Römer 8, 3

Der Brief des Paulus an die Römer (Römerbrief)

Kapitel: 8, Vers: 3

Römer 8, 2
Römer 8, 4

Luther 1984:Denn was -a-dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: er sandte seinen Sohn -b-in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, -a) Apostelgeschichte 13, 38; 15, 10. b) Hebräer 2, 17.
Menge 1926/1949 (Hexapla 1989):Denn was dem (mosaischen) Gesetz unmöglich war, das, worin es wegen (des Widerstandes) des Fleisches ohnmächtig war, - Gott hat (es vollbracht), (nämlich) die Sünde im Fleische verurteilt, indem er seinen Sohn in der Gleichgestalt des Sündenfleisches und um der Sünde willen sandte,
Revidierte Elberfelder 1985/1986:Denn das dem Gesetz Unmögliche-a-, weil es durch das Fleisch kraftlos war-b-, (tat) Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt-1- des Fleisches der Sünde-2c- und für die Sünde sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte-d-, -1) o: Gleichheit. 2) w: des Sündenfleisches. a) Apostelgeschichte 13, 39; 15, 10; Galater 3, 21. b) Hebräer 7, 18. c) Philipper 2, 7; Hebräer 2, 14; 1. Petrus 4, 1. d) Galater 3, 13; 2. Korinther 5, 21.
Schlachter 1952:Denn was dem Gesetz unmöglich war - weil es durch das Fleisch geschwächt wurde -, das hat Gott getan, nämlich die Sünde im Fleische verdammt, indem er seinen Sohn sandte in der Ähnlichkeit des sündlichen Fleisches und um der Sünde willen,
Zürcher 1931:Denn (um das zu erreichen), was dem Gesetz unmöglich war, weil seine Kraft gelähmt war durch das Fleisch, sandte Gott seinen Sohn in einer Gestalt, die dem sündlichen Fleisch ähnlich war, und um der Sünde willen und verurteilte die Sünde im Fleische, -Johannes 1, 14; 2. Korinther 5, 21; Galater 4, 4; Philipper 2, 7.8; Hebräer 2, 17.
Luther 1912:Denn was a) dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der b) Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, - a) Apostelgeschichte 13, 38; Apostelgeschichte 15, 10. b) Hebräer 2, 17.
Luther 1545 (Original):Denn das dem Gesetz vmmüglich war (Sintemal es durch das Fleisch geschwechet ward) Das that Gott, vnd sandte seinen Son in der gestalt des sündlichen Fleisches, vnd verdampte die Sünde im Fleisch durch Sünde,
Luther 1545 (hochdeutsch):Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächet ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und verdammte die Sünde im Fleisch durch Sünde,
Neue Genfer Übersetzung 2011:Das Gesetz des Mose war dazu nicht imstande; es scheiterte am Widerstand der menschlichen Natur. Deshalb hat Gott als Antwort auf die Sünde seinen eigenen Sohn gesandt. Dieser war der sündigen Menschheit insofern gleich, als er ein Mensch von Fleisch und Blut war, und indem Gott an ihm das Urteil über die Sünde vollzog, vollzog er es an der menschlichen Natur.
Albrecht 1912/1988:Denn was für das Gesetz unmöglich war-a-*, weil seine Kraft gelähmt ward durch das Fleisch-1-, das hat Gott selbst vollbracht: Er sandte seinen eignen Sohn in Ähnlichkeit des Sündenfleisches-b-* als Opfer für die Sünde-2-. So hat er die Sünde im Fleisch* verurteilt. -1) durch die bösen Begierden. 2) das hier gebrauchte gr. Wort bed. in LXX in den Stellen 3. Mose 7, 37; Psalm 40, 7 und in Hebräer 10, 6 geradezu Sündopfer. 2. Korinther 5, 21.
Luther 1912 (Hexapla 1989):Denn was -a-dem Gesetz unmöglich war , das tat Gott und sandte seinen Sohn in der -b-Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, -a) Apostelgeschichte 13, 38; 15, 10. b) Hebräer 2, 17.
Meister:Denn das Unmögliche-a- des Gesetzes, weil es kraftlos war durch das Fleisch, hat Gott dadurch getan, daß Er Seinen eigenen Sohn sandte-b- in der Gleichheit des Fleisches der Sünde und wegen der Sünde, und Er verurteilte die Sünde in dem Fleisch, -a) Apostelgeschichte 13, 38; Römer 3, 20; Hebräer 7, 18.19; 10, 1.2.14. b) Galater 3, 13; 2. Korinther 5, 21.
Menge 1949 (Hexapla 1997):Denn was dem (mosaischen) Gesetz unmöglich war, das, worin es wegen (des Widerstandes) des Fleisches ohnmächtig war, - Gott hat (es vollbracht), (nämlich) die Sünde im Fleische verurteilt, indem er seinen Sohn in der Gleichgestalt des Sündenfleisches und um der Sünde willen sandte,
Nicht revidierte Elberfelder 1905:Denn das dem Gesetz Unmögliche, weil es durch das Fleisch kraftlos war, (tat) Gott, (indem er,) seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt-1- des Fleisches der Sünde-2- und für (die) Sünde sendend, die Sünde im Fleische verurteilte, -1) o: Gleichheit; wie anderswo. 2) eig: von Sündenfleisch.++
Revidierte Elberfelder 1985-1991:Denn das dem Gesetz Unmögliche-a-, weil es durch das Fleisch kraftlos -ipf-war-b-, (tat) Gott, indem er seinen eigenen Sohn in Gleichgestalt-1- des Fleisches der Sünde-2c- und für die Sünde -pta-sandte und die Sünde im Fleisch verurteilte-d-, -1) o: Gleichheit. 2) w: des Sündenfleisches. a) Apostelgeschichte 13, 39; 15, 10; Galater 3, 21. b) Hebräer 7, 18. c) Philipper 2, 7; Hebräer 2, 14; 1. Petrus 4, 1. d) Galater 3, 13; 2. Korinther 5, 21.
Schlachter 1998:Denn was dem Gesetz unmöglich war - weil es durch das Fleisch kraftlos war -, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der Ähnlichkeit-1- des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, -1) o: Gleichgestalt, d.h. Christus nahm menschliche Gestalt an und wurde Mensch, äußerlich wie das sündige Fleisch gestaltet, aber ohne Sünde (vgl. Hebräer 2, 14-18; 4, 15; 1. Petrus 2, 22-25; 3, 18; Hebräer 7, 26-28).++
Interlinear 1979:Denn im Blick auf die Ohnmacht des Gesetzes, indem es schwach war durch das Fleisch, Gott, seinen Sohn geschickt habend in Gleichheit Fleisches Sünde und wegen Sünde, hat verurteilt die Sünde im Fleisch,
NeÜ 2021:Wer behauptet, im Licht zu leben, seine Glaubensgeschwister aber verabscheut, ist immer noch in der Dunkelheit.
Jantzen/Jettel 2016:denn was das Gesetz a)nicht vermochte - es war ja schwach durch das Fleisch -, [das machte] Gott [möglich]: [Er] schickte seinen ‹eigenen› Sohn in der b)Ähnlichkeit 1) des Fleisches der Sünde und ‹als das Opfer› c)für Sünde 2) und verurteilte die Sünde im Fleisch,
a) Römer 3, 20; 7, 10; Apostelgeschichte 13, 38 .39*; Galater 3, 21
b) Philipper 2, 7*
c) Jesaja 53, 10; 2. Korinther 5, 21; Galater 3, 13
1) o.: Gleichheit; das Wort im Gt. (HOMOIOSüNEE) bedeutet nicht notwendigerweise „Gleichheit in allem“. Was gemeint ist, muss jeweils aus dem Zusammenhang erschlossen werden.
2) Vgl. 3. Mose 4, 33; 14, 19; 4. Mose 8, 8; Psalm 40, 7.
English Standard Version 2001:For God has done what the law, weakened by the flesh, could not do. By sending his own Son in the likeness of sinful flesh and for sin, he condemned sin in the flesh,
King James Version 1611:For what the law could not do, in that it was weak through the flesh, God sending his own Son in the likeness of sinful flesh, and for sin, condemned sin in the flesh:


Kommentar:
John MacArthur Studienbibel:8, 2: Der Geist, der in den Kap. 1-7 nur einmal erwähnt worden ist (vgl. 1, 4), wird in Kap. 8 fast 20-mal genannt. Er befreit uns von Sünde und Tod (V. 2.3), befähigt uns, das Gesetz Gottes zu erfüllen (V. 4), verändert unsere Natur und gibt uns Kraft zum Sieg über unser unerlöstes Fleisch (V. 5-13), bestätigt unsere Annahme als Gottes Kinder (V. 14-16), und garantiert unsere zukünftige Herrlichkeit (V. 17-30). 8, 2 Das Wort »denn« leitet die Begründung ein, weshalb es für den Gläubigen keine Verdammnis gibt: Das Gesetz, das nur Sünde und Tod hervorbrachte (7, 5.13), wurde vom Geist durch ein neues, einfaches Gesetz ersetzt, das Leben hervorbringt: das Gesetz des Glaubens (3, 27) bzw. die Botschaft des Evangeliums. das Gesetz des Geistes des Lebens. Dieser Ausdruck ist gleichbedeutend mit »das Evangelium«, das Gesetz des Glaubens. Gesetz der Sünde und des Todes. Das Gesetz Gottes. Es ist zwar gut, heilig und gerecht (7, 12), aber aufgrund der Schwachheit des Fleisches (s. Anm. zu 7, 7-11; 8, 3) kann es nur Sünde und Tod hervorbringen (7, 5.13).


«Grammatische Kürzel» der Elberfelder Studienbibel
aAorist (2)
amAorist Medium (2, 24)
apAorist Passiv (2, 31)
artbestimmter Artikel (3)
bpmbetontes Personalpronomen (4)
bvftbetonte Verneinung im Futur (5)
fFemininum (6)
ftFutur (7)
ftmFutur Medium (7, 24)
ftpFutur Passiv (7, 31)
gnGenitiv (8)
idpIndikativ Präsens (12, 13)
idpfIndikativ Perfekt (12, 32)
idppIndikativ Perfekt Passiv (12, 31, 32)
ippIndikativ Präsens Passiv (12, 13, 31)
ifaInfinitiv Aorist (14, 15)
ifapInfinitiv Aorist Passiv (2, 14, 31)
ifftInfinitiv Futur (7, 14)
ifgnInfinitiv im Genitiv (16)
ifpInfinitiv Präsens (14, 17)
ifpfInfinitiv Perfekt (14, 32)
ifppInfinitiv Präsens Passiv (14, 17, 31)
imaImperativ Aorist (9)
imapImperativ Aorist Passiv (9, 31)
impImperativ Präsens (10)
ipfImperfekt (11)
kaKonjunktiv Aorist (19, 20)
kaakKonjunktiv Aorist Aktiv (19, 20)
kaimKonjunktiv Aorist als Imperativ (21)
kamKonjunktiv Aorist Medium (19, 20, 24)
kapKonjunktiv Aorist Passiv (19, 20, 31)
komKomparativ (18)
kpakKonjunktiv Präsens Aktiv (1, 22)
kpmpKonjunktiv Präsens Medium / Passiv (22, 24, 31)
mMaskulinum (23)
nNeutrum (25)
nomNomen (26)
optOptativ (27)
pfPerfekt (32)
plPlural (33)
ppPräsens Passiv (13, 31)
ppfPartizip Perfekt (28, 32)
ppfpPartizip Perfekt Passiv (28, 31, 32)
pqpfPlusquamperfekt (34)
prdPrädikat (35)
ptaPartizip Aorist (28, 29)
ptapPartizip Aorist Passiv (28, 29, 31)
ptpPartizip Präsens (30)
ptppPartizip Präsens Passiv (28, 30, 31)
sadsubstantiviertes Adjektiv (38)
sgSingular (37)
sifdsubstantivierter Infinitiv mit dia (39)
sifesubstantivierter Infinitiv mit en (41)
sifmsubstantivierter Infinitiv mit meto (42)
sifpsubstantivierter Infinitiv mit pro (43)
sifpssubstantivierter Infinitiv mit pros (44)
sifssubstantivierter Infinitiv mit eis (40)
ubunbestimmt (45)

Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung - Neues Testament und Psalmen
Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft
Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

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