Römer 8, 15

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 8, Vers: 15

Römer 8, 14
Römer 8, 16

Luther 1984 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba-1-, lieber Vater!-a- -1) s. Anm. zu Markus 14, 36. a) Galater 4, 5.6; 2. Timotheus 1, 7.
Menge 1926 Römer 8, 15:Der Geist, den ihr empfangen habt, ist ja doch nicht ein Geist der Knechtschaft, so daß ihr euch aufs neue fürchten müßtet; sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in welchem-1- wir rufen: «Abba, (lieber) Vater!» -1) o: durch den.
Revidierte Elberfelder 1985 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft-1- empfangen-a-, wieder zur Furcht-b-, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba-2-, Vater-c-! -1) w: «Sklaverei»; so auch V. 21. 2) d.h. «Vater» (in der aram. Muttersprache Jesu). a) 1. Korinther 2, 12; Galater 2, 4. b) 2. Timotheus 1, 7. c) Markus 14, 36; Galater 4, 6; 1. Johannes 2, 13.
Schlachter 1952 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft-1- empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! -1) der Annahme an Sohnesstatt.++
Zürcher 1931 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht den Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr euch wieder fürchten müsstet, sondern ihr habt empfangen den Geist (, der verliehen wird bei) der Annahme an Sohnes Statt; in diesem rufen wir: Abba, Vater!-1-* -Galater 4, 1-6. 1) «Abba» heisst in der aram. Muttersprache Jesu: «Vater». «Abba» wurde aber auch für «mein Vater» und für «unser Vater» gebraucht.
Luther 1545 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater!
Albrecht 1912 Römer 8, 15:Der Geist, den ihr empfangen, macht euch nicht zu Knechten, so daß ihr wiederum-1- euch fürchten müßtet-2-. Der Geist, den ihr empfangen, schenkt die Sohneswürde-3-, und im Gebete rufen wir durch ihn: «Abba, unser Vater**!» -1) wie einst im Judentum. 2) wie Sklaven dem Herrn gegenüber. 3) o. Kindschaft, genau: die Annahme zu Söhnen Gottes.++
Luther 1912 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! -2. Timotheus 1, 7; Galater 4, 5.6.
Meister Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft-a- empfangen, wiederum zur Furcht-b-, sondern ihr habt einen Geist der Sohnschaft-c- empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater-d-! -a) 1. Korinther 2, 12; Hebräer 2, 15. b) 2. Timotheus 1, 7; 1. Johannes 4, 18. c) Jesaja 56, 5; Galater 4, 5.6. d) Markus 14, 36.
Menge 1926 Römer 8, 15:Der Geist, den ihr empfangen habt, ist ja doch nicht ein Geist der Knechtschaft, so daß ihr euch aufs neue fürchten müßtet; sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in welchem-1- wir rufen: «Abba, (lieber) Vater!» -1) o: durch den.
Nicht revidierte Elberfelder 1905 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft-1- empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! -1) o: Sklaverei.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft-1- -a-empfangen-a-, wieder zur Furcht-b-, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba-2-, Vater-c-! -1) w: Sklaverei; so auch V. 21. 2) d.h. Vater (in der aram. Muttersprache Jesu). a) 1. Korinther 2, 12; Galater 2, 4. b) 2. Timotheus 1, 7. c) Markus 14, 36; Galater 4, 6; 1. Johannes 2, 13.
Schlachter 1998 Römer 8, 15:Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft-1- empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Sohnschaft-2- empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! -1) o: Sklaverei. 2) o: der Annahme an Sohnesstatt, der Kindschaft (dasselbe Wort wie «Sohnesstellung» in V. 23).++
Interlinear 1979 Römer 8, 15:Denn nicht habt ihr empfangen Geist Knechtschaft wieder zur Furcht, sondern ihr habt empfangen Geist Sohnschaft, in dem wir rufen: Abba, Vater!
NeÜ 2016 Römer 8, 15:Der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch ja nicht wieder zu Sklaven, dass ihr wie früher in Furcht leben müsstet. Nein, ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Kindern Gottes macht, den Geist, in dem wir Abba Vater! f)"Abba" (aramäisch) bedeutet Vater. Der Ausdruck wurde als liebe- und respektvolle Anrede nur im Familienkreis gebraucht. f) zu Gott sagen.
Jantzen/Jettel 2016 Römer 8, 15:denn ihr empfingt nicht einen a)Geist der leibeigenen b)Knechtschaft, [der] wiederum [Anlass] zur Furcht [gäbe], sondern ihr empfingt einen Geist der Sohnesstellung 1), in welchem wir rufen: „Abba! c)Vater!“ 2)
a) 1. Korinther 2, 12; 2. Timotheus 1, 7*
b) Hebräer 2, 15
c) Römer 8, 23; Galater 4, 5 .6; Epheser 1, 5
1) Das Wort darf nicht mit Adoption verwechselt werden; es bedeutet Einsetzung in die Vorrechte und in die Verantwortung eines erwachsenen Sohnes im Unterschied zu der Stellung des unreifen/unerwachsenen Sohnes, die der eines Sklaven ähnlich war; vgl. Galater 4, 1ff.
2) „Abba!“ [Das heißt:] „Vater!“