ich mein Vertrauen geschenkt habe, und ich bin überzeugt, daß er mächtig ist, das mir anvertraute Gut-1- zu bewahren bis zu jenem Tag. -1) d.h. wohl das Ev. bzw. das durch die Apostel geoffenbarte inspirierte Wort Gottes für die Gemeinde; vgl. V. 13.14.++
Interlinear 1979:aus welchem Grund auch dieses ich leide! Aber nicht schäme ich mich; ich weiß ja, auf wen ich mein Vertrauen gesetzt habe, und ich bin überzeugt, daß mächtig er ist, mein anvertrautes Gut zu bewahren bis zu jenem Tag.
NeÜ 2016:Deshalb muss ich auch dies alles hier erdulden. Aber dafür schäme ich mich nicht, denn ich weiß ja, wem ich geglaubt habe, und ich bin überzeugt, dass er die Macht hat, das mir anvertraute Gut bis zum Tag seines Kommens sicher zu verwahren.
Jantzen/Jettel 2016:aus welchem Grunde ich auch dieses leide. Ich a)schäme mich jedoch nicht, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt: Er b)vermag °mein Anvertrautes° 1) für jenen Tag zu c)verwahren.
a) Apostelgeschichte 9, 16; Philipper 1, 13 .14; 1. Petrus 4, 16
b) Epheser 3, 20; Hebräer 7, 25; Judas 1, 24*
c) 2. Timotheus 4, 8; 1. Petrus 1, 4 .5
1) Die Frage, die sich dem Übersetzer stellt, lautet: Wem ist hier etwas anvertraut worden? Im griech. Wort selbst liegt die Antwort nicht. Die muss vom Zusammenhang gewonnen werden. In diesem Fall geht es um etwas, das Paulus seinem Herrn zur Bewahrung anvertraut hat. Es folgen einige weitere Stimmen. . Zu dieser Stelle schreibt Meinertz (in „Kommentare zu den Briefen des Paulus“ von P. Dausch und anderen): „... das Leiden gehört zur apostolischen Würde; sie ist der Grund dafür. Darum schämt sich der Apostel seiner nicht – eine Bestätigung der Mahnung für Timotheus von V. 8. Die Scham ist überflüssig im Hinblick auf Gott, dem Paulus mit vollem Bewußtsein Glauben geschenkt hat. Dieser Gott hat die Macht, für alle irdischen Mühen und Leiden einen überreichen Ersatz zu bieten. Es wird hier dasselbe Wort (PARATHEEKEE) gebraucht, das auch 1. Timotheus 6, 20 vorkommt und gleich in V. 14 wieder verwertet wird im Sinne von der christlichen Heilslehre. Darum ist man zunächst geneigt, es auch in unserem Verse davon zu verstehen. Allein, der Gedanke wird dann geschraubt. Man muß beachten, daß das Wort nur ‘das anvertraute Gut’ bedeutet. Je nach der Beziehung kann darunter etwas Verschiedenes verstanden werden. 1. Timotheus 6, 20 und 2. Timotheus 1, 14 weist der Zusammenhang deutlich auf die Lehre hin, die TIMOTHEUS bewahren soll. Hier wird die Bewahrung von GOTT ausgesagt. Danach ändert sich die Bedeutung des Begriffs, wie auch der Begriff der Epiphanie [Erscheinung] in V. 10 anders verwertet wird als gewöhnlich. Es handelt sich hier um ein Gut, das Paulus Gott anvertraut hat... So deckt sich der Gedanke mit 2. Timotheus 4, 8.“ . Knoke (bei Lange): „Das Wort bedeutet ‘depositum’ … Oosterzee hält es für das Natürlichere, ... an etwas zu denken, was Paulus seinerseits dem Herrn anvertraut und als einen kostbaren Schatz in Verwahrung gegeben hatte, so dass er nun keinen Augenblick mehr dafür zu sorgen habe. Und auf die Frage, was dieses wohl sein möge, hält er es für das Allereinfachste, hier an das ewige Heil seiner Seele zu denken...“ . Calwer Handbuch der Bibelerklärung: „Die ‘Beilage’ der geschenkten Gnade und damit sein Seelenheil (1. Petrus 1, 5 ...) ist das, was Paulus Gott zum Aufheben gegeben hat.“ . Plitt (bei Dächsel): „... unter dieser Beilage kann man nur das Leben und unvergängliche Wesen, davon in V. 10 die Rede war, verstehen, und so sagt denn der Apostel auch in K. 4, 8, daß die Krone der Gerechtigkeit für ihn bereit liege, und hat damit deutlich ausgesprochen, was er hier meine.“
English Standard Version 2001:which is why I suffer as I do. But I am not ashamed, for I know whom I have believed, and I am convinced that he is able to guard until that Day what has been entrusted to me.
King James Version 1611:For the which cause I also suffer these things: nevertheless I am not ashamed: for I know whom I have believed, and am persuaded that he is able to keep that which I have committed unto him against that day.

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
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